Vinyl Charts 2012 (Maxis)
Posted on 30 Dezember 2012 | No responses
Das war es also, dieses 2012. Eigentlich ein ganz gutes Jahr. Auch wenn ich im letzten Drittel auf unerklärliche Art und Weise von einer gewissen Lustlosigkeit gepackt wurde. Dennoch muss ich anerkennen das es wirklich fruchtbare Monate waren, die mir auch wieder mehr Spaß am Umtz Umtz Umtz bereitet haben. Das wirkte sich soweit aus das ich nun sogar die Jahrescharts in Maxis und Alben splitten musste. Boy Oh Boy!
Natürlich waren Octave One nicht mehr von der Spitze zu stossen. Auch hat sich das „Halligalli House“ Revival nicht ganz so durchgesetzt wie erwartet und es sind unterm Strich doch eher die klassich deepen Sachen aufgelistet. Die Montana Falcons kam eigentlich schon im Dezember 2011 raus, aber da diese Platte so unglaublich gut ist drückte ich einmal ein Auge zu.
Voilá: Das ist der Shit unter den kurzen Rumplern:
1. Octave One – New Life
2. Anthony Naples – Mad Disrespect
3. Moody – Why Do U Feel
4. Norm Talley – The Riviere D’etroit
5. Montana Falcons – Montana Falcons EP
6. Baaz – What About Talk About #1
7. Alden Tyrell Feat. Mike Dunn – Touch The Sky
8. Glenn Astro & IMYRMiND – Kdim EP
9. DJ Steaw – I Want
10. Fabio Monesi/Kastil – Split Grooves EP – Part 1
…und ich verspreche: Nächsten Monat gibt es auch mal wieder nen Mix für den Poppes!
Alben Charts folgen…
*mampf* *spachtel spachtel* *gluckgluck* Geschenke! Geschenke!
Posted on 22 Dezember 2012 | No responses
Tja, liebe Freunde. Es ist mal wieder soweit. Leckere Dinge werden vertilgt, Unmengen an alkoholischen Getränken werden aufopferungsvoll vernichtet und disporaubende Einkäufe an andere Menschen weiterverschenkt. So ist das.
Frohe Festtage euch allen. Wir sehen uns noch einmal in 2012 zu des Jahrescharts.
Bis dahin, frohes Mampfen!
Flatpocket – Geldfundphantasyen
Posted on 11 Dezember 2012 | No responses
…und kurz vor Schluss holt nochmal Hip Hop auf.
Melting Pot und Konsorten sind sowieso die Zuverlässigkeit in Person. Noch haben nicht alle Kölner Schrauberlinge abgeliefert und Twit One’s 10inch Steppingstones steht bei Discogs bei 65 Euronen. Holla!
Und genauso dieser Kollege meldet sich mitten in der Adventszeit nochmal kurz zu Wort. Zusammen mit seinem Kollegah Lazy Jones bildet er das Beat-Duo Flatpocket, dessen Auftrag natürlich „Boom Bap in your face“ lautet. Was denn sonst bitte?
Auf dem Langspieler mit dem etwas ungriffigen Namen Geldfundphantasyen, werden 19 äußerst bequeme jazzy Chiller aufgetischt, die selbstredend zu keinem Zeitpunkt unnötig oder geschweige denn verbraucht auf den Hörer wirken.
Neben völlig klassischem Material (Sofortrente, Kurze Arme), zeigen die 2 Sparringpartner auch ihren Sinn für Humor und kleine Seitenhiebe wie bei dem wundervollen Roomboy. So macht Instrumental Hip Hop immer wieder Spaß. Auf Köln bleibt Verlass.
Geldfundphantasyen erschien als Einzel-LP und Bandcamp-Release am 7. Dezember auf Melting Pot Music.
Tracklist:
A1 Flatpocket Theme
A2 Nomoneynohoney
A3 Wartemarke
A4 Jingle
A5 Sofortrente
A6 Trees & Efes
A7 Roomboy
A8 Lostitall
B9 Kurze Arme
B10 Acht Uhr Outro
B11 Redebedarf
B12 Sunday
B13 Keinasselskit
B14 Metime
B15 De Flöt
B16 Down & Wise
B17 Liechtenstein
B18 Rotgeldhustle
B19 Geldpfundphantasyen
Discogs soon
Release @ Spotify
Buy it on vinyl!
