Lonnie Liston Smith – Expansions
Posted on 21 September 2010 | 1 response
Ich bin mir nicht ganz sicher von welcher Platte ich die Melodie vom Titeltrack Expansions her kenne. Isses Rick Wade, oder Moody…hm, wer weiss Rat?
Jedenfalls stammen tut dieser Tune von einem der wichtigsten Vertreter des Jazz-Funks Lonnie Liston Smith. Der brachte, nachdem er nen fetten Major-Deal erlangte, zusammen mit seiner Band The Cosmic Echoes Mitte der 70er gut 5 Alben auf den Markt.
Eines davon ist eben diese tolle Expansions LP deren Eröffnungstrack eigentlich bereits den Kauf rechtfertigen würde. Ein astreiner Groover inklusive catchy Querflöte und souliger Gesangseinlage von Lonnies Bruder Donald Smith.
Auch wenn ein Track wie Summer Days klingt wie alte Programmtafelmusik aus den frühen 80ern vergisst man diese Tatsache spätestens bei der wunderschönen Ballade Peace.
Tracklist:
A1 Expansions (6:04)
A2 Desert Nights (6:45)
A3 Summer Days (5:53)
B1 Voodoo Woman (4:13)
B2 Peace (4:13)
B3 Shadows (6:20)
B4 My Love (5:40)
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Rogan – Looking Back, Moving Forward
Posted on 19 September 2010 | No responses

Da mein Körper hinsichtlich eines ausgeprägten Muskelkaters kaum bewegungsfähig ist habe ich mich für diesen Sonntag dezent auf die Couch im Plattenzimmer zurückgezogen. Es ist sowieso noch berufliche Lernvorbereitung angesagt somit darf ich mir natürlich auch nicht allzu verkopfte Hintergrundbeschallung genehmigen. Da kommt ein nach 2007 klingendes Deep House Set gerade recht.
Es stammt vom US-Amerikaner Rogan, der aus dem engsten Umfeld des leider nie so recht in Fahrt gekommenden irischen Labels Enclave kommt.
Eine solide Zusammenstellung mit u.a. Rick Wade, Wbeeza, Omar-S und Mike Grant. Wirklich nix weltbewegendes, aber bewegen kann ich mich ja eh kaum…autsch.
Download (141Mb/103Min)
Outlines – Our Lives Are Too Short
Posted on 18 September 2010 | 1 response
Wenn man heutzutage auf die irre Idee kommen sollte während der Bewältigung von irgendwelchen Bügelbergen ein UKW-Radio einzuschalten brennt einem sicherlich schnell vor Entrüstung das Eisen durch die Kordhose. Spätestens seit dem Beschluss der ARD Anstalten ihre „Jungen Wellen“ in Abspielstationen für die Major-Plattenindustrie zu verwandeln, habe ich mich vom Medium Radio angewiedert abgewendet. Ich erwarte ja keineswegs das dort unbedingt Glitch, Noise oder Dubstep laufen soll. Gerne auch Musik die durchaus Kompatibel mit der Mehrheit ist, aber aus einem konzernunabhängigen Umfeld stammen sollte.
Bestes Beispiel das von den Jazzanova Jungs gegründete Label Sonar Kollektiv. Seit nunmehr als einem Jahrzehnt gilt es als die Instanz für wohlig warme Heimmusik zwischen jazzy Downtempo und solider Wohnzimmer-Deepness. Also auch Klänge die ich mir durchaus im Autoradio oder in so manchem Kaufhaus vorstellen könnte. Im positiven Sinne.
Für mich persönlich eines der ganz grossen Highlights des SK-Katalogs das leider nur mittelmässig beachtete Album Our Lives Are Too Short der französischen Band Outlines.
