ESC 2014: Der Countdown läuft (…also bald)

Posted on 27 März 2014 | No responses

esc_banner_2014

Yeah, der König Blog ist tot, es lebe der Blog!
Es ist einfach nicht machbar das vergangene Aufrecht zu erhalten. Was aber (scheinbar) geht ist uns alle auf die tollste Woche des Jahres vorzubereiten.
Ich starte hiermit demnächst den Countdown zum Eurovision Song Contest 2014 in Kopenhagen und poste täglich einen der 37 Teilnehmer mitsamt meinem Senf dazu. Soviel Motivation muss sein!
Freut euch auf eine Mischung aus Trash, Fremdscham und großen Perlen der Popmusik.

Ha! Sonntag den 30. März jeht’s los! :D


Langspielplatten Revue | Dezember 2013

Posted on 3 Januar 2014 | No responses

Frohes Neues! …und wie man sieht war ich fleißig.
Das Jahr klang aus mit viel Hip Hop, ein wenig House und der perfekten Kaffeehaus Compi.
Let’s go!
———-
awonandphoniks_returntothegoldenera awonandphoniks_returntothegoldenera_back
Awon & Phoniks – Return To The Golden Era

Wenn sich ein Album „Return to The Golden Era“ schimpft, kann der Künstler ja nicht allzu viel schlechtes im Schilde führen. Das tun die 2 mir völlig unbekannten Schlawiner Awon und Phoniks auch keineswegs. Ihr bescheidenes und höchst entspanntes Erstlingswerk scheut nicht die sympatische Nähe zu 90er Zitaten und verbirgt zu keiner Sekunde die tiefe Sehnsucht nach dem ehrlichen Raptrack. Die Beats sind aufregend unspektakulär und fühlen sich einfach gut und richtig an. Richtig tolle Platte!
text
Return To The Golden Era erschien als 2×12″ am 6. Dezember auf Sergent. Der Bandcamp Release erfolgte bereits ein gutes halbes Jahr vorher.

Return To The Golden Era erschien als 2×12″ am 6. Dezember auf Sergent.

Tracklist:
A1 Midas Touch
A2 Champagne Laced
A3 Forever Ill ft. Dephlow & Tiff The Gift
B1 Street Saga
B2 Blinded by the Riches
B3 Blood In Blood Out
B4 Rule of the Gun ft. Dephlow
C1 40oz Wisdom Interlude ft. Pel
C2 Get Yours
C3 Move Back
C4 Black and Blue Interlude
D1 Correct Techniques
D2 Above Water
D3 Move Back (Phoniks Remix)
D4 Rule of the Gun ft. Dephlow (Phoniks Remix)

Discogs soon
on Spotify
———
luk&fil_brotessbaresholz luk&fil_brotessbaresholz_back
Luk&Fil – Brot ist essbares Holz

Bei Sichtexot braucht man mittlerweile keinerlei Sorgen mehr haben das diese Jungs ins Klo greifen würden. Haben sie das überhaupt schon mal…ähm, nein!
Luk&Fil’s Debüt „All That Glitter Ain’t Soul“ jedenfals hüpft mir immer noch wohlig warm im Ohr herum. Aber können die auch Sequel? Ja, können se! Überrascht?
Auf dem Nachfolger geht nahezu nichts schief. Die Beats sind quirlige kleine Wunder, die treffsicher durch die Synapsen schießen. Aber die eigentlichen Stars sind hier die klugen und höchst originellen Texte, die vor lauter Wortspielereien fast zu platzen drohen. Ganz im Sinne von „Ich hasse, also bin ich“. Ich liebe es!
Brot ist essbares Holz erschien als 2×12″ am 17. Dezember auf Sichtexot. Eine auf 300 Exemplare limitierte Sonderedition enthält zusätzlich eine Bonus 7″.

