Norwegen? Norwegen! (…aber dieses verdammte Dänemark!)

Posted on 14 Mai 2013 | No responses

Beim ESC zählt das eigene Nationalempfinden ja nur geringfügig. Entscheidend ist ob man ein Lieblingslied hat. Völlig egal ob das aus Belgien, Israel oder Aserbaidschan kommen mag. Cascada anfeuern kann man machen, muss man aber nicht.

Nach einem intensiven Durchlauf aller Songs lautet mein diesjähriger Tip Norwegen.
Die angewobbelte Bratz-Hymne I Feed You My Love, von der sich in einer Steh Performance präsentierenden Sängerin Margaret Berger, ist ein monströses Stück Pop-Brutalität, deren Intensität von den überfrachteten Strings ausgeht. Ich weiß zwar nicht ob es möglich wäre zwei mal hintereinander ein skandinavisches Land an die Spitze zu bekommen, aber Zufälle und Wunder gibt es immer wieder. Zumal die Favoritenrolle in diesem Jahr bei Dänemark liegt. Gefährlich, gefährlich!

1. & 2. Halbfinale Di. & Do. – 21 Uhr bei einsfestival
Finale am Samstag 21 Uhr in der ARD


Ein bisschen Geschichte

Posted on 13 Mai 2013 | No responses

Zum Aufwärmen für die wohl tollste Woche des Jahres gibt es etwas Geschichtswissen.
Eine Zusammenstellung sämtlicher ESC (bzw. Grand Prix) Gewinner, von 1956 bis heute.

Viel Spass!


ESC 2013 | Die Vorbereitung

Posted on 9 Mai 2013 | 1 response

esc2013banner

So langsam muss ich mal meinen musikalischen Anspruch beiseite schieben um für die kommende Woche gewappnet zu sein. Der ESC 2013 in Malmö steht an und 39 Teilnehmerländer buhlen um einen Finalplatz am 18. Mai.
Das erste Halbfinale findet am 14. Mai, das zweite am 16. Mai statt.

Und das kommt auf uns zu:

Puh. Ich hab es ehrlich noch nicht ganz geschafft :)
Wer es etwas kompakter mag, sei auch dieser flotte Schnelldurchlauf empfohlen:

Aber wie immer gibt es vor dem Grand Final vorab bereits die Grembranx Results. Bis dahin gilt: Bleibt stark, es dauert doch nur ne Woche! Hihi.

Compilation on Spotify


Valerie June – Pushin‘ Against A Stone

Posted on 8 Mai 2013 | No responses

valeriejune_pushinagainstastone valeriejune_pushinagainstastone_2

Ich bin ja so’n Schubladendenker. Deswegen dachte ich direkt beim Betrachten des Covers an einen Erykah Badu Klon. Aber Valerie June, die Neuentdeckung aus Humboldt (nein, nicht Humboldt/Gremberg, sondern Humboldt in Tennessee) hat eigentlich überhaupt nichts mit der legendären Soul Diva zu tun. Nein, also wirklich so gar nichts.

Valerie June’s Debütalbum Pushin‘ Against A Stone bietet eine bemerkenswerte Mischung aus Blues, Folk, Gospel und naja gut, auch einen guten Schuss Soul. Keine Frage.
Das aber wirklich entscheidende Element dieser Platte ist June’s fantastische Stimme die keineswegs „röhrig“ oder verklärt soulig daher kommt. Vielmehr klingt es ein wenig nach einer Kreuzung von Billie Holiday, Joanna Newsome mit ein bisschen Dolly Parton. Hinzu kommt der wundervolle jauchzende und etwas langgezogene Südstaaten Akzent. In Kombination mit der von Black Keys Mitglied Dan Auerbach produzierten Musik bildet die LP einen der wohl stärksten Musik-Pfeiler 2013. Ganz großartiges Album. Unbedingt reinhören!

Pushin‘ Against A Stone erschien als Einzel-LP mit 12 Tracks am 3. Mai auf Sunday Best Records

Tracklist:
A1 Workin Woman Blues
A2 Somebody To Love
A3 The Hour
A4 Twined & Twisted
A5 Wanna Be On Your Mind
A6 Tennessee Time
B1 Pushin‘ Against A Stone
B2 Trials, Troubles, Tribulations
B3 You Can’t Be Told
B4 Shotgun
B5 On My Way
B6 Somebody To Love ( Acoustic Version )


(Juno Player soon)

