Hudson Mohawke – Butter
Posted on 2 August 2010 | 2 responses
Hudson Mohawke…ja verdammt, wer ist das nun schon wieder?
Wahrscheinlich jemand der in jungen Jahren zuerst den ganzen Tag vorm Atari und später dann vorm NES saß und sich dann irgendwann gedacht hat: „So Düdeldüdeldü-Musik kann ich auch machen! Papa, kauf mir nen Synthie…sofooort!!!“
Da aber Hudson Mohawke (bürgerlich Ross Birchard) Jahrgang 1986 ist, wird er wohl frühestens in seiner Super Nintendo Phase solche Ansprüche gestellt haben. Natürlich kommt er von „der Insel“, genauer gesagt aus Schottland. Nirgendwo anders können solche kranken Sounds entstehen wie in good old UK.
2008 bereits erlangte Mohawke einen Deal mit Warp Records für einen MP3 Release und eine 7inch.
2009 dann das von mir heute morgen inner S-Bahn gecheckte Album Butter. Die Fahrgäste rings um mich herum haben auch gedacht ob ich einen anner Klatsche hätt, so gebleept und gescheppert hats…
Schon bei den ersten Tracks wird klar welchen Wahnsinn hier den Künstler geritten haben muss. Beats werden zertrümmert, Vocals verfrickelt, Geräusche geschaffelt. Oft denkt man an Flying Lotus oder Hexstatic. Nur in noch lustiger. Hin und wieder driftet das ganze in eine Art 80er Retro-Chic ab. So als ob New Wave von einer Horde Space Invaders besetzt worden wäre. Aber dann kommen so Momente auf wie in Star Crackout, ein Stück das es schafft beatlos zum Hit der Platte zu werden.
Mit insgesamt 18 Tracks alles in allem ein Kessel Buntes Digitalgewitter. Ich hoffe auf mehr Stoff vom Konsolenbubi.
Verwechslungen unter Tobsüchtigen
Posted on 2 August 2010 | 3 responses
Seit 1995 übe ich mein Hobby als DJ aus. Der Name Tobi Tobsucht entstand ein paar Jahre später (wer die Story dazu hören will kann mir gerne ne Mail schreiben. Interessant isse nicht). Seit 2003 betrieb ich unter tobitobsucht.de zuerst eine klassische Homepage, seit 2007 diesen Blog. Rechtlich geschützt ist der Name nicht. 1. weils irgendwie albern ist, 2. weil ich damals dachte auf so einen bekloppten Namen kommt eh keiner.
Falsch gedacht! Über die Jahre begegneten mir im Netz immer wieder kreative Namensvetter.
Hier eine kleine Zusammenfassung:
Dieser Kollege hier kommt aus Freiburg und dürfte auch ungefähr ein Jahrgang mit mir sein. Was das M.A.S.K. bedeutet weiss ich nicht. Jedenfalls ist er ebenfalls DJ und trägt den ehrfurchtsvollen Titel „Campus Open Gewinner“. Somit hat er mir scheinbar eins voraus: Abitur! :-)
Trotzdem beim Googlen nur an zweiter Stelle…puh!
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Tja…er hier sieht ein bisschen nach Castrop-Rauxel aus. Und soll ich euch was sagen? Genau da kommt er auch her.
Sein Myspace Motto lautet „Chill,Party,Sex and enjoy your existence“, zu seinen Freunden dort zählen u.a. Roger Cicero und Lady B.itch Ray. An seiner Pinnwand stehen sachen wie „Yo alter Gangstar, was geht?“
Aber die Mukke im Player ist ganz nett…
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Mit ihm hier bin ich sogar bei Facebook befreundet. Obwohl wir uns gar nicht kennen. Was bei anderen Nutzern oftmals zu heftigen Verwirrungen führt. Hat irgendwie etwas schizophrenes…hehe
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Tobi Tobsen (Moonbootica, 5 Sterne Deluxe)
Mit dem sollte man mich aber auf keinen Fall verwechseln können. Obwohl ich auch mal vor Jahren auf Partys wo ich als DJ aufgelegt habe gefragt wurde ob ich früher nicht mal Hip Hop gespielt hätte…hm.
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Zum Schluss noch dieses tolle Video:
…und die Klarstellung: Mit all diesen Leute hab ich nix zu tun. I’m the original, stay the original…yeah!