Tracklist:
A1 Intro
A2 Brot Ist Essbares Holz
A3 Beneidenswerter Bastard
A4 Johnny Greens Urschreitherapie (big man)
A5 Brechung
A6 Abhaken mit Eloquent
B1 Der Beat Den Es Nicht Gibt
B2 Der Track Den Es Nicht Gibt
B3 42
B4 Dadalama
B5 Dasfiktiveunersättliche Weib
B6 Taskmanager
C1 Johnny Greens Urschreitherapie (i don’t see)
C2 Link
C3 Exzesse Und Nachwehen mit Tufu
C4 MF
C5 Malcolm
D1 Nostalgierig
D2 Pupwhack mit Mio Mao
D3 Bowser
D4 Kofferpacken mit Dramadigs
D5 Outro

on Discogs
on Spotify

———
sicknature_natureofthecontaminated sicknature_natureofthecontaminated_back
Sicknature – Nature Of The Contaminated
Wem das alles zu müslimäßig und subversiv ist und wer noch zusätzlich den richtigen Bumms sucht, ist bei diesem freundlichen Dänen richtig. Sicknature ist ein Teil der Snowgoons Rapcrew und Solo mittlerweile bei Album Numero 4 angekommen. Zeit diesen Kerl mal näher zu betrachten. Sein neues Album ist beattechnisch gesehen sicherlich kein Meilenstein und Sicknature selbst keine Koryphäe des Sprechgesangs. Dennoch verkauft sich Kollege Smörebröd recht gut und verpackt seine catchy Tracks als wuchtige Hitgranaten. Partyretter of the month.
Nature Of The Contaminated erschien als Einzel-LP am 16.12. auf Goon MuSick.

Tracklist:
A1 Nature Of The Contaminated (Intro)
A2 Wild Nature
A3 Violent Rage ft Heavy Metal Kings (Ill Bill & Vinnie Paz)
A4 Puppet March
A5 Caged Freedom ft Hasan Salaam
A6 Chemical Disorder
B1 Behind The Backdrop
B2 Deceitful Industry ft Celph Titled
B3 Relentless Storm ft Diabolic, Side Effect, Aspects & Reef The Lost Cauze
B4 Loyalty Never Dies ft N.B.S. & A-Quil
B5 When Nature Strikes
B6 Heads In The Screen ft Søren Nico Adamsen & Dennis Post

on Discogs
on Spotify

———
farhot_kabulfire1 farhot_kabulfire1_back
Farhot – Kabul Fire Vol. 1

So, nun aber Futter für die Instrumentalisten. Denn die wissen ja bekanntlich wer der Babu ist. Wie komm ich denn jetzt darauf? text
Farhot ist einer dieser Alleskönner die schon seit ca. 1962 Beats für die halbe Welt runtergerappelt hat, aber noch nie aus dem Schatten seiner Auftraggeber getreten ist. Unter anderem Haftbefehls Chabo-Babu Klopper gehen auf sein fettes Konto. Aber jetzt hat es sich ausgebabut, jetzt kommt Kabul Fire Vol. 1. Was für ein Debüt!
Farhot lässt eine Nebeldichte Fülle an Beatvarianten auf die Hörerschaft niederprasseln. Das gipfelt in der unglaublichen Dub-Rakete „Pain Killer“. Fetzt, atmet, hat Luft. Vermutlich.
Kabul Fire Vol. 1 erschien als Einzel-LP am 28. November auf Jakarta.

Tracklist:
A1 Kabul (Intro)
A2 Dem Man feat Kano & Giggs
A3 Fuck The Money
A4 Tanoohs
A5 Pain Killer feat Ms Dynamite
A6 Chatarnook
B1 Represent Heart
B2 Schlopeinlich
B3 System Down
B4 A Lot Of Doe
B5 Hey Ya
B6 Outro feat Talib Kweli

on Discogs
on Spotify

———–
damnuthefudgemunk_spareovertimere damnuthefudgemunk_spareovertimere_back
Damu The Fudgemunk ‎– Spare Overtime Re-Inspired

Mit diesem Mann kann man nichts falsch machen. Selbst wenn man ihn nur zum Zwecke nutzt den Wert seiner Sammlung in die Höhe zu treiben. Die Originalveröffentlichungen der „How Should it Sound Reihe gehen auch schon mal für 90 Euro über die Theke und vielleicht ja wird auch dieser Vinyl Release eines bisher nur als MP3 und CD erschienenen Album solch einen Run auslösen. Earl Davis jedenfalls bleibt seinen 90s beeinflussten Rappelbeats treu und sorgt beim Hörer immer wieder für ein nostalgisches Herzhüpfen. Der Kerl geht immer!

