fLako – The Mesektet
Posted on 9 Juni 2011 | No responses
Hey, so langsam könnten die Jungs von Project:Mooncircle mal n paar Promos rüberwachsen lassen. Adresse gibts auf Anfrage! :-)
Wieder mal ein äusserst tighter Release aus dem hhv.de Umfeld. Diesmal vom britischen Producer fLako. Nach einem MP3 Release und einer Maxi folgt nun eine prall gefüllte Doppel Zwölf mit einem sagenhaften Trackumfang von 30 feinen Downtempo-Cuts. Alles auf einen Zeitrahmen von 1 bis 3 Minuten reduziert läuft The Mesektet (wie wird das verdammt nochmal ausgesprochen?) nie in Gefahr langweilig zu werden. Dazu hat fLako einfach zu viel zu bieten. Mal satte, smoothe Oldschool Klopfer, mal wobbelige Bleeper, mal wahnwitzige Endzeitgroover. Klar sind hier und da ein paar Hänger dabei, aber in Anbetracht der hohen Trackdichte ist dies zu verschmerzen. Gut durchhörbar ist die Platte allemal.
The Mesektet erschien am 20. Mai auf Project:Mooncircle. Neben dem regulären 2×12″ Release gibt es auch eine Edition mit einer Bonus 7″ wo zusätzliche 6 Tracks enthalten sind.
Tracklist:
A01 Irukandji
A02 Sun Ba
A03 YeahYeahYeah
A04 Sluggish Thing
A05 Moving Molecules
A06 Knots
A07 Crying On The In
B08 Drops
B09 Druff
B10 The Wrong Guy
B11 With You
B12 Welcome
B13 Dwarf Dance
B14 Eluma Horns
B15 Lullaby
C16 Humming
C17 One Quarter
C18 Lords Of Chaos
C19 That’s Right
C20 Poten
C21 Chapter 4
C22 SP405
D23 Mirror Box
D24 Wedjit
D25 Passage
D26 Colors Of Love
D27 Dwarf Spell
D28 Hotsh
D29 Peter And The Whale
D30 Shake It Harder
PMC077 – fLako – The Mesektet album snippet by Project Mooncircle
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8tracks: May 2011
Posted on 7 Juni 2011 | 5 responses
Oh, eine neue Kategorie. Mal sehen wie lange das gut geht…
Ich versuche nun monatlich meine Lieblingstracks des vergangenen Monats zusammenzufassen. Dazu nutze ich die recht nette Plattform 8tracks. Eine Mischung aus YouTube, LastFM und Twitter würde ich mal sagen. Man lädt mindestens 8 Tracks hoch, passt die Reihenfolge an und erstellt so eine Art virtuelles Mixtape.
Die Maiauswahl bietet eine breite Palette zwischen Neo-Folk, jazzy Hip Hop und routiniertem Dub-Techno.
Hoffe es gefällt!
[Tobfunk-14] Lo-Fi Chillin‘
Posted on 5 Juni 2011 | 5 responses
Blogmüdigkeit im Frühsommer ist ein bei mir jedes Jahr aufkommendes Phänomen. Zumal TF-13 schon was her ist. Den Gang ans Plattenregal habe ich nun aber doch noch vollbracht und Tobfunk Numero 14 zusammengezimmert.
Lo-Fi Chillin‘ ist sicherlich etwas „aufgeräumter“ als die letzten Werke, mal von einigen Albernheiten und abgedrehteren Passagen in Hälfte Zwei abgesehen. Gegen Ende gibts noch einen netten Gruss an Herrn ‚k“.
Diesmal auch wieder in besserer Klangqualität, nachdem ich beim letzten Mal aus Versehen in ähm Mono recorded habe…
Download.zip (Mix, Cover, Tracklist)
Tobfunk 14: Lo-Fi Chillin‘ by Tobi Tobsucht
Fleet Foxes – Helplessness Blues
Posted on 30 Mai 2011 | 1 response
„Komm Tobi, einen schaffste noch diesen Monat“!
Joar, auch ne gute Gelegenheit mal darauf hinzuweisen das jede Band und jeder Künstler ne zweite Chance verdient hat bei mir Gehör zu finden.
Fleet Foxes zum Beispiel. Über den Joanna Newsom/The Tallest Man On Earth Umweg stiess ich irgendwann auch über diese 2008 von den Fachmedien äusserst enthusiastisch gefeierte 5-köpfige Band aus Seattle. Deren erstes unbetiteltes Album bot eine völlig losgelöste Schnittstelle von nettem Folk und noch viel netterem Pop. Nur mir erschloss sich das nicht sofort, also schaltete ich nach 5 Tracks wieder ab.*
Aber wie anfangs erwähnt gebe ich gerne auch ein weiteres Mal meine Ohren frei für den Nachfolger.
