Daytoner – Sunburst Radio
Posted on 22 Oktober 2012 | No responses
Wettermetaphern im goldenen Herbst. Immer wieder gerne! Mit dieser Platte seit ihr dabei!
Für die gute Laune am himmelblauen Wochenanfang in KW 43 sorgt das britische Projekt Daytoner, von dem ich zuvor noch nie gehört habe und wo ich auch nicht so recht weiß wer da überhaupt hinter steckt.
Der stilistische Umfang der Debüt LP Sunburst Radio lässt sich nur schwer in einem Satz zusammen fassen. Den Haupteinfluss dürfte aber guter, alter 70s Soul, Uptempo RnB und leicht verschickter Bossa Jazz sein. Damit tritt man natürlich erst einmal in die „Quantic Rip-off Falle“. Dies verzeiht man aber, aufgrund von musikalischer Stimmigkeit, charmanter Kaffeehaus Atmosphäre und stellenweisen Hang zu einem richtigen Blockbuster Radiohit. Ein Track wie das soulig monströse All I Want wäre beim neuen Bond Streifen sicherlich die bessere Wahl gewesen. Auch weitere kraftvolle Tracks wie Little Wonder und Ennio Control wissen zu überzeugen. Sunburst Radio ist sich aber auch für Stilbrüche nicht zu schade. So kann hier auch schon mal Country (Arrested Development) oder Latin Jazz (Benz Bargin Bin Bossa) aufbrodeln.
Ein paar Tracks weniger hätte der Platte sicherlich gut getan, da im Verlauf auch ein paar etwas langatmige Füller auftauchen.
Trotzdem eine sehr interessante und überraschend vielschichtige Scheibe. Geheimtip!
Sunburst Radio erschien am 15 Oktober als Einzel-LP auf Wass Records. Auf dem schon etwas länger existierenden Bandcamp Release befinden sich 2 exklusive Tracks.
Tracklist:
A1 In The Beginning 00:37
A2 Little Wonder 04:04
A3 All I Want 04:02
A4. For Your Love 04:03
A5 On My Own 03:43
A6 Benz Bargin Bin Bossa 04:07
A7 Arrested Development 04:40
B1 The Great Unknown 03:47
B2 Treat Me 04:07
B3 The Mountain 04:09
B4 Doin Nothing (Original Mix) 04:07
B5 Ennio Control 04:38
B6 Tell The World 04:17
Digital only:
– From The Root To The Fruit (04:32)
– 108 Break (04:39)
Discogs soon
Release @ Spotify
Buy it on vinyl!
Lena – Stardust
Posted on 17 Oktober 2012 | 3 responses
Normalerweise würde ich jetzt zu Anfang irgendwelche augenzwinkernden Bemerkungen machen, wo ich ironisch gebrochen auf mein Verhältnis zur Künstlerin und ihrer neuen Platte eingehe.
Aber warum sollte ich eigentlich? Kann ich nicht einfach mal ganz normal über die dritte LP von Lena Meyer-Landrut schreiben ohne gleich albern und unsachlich zu werden? Das hat Stardust nämlich überhaupt nicht verdient.
Klar, ich liebe Lena. Beim ihrem ESC Sieg 2010 empfand ich größere Euphorie als bei der späteren Fußball WM. Ihre unkonventionelle Art mit den Medien umzugehen, die Abschirmung ihres Privatlebens und diese spitzbubenhafte Spritzigkeit sind die für mich die ausschlaggebenden Aspekte für meine Sympathie. Die Musik war vielleicht immer auch eher sekundär. Das lag mit Sicherheit auch daran das Lena bisher noch nie wirklich das machen konnte was sie wirklich wollte: Ihre eigene Musik schreiben.