Spare Overtime Re-Inspired erschien als Einzel-LP (limitiert mit Bonus 7“) am 10. Dezember auf Redefinition Records.

Tracklist:
A1 Our Presentation
A2 Pulsating (Pulse Remix 2012 Update)
A3 Live On Because (L.B. 2012 Update)
A4 Ego Trouble‘ (Troopin‘ 2012 Update)
A5 Jnota’s Joint (Last Ole 2012 Update)
A6 Then In 04 (2004 Beat Original 2012 Update)
B7 Leo The Gemini 1 (Leo Part 1 2012 Update)
B8 To DJ RBI (To RBI 2012 Update)
B9 Picturesque Storm (Colorful Remix 2012 Update)
B10 Leo The Ruler (Leo Part 2 2012 Update)
B11 New Generation (Now Generation 2012 Update)
B12 9 Summers Ago (Summer 2004: 2012 Update)
B13 Next In Line (Y Society Remix Instro 2012 Update)

on Discogs
on Spotify

———-
madlib_rockkonducta madlib_rockkonducta_back
Madlib – Rock Konducta Volume 1
Ein Jahr ging ins Land bis ich mich einer neue Madlib Platte widme. Und das beste ist: Ich habs noch nicht einmal gemerkt. Dabei begibt er sich diesmal auf die Spuren des 70s Rock und entfernt sich einen weiteren großen Schritt von der Hip Hop begeisterten Hörerschaft. Ich würde soweit gehen zu sagen das Otis Jackson sich bereits völlig in den eigenen Wahnsinn begeben hat. Auf diese Reise begleite ich ihn gern. Wo das auch immer enden soll, ich bin dabei.

Rock Konducta Volume 1 erschien als Einzel-LP mit 26 unbetitelten Tracks am 13. Dezember auf Madlib Invazion.

on Discogs
Listen on hhv.de

———-
lordecho_couri 337761_1
Lord Echo ‎– Curiosities

Wer Lord Echos Melodies Album im Plattenschrank stehen hat, darf ich anerkennend auf die Sculter klopfen. Bei Discogs mittlerweile mit 55 Ocken behaftet, dürfen bedächtige Konsumenten wie ich weiterhin auf den Repress-Hoffnungsschimmer warten.
Nun kam mit Curiosities der langersehnte Nachfolger in die Läden. Aber so ähnlich die die Cover der Alben sind, so unterschiedlich sind die Track Produkte. Wo sich das Debüt noch in der Dub & Exotik Ecke aufhielt, begibt sich der Zweitling zu Nu Disco und House. Das überrascht und überzeugt zugleich. Die insgesamt 10 Tracks sind erfrischend temporeiche und eher club orientierte Dance Stepper. Ein bisschen Old School, ein bisschen was von skandinavischem Disco-Verständnis. Die Rechnung geht auf. Ob’s auch so’n Kassenschlager wird? We will see.

Curiosities erschien als Einzel-LP am 12. Dezember auf Bastard Jazz Recordings.

Tracklist:
A1 Endless Dawn
A2 Bohemian Idol
A3 Digital Haircut
A4 Street Knowledge
A5 Molten Lava
B1 Put It In My Head
B2 The Creator Has A Master Plan
B3 Ghost Hands
B4 What Is The Feeling
B5 Arabesque

on Discogs
on Spotify

———-
bahamasoulclub_thecubatapes bahamasoulclub_thecubatapes_back
The Bahama Soul Club – The Cuba Tapes

Mitten im Winter tut so ein wenig döselige Fahrstuhlmusik doch auch ein wenig gut. Der Bahama Soul Club ist ein Verbund von Musik Enthusiasten die sich den lateinamerikanischen Klängen verschrieben haben und diese durch einen Art Fusion-Fleischworlf drehen. Das ist natürlich immer der Gefahr der Beliebigkeit ausgesetzt, dieser entgeht die 8-köpfige Truppe auf ihrem zweiten Langspieler weitgehend. Klar ist das Musik für die Starbucks Fraktion, die überteuerten Filterkaffee aus übergroßen Tassen schlürft, sich über freies W-Lan freut und sich via Skype mit total wichtigen Menschen auseinandersetzten. Das einfach ausblenden – Bahama Soul Club einblenden. Der Sommer kann kommen!