Und siehe da: Plötzlich gefallen mir die barttragenden Jung-Hippies. Dabei weicht Helplessness Blues gar nicht so weit ab von der Debüt-LP. Immer noch fühlt man sich zurückversetzt in die späten 60er, denkt an die Beach Boys oder The Mamas & The Papas und verliebt sich schnell in die klare, helle Stimme von Sänger Robin Pecknold. Vielleicht nahm bei der zweiten Studio-Session der Pop-Faktor etwas zu, aber die Fünf klingen immer noch so herrlich unhip (Vom Aussehen ganz zu schweigen), das man sich das Album ohne Bedenken auch mehrmalig reinziehen kann.
Hervorragende Platte!
Helplessness Blues erschien Anfang Mai in den USA auf Sub Pop Records und in Europa auf Bella Union. Die ersten 200 Pressungen wurden in weissem Vinyl veröffentlicht.
Tracklist:
A1 Montezuma (3:36)
A2 Bedouin Dress (4:29)
A3 Sim Sala Bim (3:14)
B1 Battery Kinzie (2:49)
B2 The Plains / Bitter Dancer (5:53)
B3 Helplessness Blues (5:03)
C1 The Cascades (2:07)
C2 Lorelai (4:24)
C3 Someone You’d Admire (2:29)
D1 The Shrine / An Arguement (8:07)
D2 Blue Spotted Tail (3:05)
D3 Grown Ocean (4:35)
*Im Nachhinein glaube ich aber das ich damals Fleet Foxes mit Panda Bear verwechselt habe. Naja, immer diese Tier-Bandnamen…
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Raekwon – Only Built 4 Cuban Linx I + II
Posted on 26 Mai 2011 | No responses
Zeit für ein wenig Classic Stuff. Mitt-90er Hip Hop Krempel. Ihr wisst schon, alle bei nem Major, die Sneares breiter wie ne Baggy und Texte mit richtig viel FUCK drinne! Obwohl ich eigentlich nie eine Affinität zu der offensiveren Wu-Tang Clan Front hatte, gehört Corey Woods aka Reakwon für mich sicherlich zu den prägensten Figuren der Post-Ära der Posse.
Das Erscheinen von Only Built 4 Cuban Linx habe ich 1995 nicht bewusst mitbekommen. Aber durchaus die Wirkung danach. Auf einer Stufe mit etwa The Infamous oder The Sun Rises In The East ist Raekwons Debütalbum höchstwahrscheinlich eines der direktesten Rapalben aller Zeiten. Wenig zimperliche Texte treffen auf raffinierte RZA-Beats. Die hohe Dichte an Gast-MC’s lassen fast schon eher eine ganze Band vermuten als einen einzelnen Künstler. Schwächen sind hier geradezu Fehlanzeige. Guillotine, Ice Cream & Wu-Gambinos sind meine Favoriten.
Bemerkenswert ist ebenfalls die Tatsache das Raekwon auch noch 14 Jahre später an Freshness nicht viel verloren hat. Im Gegenteil. Only Built 4 Cuban Linx II von 2009 gefällt mir fast schon ein wenig besser. Die Beats stammen u.a. von J Dilla, Alchemist und Dr. Dre. Somit entstand nicht nur ein würdiger Nachfolger sondern auch ein moderner und abwechslungsreicher Hip Hop Entwurf der in keinster Weise den Eindruck erweckt das hier ein Früh-Rentner nochmal absahnen möchte. Die Beats von House Of Flying Daggers und Ason Jones sind einfach nur der Burner.
Only Built 4 Cuban Linx erschien 1995 auf Loud Records (RCA/Columbia). Nachpressungen folgten 2003 und 2005. Ausserdem gibt eine inoffizielle Instrumental Veröffentlichung. Die ist allerdings unbezahlbar. Ab 40 Tacken seid ihr dabei.
Teil 2 erschien mit 2 Jahren Verzögerung 2009 auf dem der EMI zugehörigen Label Ice H2o Records.
Tracklist Only Built 4 Cuban Linx I:
A1 Striving For Perfection (1:43)
A2 Knuckleheadz (4:05)
A3 Knowledge God (4:27)
A4 Criminology (3:49)
A5 Incarcerated Scarfaces (4:30)
B1 Rainy Dayz (5:17)
B2 Guillotine (Swordz) (4:21)
B3 Can It Be All So Simple (Remix) (4:10)
C1 Shark Niggas (Biters) (1:39)
C2 Ice Water (4:02)
C3 Glaciers Of Ice (4:54)
C4 Verbal Intercourse (4:07)
C5 Wisdom Body (2:34)
D1 Spot Rusherz (3:51)
D2 Ice Cream (4:16)
D3 Wu-Gambinos (5:09)
D4 Heaven & Hell (4:57)
Tracklist Only Built 4 Cuban Linx II:
A1 Return Of The North Star 2:39
A2 House Of Flying Daggers 3:51
A3 Sonny’s Missing 2:28
A4 Pyrex Vision 0:54
A5 Cold Outside 4:40
A6 Black Mozart 3:24
B1 Gihad 2:57
B2 New Wu 3:50
B3 Penitentiary 2:35
B4 Baggin Crack 1:58
B5 Surgical Gloves 3:24
B6 Broken Safety 2:45
C1 Canal Street 3:37
C2 Ason Jones 3:06
C3 Have Mercy 3:51
C4 10 Bricks 3:16
C5 Fat Lady Sings 2:17
C6 Catalina 3:28
D1 We Will Rob You 3:15
D2 About Me 3:59
D3 Mean Streets 4:29
D4 Kiss The Ring 4:06
D5 Walk Wit Me 4:19
D6 The Badlands 2:30
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Jamie Woon – Mirrorwriting
Posted on 24 Mai 2011 | 1 response
Ich muss an dieser Stelle mal eine Lanze für Pop brechen. Auch wenn das sicherlich schon halb Bloghausen getan hat im letzten Monat.