Das solch ein Album so schnell kam kann man sicher verstehen. Der Hype ist abgeflaut und die bundesdeutsche Euphorie lange verflogen. Da muss der Nachschub gesichert sein. Aber das ist er jetzt ja auch. Und er überrascht selbst mich, der geglaubt hat das es vielleicht eine ganze „Nena-Dekade“ benötigt um sich von seiner Vergangenheit zu emanzipieren.
Stardust ist sogar noch mehr als das.
Wobei die titelgebende Single noch das schwächste Glied in einer Kette ausgesprochen wohlig warmer Popsongs ist.
Sämtliche Folgesongs überzeugten mich auf ganzer Linie und sind gnadenlose aber auch höchst abwechslungsreiche Ohrwürmer. Lena hüpft gut gelaunt zwischen Folk, Blues und hübsch überfrachtetem Mainstream Pop hin und her. Die Gute Laune Monster Mr. Arrow Key, Pink Elefant und Better News dürften jede entglittene Gartenparty retten. Aber auch die Balladen Day To Stay und Goosebumps überzeugen. Sogar ne gewisse „bitchigkeit“ bei ASAP verzeihe ich ihr.
Unterm Strich ist Stardust ein Schlag in die Fratze aller Kritiker, die seit 2 Jahren um den One Hit Wonder Totempfahl tanzen. Und das tut irgendwie verdammt gut. Da wollt ich nämlich schon immer mal reinschlagen!
Stardust erschien am 12. Oktober als CD (Foto rechts) auf Universal Music. Leider gibt es nur eine auf 1000 Stück limitierte Vinyl Edition (Foto links), die Dank einer Lena Signatur auf dem Frontcover bei Amazon und Discogs schon übelste Preiszüge angenommen hat. Hm, blöd!
Tracklist:
A1 Stardust (03:30)
A2 Mr. Arrow Key (03:33)
A3 Pink Elephant (03:35)
A4 Neon (Lonely People) (03:30)
A5 Better News (03:02)
A6 Day To Stay (03:55)
B1 To The Moon (03:28)
B2 Bliss Bliss (03:11)
B3 Asap (02:47)
B4 I’m Black (03:04)
B5 Goosebumps (03:39)
B6 Don’t Panic (02:27)
Release @ Discogs
Buy it on vinyl! (Limited Edition @ Amazon)
Yoggyone – Canopée
Posted on 12 Oktober 2012 | No responses
Bei den ganzen bekannten Pappnasen der letzten Tage, will man doch auch mal wieder blutjunges Frischfleisch serviert bekommen. Besonders begeistert hat mich ein nerdig bebrillter Franzose und sein Beitrag zu fransig plockernden Downtempo ala Robot Koch anno 2010. So ungefähr. Schublade zu!
Auf sein Debütalbum muss sich Kollege Yoggyone wirklich sehr gut vorbereitet haben. Zwischen seiner bisher einzigen EP Preparation und Canopée liegen immerhin drei Jahre. Dabei ist der Erstling noch nicht einmal besonders innovativ oder überraschend, sondern besticht in erster Linie durch seine saubere Machart und sein Gespür für Timing und Dynamik. Die Beats sind teilweise sehr langsam, fast schon träge, und kicken auf sehr natürliche Art und Weise. Die Arrangements haben sehr viel Soul und wirken dennoch sehr kühl und distanziert. Besonders spannend finde ich die Vocal Passagen wie bei Memory, Paper Airplane To Bestown und Ctrl + C. Wenn man immer noch bedenkt das es sich hier um ein Debüt handelt, ist diese Platte schon eine sehr erstaunliche Sache. Mich jedenfalls überzeugt die LP in jeder Hinsicht und ich werde Herrn Yoggyone auf jeden Fall im Auge behalten!
Canopée erschien als Einzel-LP in weißem Vinyl am 10. Oktober auf Eklektik Records. Limitiert ist das Ganze auf gerade mal 300 Exemplare. Mir schwant Übles.