Die Jungs mischen geschickt Hip Hop und House Elemente zusammen und versehen obendrauf dem ganzen einen unverschämt grossen Kleks Pop dazu. Aber gerade dieses kalorienreiche Sahnehäubchen ist das besondere Etwas auf der LP. Tracks wie Listen To The Drums, Now That I’m Free oder Hold On brennen sich bereits nach dem ersten Hören unweigerlich in die Kategorie der unlöschbaren Ohrwürmer ein.
Und das ist es doch was Radiomusik einst mal ausmachte…*tune in*
Tracklist:
1 Intro (1:45)
2 Show Me (3:21)
3 Our Lives Are Too Short (3:26)
4 Now That I’m Free (4:41)
5 Hold On (3:33)
6 Listen To The Drums (4:53)
7 Back To 1984 (1:57)
8 Too Much To Ask (5:08)
9 Just A Lil’ Lovin’ (3:56)
10 Waiting In Line (3:34)
11 Matter Of Time (6:43)
12 Bounce (1:19)
13 How It Should Be Done (4:03)
14 Outro (2:32)
15 DJ Mehdi – Lucky Boy – Outlines Remix (4:28)
httpvp://www.youtube.com/view_play_list?p=D62DD04803788EFD
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Oval – Systemisch
Posted on 17 September 2010 | 1 response
Tja, dann wollen wir doch mal sehen wie die Eternia & MoSS Fans auf diesen Shit hier abfahren.
Aber was soll man eigentlich zu Markus Popp „The Legend“ noch gross sagen? Von seinem Oval Projekt kam diesen Monat das monumentale Album O auf den Markt, auf dem sage und schreibe 70 (!!!) Tracks draufgepolstert wurden. Da mir das Ganze aber irgendwie zuuu strange war (ja, auch ich habe meine Grenzen!) hörte ich heute lieber in den Oval-Klassiker schlechthin rein: Systemisch.
1994 auf Mille Plateaux veröffentlicht und bereits damals von mir heiss geliebt. Der Eröffnungstrack Textuell lief früher sogar als Video im VIVA-Nachtprogramm (kann man sich heute gar nicht mehr vorstellen).
Die Musik auf dem Album passend zu beschreiben stellt sich als durchaus schwierig heraus. Aber es gibt da diesen einen Sound der völlig beabsichtigt so klingt als ob der Laser eines Früh-90er CD Players Faxen machen würde. Dieses digitale „Tackern“ zieht sich wie ein roter Faden durch die LP und auch durch spätere Oval-Werke. Melodien werden dumpf gefiltert, Beats oder Rhytmen sind nur verblasst erkennbar. Alles wirkt wie mathematische Formeln die in seltsamen Strukturen sich immer wieder selbst verzwirnen. Das Stück Meditation klingt wie ein Rave-Track unter einer dicken Wolldecke, inklusive Hands-up Break.
Ein Meilenstein sogenannter Glitch Music. Nur selten wurde wieder eine solche Qualität erreicht.
Tracklist:
1 Textuell (7:53)
2 Aero Deck (4:33)
3 The Politics Of Digital Audio (5:21)
4 Schöner Wissen (5:19)
5 Catchy Daad (6:14)
6 Mediaton (4:22)
7 Tonregie (5:05)
8 Oval Office (5:08)
9 Compact Disc (6:35)
10 Post-Post (4:51)
11 Gabba Nation (5:04)
httpvp://www.youtube.com/view_play_list?p=2BFDFE0871ADDD1D
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Eternia & MoSS – At Last
Posted on 16 September 2010 | 1 response
„…und der MC ist weiblich!“
Das ist nicht nur der Titel von Cora E’s Albumdebüt sondern auch eine immer wiederkehrende Phrase die fast schon zwanghaft gedroschen wird wenn eben kein Kerl mit nem Mic in der Hand in der Baggy steckt.
Diese Tatsache ist sicher auch eines der Gründe warum der Gelegenheits-Hip-Hop-Hörer sich die Zahl an Rapperinnen an einer Hand abzählen kann.
