Fleet Foxes – Helplessness Blues

Posted on 30 Mai 2011

„Komm Tobi, einen schaffste noch diesen Monat“!

Joar, auch ne gute Gelegenheit mal darauf hinzuweisen das jede Band und jeder Künstler ne zweite Chance verdient hat bei mir Gehör zu finden.
Fleet Foxes zum Beispiel. Über den Joanna Newsom/The Tallest Man On Earth Umweg stiess ich irgendwann auch über diese 2008 von den Fachmedien äusserst enthusiastisch gefeierte 5-köpfige Band aus Seattle. Deren erstes unbetiteltes Album bot eine völlig losgelöste Schnittstelle von nettem Folk und noch viel netterem Pop. Nur mir erschloss sich das nicht sofort, also schaltete ich nach 5 Tracks wieder ab.*
Aber wie anfangs erwähnt gebe ich gerne auch ein weiteres Mal meine Ohren frei für den Nachfolger.

Und siehe da: Plötzlich gefallen mir die barttragenden Jung-Hippies. Dabei weicht Helplessness Blues gar nicht so weit ab von der Debüt-LP. Immer noch fühlt man sich zurückversetzt in die späten 60er, denkt an die Beach Boys oder The Mamas & The Papas und verliebt sich schnell in die klare, helle Stimme von Sänger Robin Pecknold. Vielleicht nahm bei der zweiten Studio-Session der Pop-Faktor etwas zu, aber die Fünf klingen immer noch so herrlich unhip (Vom Aussehen ganz zu schweigen), das man sich das Album ohne Bedenken auch mehrmalig reinziehen kann.
Hervorragende Platte!

Helplessness Blues erschien Anfang Mai in den USA auf Sub Pop Records und in Europa auf Bella Union. Die ersten 200 Pressungen wurden in weissem Vinyl veröffentlicht.

Tracklist:
A1 Montezuma (3:36)
A2 Bedouin Dress (4:29)
A3 Sim Sala Bim (3:14)
B1 Battery Kinzie (2:49)
B2 The Plains / Bitter Dancer (5:53)
B3 Helplessness Blues (5:03)
C1 The Cascades (2:07)
C2 Lorelai (4:24)
C3 Someone You’d Admire (2:29)
D1 The Shrine / An Arguement (8:07)
D2 Blue Spotted Tail (3:05)
D3 Grown Ocean (4:35)

*Im Nachhinein glaube ich aber das ich damals Fleet Foxes mit Panda Bear verwechselt habe. Naja, immer diese Tier-Bandnamen…

Release @ Discogs
Release @ FilesTube


1 Response to Fleet Foxes – Helplessness Blues

  • […] veröffentlicht. Oberflächlich betrachtet klingen Cloud Control ein wenig so als hätte man den Fleet Foxes Jungs E-Gitarren in die Hände gedrückt. Auch stimmlich ist Frontmann Alister Wright von Robin […]

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