Tracklist:
A1 It’s where my story begins
A2 Paper Airplane To Bestown
A3 Canopée
A4 Collection
A5 Magnetit
A6 Memory feat. Taha Aitabi
B1 Building
B2 Ctrl+C
B3 Luv&War feat. 215 TFK
B4 Julia
B5 Sacrifice
B6 Second Bus Salmon feat. Zack Christ
B7 Army Ants
Discogs soon
Release @ Spotify
Buy it on vinyl!
Fid Mella – Tatas Plottn
Posted on 11 Oktober 2012 | No responses
It’s Hip Hop week at tobitobsucht.de, and you will like it!
Bei Melting Pot dürfen bekanntlich alle Hi-Hat Club Mitglieder mal ran und ihre Debüt Alben auf die Bevölkerung loslassen. Nun weiss ich auch warum Fid Mella sich mit Brenk Sinatra auf Chop Shop so gut verstanden hat. Die beiden Ösis sind Brüder im Geiste. Und teilen sich vielleicht auch eine Festplatte, wer weiß?
Mit Tatas Plottn lässt Fid Mella einen mit 29 Tracks beeindruckenden Vinylklumpen in die schick designte Hülle schieben. Titel & Coverartwork (King Crimson Zitat!) spielen auf Mellas Samplebasis an: Papas Plattensammlung. Die scheint mit viel Psy- und Avantgarde-Rock ausgestattet zu sein. Denn was auf Chop Shop schon durchglitzerte, blüht auf Tatas Plottn erst richtig auf. Verknatterte Gitarrenriffs treffen auf derb arrangierte Cut Up Beats mit viel Liebe zum Detail. Alles ist sehr abswechslungsreich und kurzweilig gestaltet. Wobei kurz das richtige Stichwort ist. Ein Track von zweieinhalb Minuten Länge gehört hier schon zu den ausufernden Passagen. Das passt mir persönlich nicht immer, und ich hätte mir vielleicht etwas mehr Verschnaufpausen gewünscht. So lässt Fid Mella den Hörer ruhelos von Track zu Track hüpfen und ganz Dilla Fan mäßig keine Zeit zum in sich kehren. Das kann natürlich unter Umständen anstrengend sein und ist auch seltener DJ-freundlich. So kann man aber die Platte aber als ein sehr quirliges und vielseitiges Mixtape hören, was einem gern auch mal fies aufs Genick schlägt. Weil man mit selben wie blöd am bangen ist.
Tatas Plottn erschien als Einzel-LP am 11. Oktober auf Melting Pot.
Tracklist:
A1 Hi!
A2 Henny
A3 Norret
A4 Bsuff
A5 Maruoana
A6 S’Ischiaz
A7 Speck Vormess
A8 HU HU HUU
A9 Don’t Care
A10 Falschauergeist
A11 Botta oder Anfi
A12 Besessen Interlude
A13 Troppl
A14 Astioman
A15 Biatch Outro
B1 Do One
B2 O’OH
B3 Marling
B4 T600
B5 This Next One Interlude
B6 S.H.I.T.
B7 Bo
B8 Look Around
B9 Piano
B10 ODP
B11 My Friend
B12 Z’Tuschts
B13 Nervouso Interlude
B14 Sun Village
Release @ Discogs
Release @ Spotify
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The Doppelgangaz – 2012: The New Beginning
Posted on 11 Oktober 2012 | No responses
Gut das mitten in der freien (und verschnupften) Zeit, sich plötzlich der Incoming Ordner die Spotify Monats Playlist füllt, und man ne Menge Musik zu checken hat. Fangen wir doch mal an mit…hey, die kenn ich doch!
Die 2 coolsten Kapuzen Boys, gleich nach der Snuff Crew, wollen in diesem Jahr höchstwahrscheinlich den Stempel „unsterblich“ draufgewummst bekommen. Nach ihrer vorzüglichen LP Beats For Brothels Vol. 2, kommt nun ein weiterer Hammer in Regalnähe. Auch wenn diese Scheibe ältere Tracks enthält, dürfen sich Vinylfreunde auf ein weiteres Werk der Doppelgangaz freuen.