Mike Sharon – I Feel You
Posted on 4 Dezember 2012 | No responses
Eigentlich kann man Platten auf Local Talk mittlerweile schon blind kaufen. Kurz durch eingängige, nostalgische Früh-90er Housetracks geklickt, gut finden, in den Warenkorb legen und fertig ist die Laube.
Ja und genauso isses auch bei Release Numero 20 von Mike Sharon. I Feel You bietet wieder das was man von den alten Schweden erwartet. Da schunkeln die Keys, dröhnen allseits bekannte Vocal Samples, und dann noch diese catchy Beats…
Es ist fast wie 1995, als ich wie ein Bekloppter nahezu alles von Relief, Cajual und Circuit gebunkert habe. Und das ist in der heutigen Zeit mehr als nur Nostalgie. Das spricht einfach für Qualität. Auf das es noch lange lange so weiter geht. Bitte darum!
I Feel You erschien als 3-Track EP am 4. Dezember auf Local Talk.
Tracklist:
A I Feel You
B1 Can You Feel It
B2 Deeper
Release @ Discogs
Buy it on vinyl!
Bantam Lions – One To One EP
Posted on 4 Dezember 2012 | No responses
Frühes Aufstehen kostet ja manchen Leuten mehr Energie als regelmäßiges bloggen. Kein Witz.
Und was macht dieser Heckle Schorsch eigentlich so den ganzen Tag, außer seine 707 zu quälen?
Jedenfalls hat er wieder mal zugeschlagen. Diesmal als Remixer für das neue, frische Label Scenery aus Liverpool.
Dort erschien nun der Startrelease des mir völlig unbekannten Bantam Lions. Seine beiden eigenen Tracks auf der One To One EP sind leicht verschrobene deepe Techno Nummern, die dezent dubby durch den Raum wabern.
Die dazugehörigen John Heckle Mixe sind eher der scheppernde Gegenentwurf, der sicherlich auf gut besuchten Partys für einen netten extatischen Moment sorgen wird. Selbst bei einer Langsamkeit wie bei A2, schält Heckle den letzten Tropfen Schweiss aus des Tänzerz Poren. Brutal gut, wie immer. Ich bekomme Angst.
One To One erschien am 30. November als 180g 12″ auf Scenery.
Tracklist:
A1 One To One
A2 One To One (John Heckle Remix)
B1 Control Tower Observations
B2 Control Tower Observations (John Heckle Remix)
Discogs soon
Buy it on vinyl!
Map.ache – Ulfo
Posted on 2 Dezember 2012 | 1 response
Eine neue Filiale ist wie ein neues Leben..
*sing*
Eine Mischung aus Faulheit, Gemütlichkeit und Bequemlichkeit ist dafür verantwortlich das hier relativ wenig gepostet
wurde. Tragisch, da mir sicher ne Menge guter Stuff durch die Lappen ging. Aber für diesen, letzten Monat in 2012 nehme ich mir etwas mehr Sorgfalt vor. Und erwähnte ich eigentlich schon das House das Genre des Jahres ist?
Für Musiker die aus dem Nichts kamen habe ich ja ein besonderes Faible. Auch Jan Barich stieg empor aus der Asche der Bedeutungslosigkeit des späten 00er Jahre Deep House. Mit gerade mal einer drei Jahre alten Solo Maxi im Gepäck wagte sich der Mann unter dem Pseudonym Map.ache an das Doppel Zwölf Format. Wenn ich es nicht wüsste, hätt ich auf Ron Trent getippt. Mehr Lob geht fast nicht.
Auf der 8 Track LP Ulfo mischt sich eine moderne Ami-House Deepness mit einer DJ-freundlichen und hoch europäischen Tech House Note, die vielleicht aus heutiger Sicht sogar schon recht altbacken einzustufen ist. Das ist irgendwie aber auch der entscheidende Punkt. Viele Houseproduktionen aus unserem Land schmissen sich die letzten Jahre geradezu unterwürfig an ihre großen Idole aus Übersee an und erzeugten dadurch auch eine dröge Zweitklassigkeit, die letztendlich auch eine Mitschuld für meine vergangene Überdrüssigkeit in punkto Clubhouse trug.