Ich weiss auch ehrlich gesagt nicht was mit den Majorlabeln los ist. Speziell Universal, das von den Vieren am wenigstens schlimme, bereitet mir manchmal ernsthafte Sorgen. Erst krallen sie sich Stones Throw’s Aloe Blacc, dann wird James Blake plötzlich zum Liebling der Heavy Rotation und jetzt bekommt auch Singer/Songwriter Jamie Woon seinen Deal mit den Mächtigsten der Branche.
Woon, Sohn von Folksängerin Mae McKenna, hat sich releasetechnisch bisher eher rar gemacht und haute nun aus heiterem Himmel sein Debütalbum raus.
Mirrorwriting umfasst 12 Songs die einem moderneren Pop-Entwurf entsprechen und kombiniert die klassische Soul-Ballade geschickt dezenten Elektronik-Beats. Während bei den Opener-Tracks Night Air und Street noch auf einen deepen Slow-House Beat gesetzt wird, fährt Woon bei der ersten Singleauskopplung Lady Luck schnell wieder runter und haucht einem maroden Pop-Genre wie RnB wieder neues Leben ein. Das zielt natürlich aufs äusserste auf Eingängigkeit und Massentauglichkeit, das ist aber derartig clever und stimmig arrangiert das es einen schon wundert das die ersten drei Stücke tatsächlich von Burial himself produziert wurden. Der eigentlich zentrale Punkt aber ist Woons warme, helle Stimme die einen James Blake sicherlich nicht erblassen lässt, aber weitaus unprätentiöser wirkt und in Kombination mit erfrischend unverkopfter Musik einfach wunderbar zu hören ist.
Klar, manchmal wirds schon etwas cheesy (Middle), oder auch langweilig (Echoes, Waterfront), aber spätestens bei einer Nummer wie TMRW packts einen wieder!
Auch wie bei Blake gilt: Ein bisschen Distanz vor einem Kaufentschluss kann nicht schaden. Wenn’s jetzt bei EinsLive & Co. rotiert hats sichs für mich eh erledigt.
Mirrorwriting erschien Mitte April zuerst auf Woon’s kleinem Label Cadent Songs und wurde anschliessend von Polydor (UMG) gesignt. Neben einer Einzel-LP gibt es auch ein Box-Set bestehend aus zwei Vinyls und einer Bonus-CD mit Remixen und exklusiven Tracks.
Tracklist:
A1 Night Air
A2 Street
A3 Lady Luck
A4 Shoulda
A5 Middle
A6 Spirits
B1 Echoes
B2 Spiral
B3 TMRW
B4 Second Breath
B5 Gravity
B6 Waterfront
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Blu – Her Favorite Colo(u)r
Posted on 21 Mai 2011 | No responses
Irgendwann kann ich euch mehr Hip Hop- als House-Producer nennen. Wetten?
Der aus Kalifornien stammende John Barnes aka Blu jedenfalls hat es sich in meiner immer grösser werdenen Liste gemütlich gemacht. Vor gut 2 Jahren erschien Her Favorite Colo(u)r als ungemastertes Album bei diversen Sharehostern. Doch ein physikalischer Tonträger-Release liess lange auf sich warten. Die Szene war ungeduldig und ich zum Glück noch auf der deepen Schiene.
Nun also isset da.
Filmfreunde können sich schon mal auf lustiges Zitate raten freuen. Ok, Vincent Gallo in Buffalo ’66 kriege ich gerade noch so gelöst, der Rest liegt mir auf der Zunge. In Morning zum Beispiel wo ein feister Ehekrach auf den zuckersüssen Chorus stösst (Email me, please!).
Ansonsten kann Blu auf feine Rapskills, einen hohen Jazz-Faktor und vorallendingen einen dicht gewobenen Einfallsreichtum zurückgreifen. Eine durchweg gemütliche und relaxte Platte. Ich würd sagen: Pflichtkauf!
Her Favorite Colo(u)r erschien Mitte April auf Nature Sounds.
Tracklist:
A1 Love
A2 Amnesia
A3 Since
A4 Morning
A5 Melo
A6 Wind(terludeOne)
A7 When(terludeTwo)
B1 Silent
B2 Pardon
B3 Vanity
B4 Beggars‘ / BlackGold
B5 Celln’Ls
B6 Untiled(LovedU)2
B7 Peace
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