*freu*
2012: The New Beginning ist ursprünglich bereits vor 3 Jahren als reiner Download Release erschienen und sorgte sicherlich bei manchem Vollblut Vinylisten für verzweifelte Stunden. Aber Dank des besten Online Stores der Welt kann man nun auch eine neu gemasterte Fassung des 14-Track Brocken auf Plastik genießen.
Beim Debüt der Doppelgänger kommt der Old School Fetisch des Projektes besonders gut zur gelten. Die Beats sind stets knusprig geräuchert und mit tonnenschweren Pianoloops verziert. Die Rap Parts sind routiniertes Storytelling mit Fluss, Fun und guten Fertigkeiten. Instrumentals gibt es diesmal eher wenige, aber das macht bei solch hoch sympatischen Mic-Skills mir eher wenig aus. Die Platte ist ein wunderbar altertümlicher Fausthieb ins Gesicht aller New School Heulsusen, Tyler The Creator-Gutfinder und Fachpressen-Heinis. Bang! The Doppelgangaz in your face, with many many bass!
2012: The New Beginning erschien am 10. Oktober als 2×12″ via Groggy Pack, mit freundlicher Unterstützung von hhv.de. Danke Jungs!
Tracklist:
A1 Impish (Intro)
A2 Timbuktu
A3 Good Hygiene
B1 The Groggy Pack
B2 Holy (Interlude)
B3 Here We Go
B4 La La La
C1 Oddly Sour
C2 Smoke Mics
C3 Sign It (Interlude)
C4 The Props
D1 Vibes
D2 Tell Them
D3 Sick To My Stomach
Release @ Discogs
Release @ Spotify
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DJ Nature – Return Of The Savage
Posted on 9 Oktober 2012 | No responses
Urlaub ist ja an für sich eine sehr schöne Sache, wenn nicht gerade am 2. Tag schon der Hals kratzen würde. Vielleicht ist es aber auch eine Art frustrierte Reaktion des Körpers über die äusserst magere Ausbeute an guten Platten in der 2. Jahreshälfte. Muss House denn wirklich alles wieder selber erledigen? Jetzt auch schon auf Album Format. Nachdem ich mir nachträglich noch die ausgezeichnete 3er LP von Delano Smith auf Sushitec zugelegt habe und das im Mai erschienene Oxia Album diese Woche mein Ohr erreichte, darf nun die nächste Doppel Zwölf mit 4/4 Kick in die Wantlist hüpfen. Obwohl diese auch nicht ganz so frisch mehr ist.
Der New Yorker DJ Nature kann in den letzten 2 Jahren auf ne Menge 12-zoller blicken, und einige davon stehen bei Discogs recht gut im Kurs. Klar, wenn man auf einem Hype-Label wie Golf Channel released, ist einem der Mythos einer hohen Wertigkeit sicher. Im Sommer erschien sein erstes Album, in einer sehr geringen Stückzahl gepresst, vorerst als White Label Promo. Diese ist natürlich schon überall weg und hat natürlich auch schon bei einigen Housenerds ihre Spuren hinterlassen. Aber jetzt erscheint Return Of The Savage auch offiziell, mit Coverartwork und allem drum und dran.
Was sofort angenehm auffällt ist das DJ Nature alle Disco Zitate hinter sich gelassen hat und fernab des reinen Editing agiert. Vielmehr schmeißt er sich auf dem 9-Tracker an die Größen des Detroit House heran. Besonders Theo Parrish scheint hier so etwas wie indirekten Einfluss geleistet zu haben. So prescht Nature völlig unverblümt und extrem entschleunigt durch einen Wust von pappigen Kicks, jazzigen Hooks und sperriger Tanzbarkeit. Gerade die wirklich langsamen Tracks bilden hier die Highlights und erstaunlicherweise die flotteren Stücke eher das Füllmaterial.