On Discogs
On SoundCloud
On Vinyl


Roman Flügel – Even More

Posted on 5 Mai 2013 | No responses

romanfuegel_evenmore romanfuegel_evenmore_back

Roman Flügel begann 2005 mit Geht’s Noch? künstlerischen Suizid. Kein Track hat zu dieser Zeit einen größeren, durch Baba Väth und Konsorten geförderten Nerv-Faktor verursachen können. Dabei will ich Flügel’s bemerkenswerte Rolle der Förderung von guter Housemusik in Deutschland in keinster Weise schmälern wollen. Doch nach Geht’s Noch? haben mich die Produktionen des Frankfurters nur noch am Rande interessiert.
Die neueste Scheibe für den Clone Ableger Jack For Daze ist eigentlich gar nicht so weit vom einstigen Hype-Monster auf Cocoon entfernt. Aber einen derartigen Hit landet man damit glaub ich kaum noch heutzutage. Ein Glück.
Even More bietet 2 knackige Chi-Town Stomper, wobei mir die B-Seite mit ihrem leicht albernen Flair besonders gut gefällt.
Natürlich könnte man jetzt sagen das das auch genauso gut eine Eric Martin auf Dance Mania von 1994 sein könnte, aber hey: Ich will gar nicht wissen wer wem damals alles die Demo Tapes abgezogen hat oder irgendwelche Plagiatsmusik für teuer Geld an Kids wie mich verscheuerte. Das ist schließlich House. Keine Klassik. Aber irgendwie doch. Wenn man’s genau nimmt.

Even More erschien als 2-Track EP in gold-marmoriertem Vinyl am 3. Mai auf Clone Jack For Daze Series.

Tracklist:
A Even More
B More&more&more

on Discogs
on Vinyl


VA – Kenya Special

Posted on 5 Mai 2013 | No responses

va_kenyaspecial va_kenyaspecial_back

2013 könnte das Exotik Jahr schlechthin werden. Erst Mop Mop, dann London Is The Place For Me und jetzt dieser Knaller. Unglaublich, was ist denn los?

Aus der Reihe der Special Releases des britischen Labels Soundway erschein nun eine intensive Auseinandersetzung mit dem Sound Kenias aus den 70ern und 80ern. Unverwunderlich das dieser umfangreiche Trip Stile zwischen Afrofunk, Highlife, Rumba und Benga abdeckt. Besonders hervorzuheben sind die unverkennbaren 70er Anleihen die auch für Discofreunde empfehlenswert sind. Denn durch die streckenweise rauschhaften Jam Sessions mit catchy 4/4 Beats ist diese epische Compilation ein kleiner Geheimtip für jeden der seinen Horizont etwas globaler erweitern möchte. Afrika weiß halt wie man Dance Mukke am besten transportiert. Sehr starke Zusammenstellung.

Kenya Special erschien als 3-Fach Vinyl mit insgesamt 24 Tracks (inklusive Bonus 7-inch) am 29. April auf Soundway. Die Doppel-CD Version enthält 8 Tracks mehr.

Tracklist:
A1 The Loi-Toki-tok – Ware-wa
A2 Slim Ali & The Famous Hodi Boys – Watoto Nyara
A3 Orchestre Baba National – Sweet Sweet Mbombo
B1 Gatanga Boys Band – Wendo Ti Mbia
B2 Hafusa Abasi & Slim Ali With The Yahoos Band – Sina Raha
B3 Nashil Pichen & The Eagles Lupopo – Ng’ong’a Wa Mwanjalo
B4 Nairobi Matata Jazz – Tamba Tamba
C1 The Lulus Band – Ngwendeire Guita
C2 Mbiri Young Stars – Ndiri Ndanogio Niwe
C3 The Lulus Band – Nana
C4 Afro 70 – Weekend
D1 The Rift Valley Brothers – Mu-Africa
D2 Do 7 Band – Ho Ochiri
D3 Afro 70 – Cha-Umheja
D4 Peter Tsotsi Juma & The Eagles Lupopo – Kajo Golo-Weka
E1 New Gatanga Sound – Thonia Ni Caki
E2 Sophia Ben & The Eagles Lupopo – See Serere
E3 Kalambya Boys – Kivelenge
E4 The Loi-Toki-tok Band – Leta Ngoma
F1 Huruma Boys Band – Theresia
F2 Orchestre Veve Star – Nitarudia
F3 The Mombasa Vikings – Mama Matotoya
7-inch:
The Lulus Band – Mutumia Muriu
Ndalani 77 Brothers – Nzaumi

Discogs soon
Release @ Spotify (CD-Release)
Buy it on vinyl!


[Tobfunk-Mix] Beats, Flows & Vibes # 18

Posted on 2 Mai 2013 | No responses

tobfunk-beatsflowsvibes

Endlich melde ich mich mal wieder von der Turntable-Front. Das Ganze ist ein Gastbeitrag für die via Mixcloud verbreiteten Serie Beats, Flows & Vibes der Westwood Connection. Der Mix ist eine 53 minütige Hip Hop ’n‘ House Hochzeit mit insgesamt 26 Tracks und ein wenig Wahnsinn im letzten Drittel. Vielen Dank an PacsOnWax für den netten Kontakt.

Beats, Flows & Vibes # 18 [by Tobi Tobfunka] by Diomanges on Mixcloud

Viel Spass!
—–
Beats, Flows & Vibes
PacsOnWax
Westwood Connection


« newer postsolder posts »