Paul Pre – FM4 Tribe Vibes Mix
Posted on 1 August 2010 | No responses

Mein Mix der Woche!
Ein Kieler Jung‘ namens Paul Pre mixt in nur 30 Minuten 12 Tracks zusammen. Die schwanken zwischen Digital Beats, Future-Hop und sonstigen Stil-Neuschöpfungen. Aufgenommen wurde das Set in der Sendung Tribe Vibes auf dem immer wieder beneidenswerten Radiosender FM4 aus Österreich. Gut das es Internet gibt…
Netto – The World Of Netto (Ladomat 2021)
Posted on 31 Juli 2010 | 2 responses

Es gibt Dinge die kann man einfach nicht erklären. Zum Beispiel warum folgende Houseplatte es bei Discogs nur auf „1 wants this“ bringt. Markus Wegener & Ralf Maria Zimmermann veröffentlichten in den 90ern unter ihrem Pseudonym Netto drei Maxis und ein Album auf dem renomierten Indielabel Ladomat.
Eines ihrer Werke gehört für mich seit mittlerweile 15 Jahren zu den besten Geheimtips in meinem Schrank.
Die A-Seite von The World Of Netto kann in ihrer Kompromisslosigkeit möglicherweise einen Dancefloor komplett zerstören. Booty stampft los mit einem völlig kaputten Beat, einem übersteuerten „DONG!“ (das als Sneare dient) und wird ergänzt durch ein leicht grenzdebiles Vocal das „Where is my booty“ grölt.
Reco knüpft nahtlos an diese Kaputtheit an, wird dann aber durch das erste Break noch einen Zacken bekloppter als Booty. Nach diesen beiden Tracks wirken Produzenten wie z.B. Neil Landstrumm wie harmlose Sozialarbeiter.
Für manche vielleicht einfach nur „Plagiatmusik“, für mich eines der prägensten 12inches ever! Möge es immer ein Geheimtip bleiben!
‚k“ – Great Day
Posted on 30 Juli 2010 | No responses

Unbelievable…he dit it again.
Tobfunk 9: Original Street Techno Vol. 1
Posted on 29 Juli 2010 | 1 response

Haha, angeschmiert! Das mit meinem DubDancehallDowntempoPunkMix war nur ein dreisstes Ablenkungsmanöver um die Welt mit folgendem Rumpelpumpel-Set zu schocken!
In 81 Minuten schranz ich völlig gewissenlos eine süsse Schafsherde, einen katholischen Kindergarten und einen kompletten Landkreis im Erzgebirge zugrunde!
Original Street Techno ist ein rohes Stück Klangfleisch, mit Knochen, Knorpeln, Sehnen und natürlich einer Prise Rinderwahn!
Fortsetzung folgt…2014 oder so.
Download.zip (140Mb/81Min./256kbs/mp3)
Tracklist
The Tallest Man On Earth – The Wild Hunt
Posted on 26 Juli 2010 | 2 responses

Country & Folk…
Vor Jahren noch undenkbar, stell ich nach Joanna Newsom’s Debüt The Milk-Eyed Mender nun also eine weitere Platte aus dem Genre vor.
The Tallest Man On Earth heisst eigentlich Kristian Matsson und kommt aus dem Zentrum klassischer Countrymusic, nämlich…ähm…Stockholm.
Zuerst konnte ich mich nicht entscheiden ob ich sein 2008 erschienenes Erstlingswerk Shallow Grave oder sein aktuelles Album vorstellen soll. Grossartig sind beide! Da ich aber 2010er LP’s bisher etwas vernachlässigt habe entschied ich mich für The Wild Hunt. Dort gibt es 10 wunderbare Songs in denen sich Matsson’s eindringliche (Krächz)Stimme mit seinem virtuosen Gitarrenspiel vereinen. Soll laut Fachpresse ein wenig nach dem jungen Bob Dylan klingen.
Ideale Musik um an einem bewölkten Tag am Rhein entlang zu spazieren.