Auch wenn ich es natürlich immer etwas schneller mag, ist dieser Langspieler hier so etwas wie die ideale Houseplatte für zu House. Und das ganz ohne Mythos.
Return Of The Savage erscheint voraussichtlich am 12. Oktober als 2×12″ auf Golf Channel Recordings. Die White Label Promo erschien bereits im Juli.
Tracklist:
A1 Return Of The Savage
A2 Tacky Stuff
B1 1970
B2 Real Talk
C1 Sexual Tension Scene 1
C2 Sexual Tension Scene 2
D1 The Yeam
D2 With Your Body
D3 Savage (Reprise)
Release @ Discogs
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Flying Lotus – Until The Quiet Comes
Posted on 3 Oktober 2012 | No responses
Endlich geht wieder die Feiertagssaison los. Endlich kommt man wieder zum Musik hören und zum Schreiben und endlich gibt es ein neues Flying Lotus Album. Ja, Steven Ellison kehrte ins Studio zurück. Oder hat er es etwa seit Cosmogramma nie verlassen. Es klingt fast so.
Denn Until The Quiet Comes klingt Anfangs direkt vertraut. Diese ausgefransten und zutiefst knusprigen Beatelemente vom Opener All In begleiteten den Hörer schon auf der Vorgänger LP. Auch der Folgetrack Getting There (mit Sängerin Niki Randa) verfolgt noch dieses Klangmuster. Aber Until The Quiet Comes ist keineswegs einfach nur ein Cosmogramma Blueprint, sondern eine konsequente und stetig rastlose Weiterentwicklung des typischen Flying Lotus Sounds. Artverwandt ist natürlich immer die hohe Dichte an flirrenden Sounds wie bei Heave[n] oder See Thru To U. Blasser hingegen sind die eher unruhigen und hibbeligen Tracks wie das merkwürdig fehl platzierte Putty Boy Strut. Ansonsten enthält die Platte mit Sultan’s Request einen kurzen und knackigen Bassbanger und mit The Nightcaller einen ebenso knappen 4/4 Rappler. Die stärkste Phase hat der Langspieler allerdings im hinteren Teil zu bieten, wo Ellison sich auf die ruhigeren Momente besinnt und mit Tracks wie dem düsteren Ambient Stück Hunger und der nahezu verträumten Nummer Phantasm zu überzeugen weiß.
Wie so oft fällt es mir schwer bei Albumkünstlern aus dem Elektronik Bereich einen passenden Vergleich zu früheren Werken ziehen. Until The Quiet Comes ist sicherlich etwas schwächer als Cosmogramma, ist aber auch schon Platten wie Los Angeles oder 1984 in Punkto Reife um Längen voraus. Innovativ und visionär ist es in jedem Fall.
Until The Quiet Comes erschien am 26. September als 2xLP (inklusive Download Code) auf Warp Records. Außerdem gibt es eine limitierte Deluxe Version, ausgestattet mit 180g Vinyl und hochwertigem Gatefold Cover. Diese Pressung ist allerdings mal eben circa 12 Euro teurer. Müsst ihr wissen…
Tracklist:
A1 All In (2:58)
A2 Getting There (1:49)
A3 Until The Colours Come (1:07)
A4 Heave[n] (2:22)
A5 Tiny Tortures (3:03)
A6 All The Secrets (1:56)
B1 Sultan’s Request (1:41)
B2 Putty Boy Strout (2:53)
B3 See Thru To U (2:24)
B4 Until The Quiet Comes (2:40)
B5 DMT Song (1:19)
C1 The Nightcaller (3:28)
C2 Only If You Wanna (1:42)
C3 Electric Candyman (3:32)
C4 Hunger (3:39)
D1 Phantasm (3:51)
D2 Me Yesterday//Corded (4:39)
D3 Dream To Me (1:36)
Release @ Discogs
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