Längst hinzuaddiert wurde sicherlich schon Silk-Anne Semiramis Dawn Craig Kaya, besser bekannt unter Eternia. Warum ihre Diskographie bei Discogs so deratig unvollständig ist bleibt wohl ein Geheimnis. Jedenfalls kann die gebürtige Kanadierin mittlerweile auf 5 Alben zurückblicken. Der neueste Longplayer At Last kam Ende Juni heraus und wurde zusammen mit DJ und Producer Jason Connoy aka MoSS zusammengeschustert.
Herausgekommen ist ein äusserst kraftvolles Newschool Hip Hop Album mit insgesamt 15 Tracks. Aufgrund des Tempos und der Dynamik ist man bereits nach 6 Songs bereits völlig aus der Puste. Eternia’s Flow ist schlichtweg grandios, MoSS’s Beats schleudern mit gnadenloser Brachalität einem den Bass um die Ohren. Auch wenn sich im Mittelteil kurz etwas Kitsch und unsäglicher R’n’B breitmacht wird spätestens ab dem Titeltrack At Last wieder die Dirtyness angeschmissen.
Rap ohne Schnörkel, let’s bounce!
Tracklist:
1 The Intro
2 Any Man
3 32 Bars
4 It’s Funny
5 The BBQ
6 Pass That
7 To The Past
8 The Half
9 Played Out
10 To The Future
11 Dear Mr. Bacardi
12 At Last
13 Day In The Life
14 Catch Me
15 Goodbye
httpvp://www.youtube.com/view_play_list?p=D57A72EBB6E77B9B
Peanut Butter Wolf @ Spy Bar Chicago – 06.08.10
Posted on 14 September 2010 | 2 responses
Jetzt ist mir mein völlig übermüdeter Tag doch noch gerettet worden. Ausgerechnet vom Stones Throw Records Master himself: Peanut Butter Wolf! Ein Mitschnitt seines Sets im Rahmen der Partyreihe Discotheque gibts ab heute via stonesthrow.com zum Download.
Und da ich erstmal nen straight gemixten Hip Hop/Turntablelism Mix erwartete und überraschend saulässigen Boogie Down Disco serviert bekam ist das natürlich ein weiterer Grund in Jubelpose zu verweilen.
Dope, Dope Dope!
Download (69Mb/50Min./192kbs/mp3)
The Cinematic Orchestra – Every Day
Posted on 14 September 2010 | No responses
Musik mit filmischer Dramaturgie zu gestalten ist eine Kunst für sich. Einleitung, Storyaufbau, Schlüsselszene, Höhepunkt, Finale. All das muss man erstmal sinnvoll in einen Kontext zusammenbringen.
Jason Swinscoes Band The Cinematic Orchestra hat sicherlich einen gehörigen Beitrag zu „Musik in CinemaScope“ geleistet, kann die Kombo doch auf unzählige Maxis, Alben, DVD’s und vorallendingen Liveperformences zurückblicken.
Ihr 2002er Werk Every Day auf Ninja Tune ist eines meiner Favoriten. 7 Tracks voll epischer Breite und eben diesen erfüllten Vorraussetzungen fürs Ohrkino. Da können schon mal locker 9 bis 11 Minuten ins Land ziehen. Die Zeit brauchen die Songs auch um sich voll zu entfalten. Jazz und Soul vereint dank der grossartigen Zusammenstellung an Musikern und vorallendingen der stimmlich so kraftvollen Sängerin Fontella Bass. Aber auch Roots Manuva’s Beitrag in All Things To All Man steht alldem in nichts nach.
Purer Sex!
Tracklist:
1 All That You Give (6:40)
2 Burn Out (9:30)
3 Flite (6:30)
4 Evolution (6:30)
5 Man With The Movie Camera (9:15)
6 All Things To All Men (11:10)
7 Everyday (10:00)
httpvp://www.youtube.com/view_play_list?p=C5B77B05713CC64B