Map.ache ist mitnichten ein innovativer Meilenstein. Es ist simpel gesagt einfach perfekt getimte Housemukke die wie ein großes Konzept wirkt das es sich zum Auftrag gemacht hat, wieder mit routinierter Qualität Rhythmus in die blassen Beine zu zaubern.
Eine wunder wunder wundervolle Platte.
Ulfo erschien als 2×12″ (+ CD) am 26. November auf Kann Records. Auf der CD befinden sich noch zwei zusätzliche Exklusiv-Tracks.
Tracklist:
A1 Can Be So Plain, If…
A2 A Two Piece Puzzle
B1 Uralub
B2 Sunshine Violence
C1 The Only Island
C2 Restless Relax
D1 Big City Obsession
D2 Presents DJ Mapi
CD-only:
– Diario
– Bleeding Conspiracy Theory Jerks
Release @ Discogs
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HGich.T – Lecko Grande
Posted on 23 November 2012 | 2 responses
Bevor ich fortfahre muss ich noch etwas loswerden: Die neue hhv.de Seite ist voll Moppelkotze!
So!
…und nun zu etwas völlig anderem: Drogen, Pädophilie & Scheiße!
Als mir vor ein paar Jahren das Video Tutenchamun auf YouTube gezeigt wurde, schwankte ich dezent zwischen WTF, Verstörung und einer lange tief verborgenen Sehnsucht nach wieder mehr Quatsch im Techno.
Verantwortlich für legendäre Textzeilen wie „Das System ist im System, ja“ und „Goa Goa Goa MPU, ja“ zeigen sich das unübersichtliche Künstlerkollektiv HGich.T aus Hamburg.
Seit ihren ersten Ausstößen an grenzdebilen Videos, touren sie mit Leidenschaft und Wahnsinn durch den deutschsprachigen Raum. Später folgten noch die EP Hallo Mama und das Debütalbum Mein Hobby: Arschloch. So far – so sick!
Wer geglaubt hat das es sich bei HGich.T um ein temporäres Spaß-Phänomen handelt täuscht. Die neue LP Lecko Grande steht dem Erstlingswerk in nichts nach. Wieder mal dürfen Institutionen wie RTL 2 News und 3sat Kulturzeit über die dadaistischen Motive der Truppe rätseln. Viel Spass dabei!
Der Anteil der Psy-Trance und Goa Tracks ging eher zurück und es wird eher auf elektroide Kaputtheit gesetzt. Textlich wieder mal ein Fest der Merkwürdigkeiten. Themen sind Pädophile Opas, die Inhaltsstoffe des Festival Biers Faxe oder auch die Schultoiletten mit Klopapier zu verstopfen. Höhepunkt ist das wüste Die Letzten Titten von Betlehem, welches den Rahmen klassicher Schulstreiche völlig in Brand setzt und sich dazu noch mit einem Ravepiano Break unglaublich fies im Ohr festsetzt.
Am Ende bleibt man entweder völlig angewidert zurück oder drückt auf Repeat. Ich mach letzteres. Jump, jump, Klorolle ins Scheisshaus!
Lecko Grande erschien am 15. November als Einzel-LP (Inklusive CD) auf Tapete Records.
Tracklist:
A1 Ich Liebe Dich Egal Ob Du 16 Bist (4:21)
A2 Opa16 (2:13)
A3 Der Haken (5:15)
A4 Faulus Fantasia (0:19)
A5 Die Letzten Titten Von Bethlehem (3:07)
A6 Diddel Der Mäusedetektiv (4:28)
A7 Eiermalenlevis (0:41)
A8 Tittenpower (3:14)
A9 2C-B (0:28)
B1 Igor Amore (4:32)
B2 Mein Arsch (1:06)
B3 Die Klospülung (4:32)
B4 Faxe (2:56)
B5 Cosma Shiva Hagen Daz (0:14)
B6 Den Rosenkavalier (2:57)
B7 Schnucki (0:47)
B8 Crazy (2:50)
B9 Maipes Kneike (3:23)
Release @ Discogs
Buy it on vinyl!