The Cuba Tapes erschien als Einzel-Lp am 12. Dezember auf Buyu Records.

Tracklist:
A1 Ay Jona
A2 Moaners feat Bessie Smith
A3 Cooka Racca feat Telmary
A4 Cuervo Gold
A5 I Warned You Baby feat Spanky Wilson
A6 La Serenata
B1 Tiki Suite feat Arema Arega (Part 2 (Mirando Al Mar)
B2 That’s What We Need
B3 Broken Piano
B4 Grinning In Your Face feat Ruthie Foster
B5 Tiki Suite feat Anna Luca (Part 3 (In The Night)
B6 Malago feat Danay Suarez

on Discogs
on Spotify

———-
boysnoize_dancemania boysnoize_dancemania_back
VA – Boysnoize Presents: Dance Mania

…und zum Schluss ein wenig Schmutz. Bald kommt ja die Dance Mania Compilation auf Strut und ich denke auch im Boys Noize Fanlager wird man bereits nervös. Aus diesem Umfeld stammt diese liebevolle und respektable Tribut-Compi. Hier versammeln sich Leute wie Tom Trago oder Boys Noize himself um der verferkelten Zeit des großen Ghetto House Label Tribut zu zollen. Klingt nicht immer so treffsicher, geschweige denn nach einem Blueprint, ist aber eine vergnügliche Klangreise auf den Booty der die Welt gebounced hat. Balls in your Mouth, wie es ja so schön heißt.

Tracklist:
A1 Feadz – Go On Girl
A2 Strip Steve – Bust Your Shit
A3 Bart B More – Bounce
B1 Scntst – Change Dat Tape
B2 Rynecologist – Ban (Bust A Nut)
B3 Bok Bok & Tom Trago – Silent G Safari
C1 Boyz Noize & Housemeister – 1988
C2 DJ Scholar – Simple Mane
C3 Harvard Bass & Pilo – Twerk Talk
D1 Audionite – Trax-O-matic
D2 Bs1 – Whistle Jack
D3 Pipes – Double Staxxx

on Discogs
on Spotify

———

In diesem Sinne…es muss weitergehen. Auf Wiedersehe(eeeee)n!


Vinyl Charts 2013

Posted on 20 Dezember 2013 | 4 responses

vinylcharts2013

Das war’s dann also, 2013. Das Jahr der bemerkenswerten Vorkommnisse. Geprägt war das Ganze von Urlaub, Verlobung, Karriereaufstieg, einem kaputten Laptop und zu guter Letzt einem geklauten Samsung Handy. Gerne hätte ich auch mehr Platten gekauft, aber irgendwann blieb nicht mehr viel Restgeld im immaginären Sparschwein. Somit habe ich am Schluss eine handvoll Musik übrig, hinter der ich natürlich voll und ganz hinter steh, die aber gegen Jahresende eindeutig zu wenig Konkurenz hatte.

Was auffällt ist der höhere Anteil an Rare Grooves Compilations. Die wundervolle Fortsetzung der Jukebox Jam Serie und eine verblüffende Latin Compi sind hier im Blog auch leider nicht mehr richtig gewürdigt worden.
Das Hip Hop irgendwie etwas zurück ging, lag ebenfalls an meiner musikalischen Neu-Orientierung in die Exotik. Dexter’s Psycho Trip und L’orange’s mittlerweile unbezahlbares Meisterwerk „The Mad Writer“ bilden hier zwei stolze Säulen für die MPC-Fraktion.
Wie immer stabil das Indie Lager. Hier findet sich die Gospel Soul Sensation Valerie June ebenso wieder, wie das poppig, mystische 2. Still Corners Album und die sehr skurile Enjoy The Experience Selektion.
Insgesamt betrachtet sehe ich die ersten 4 Plätze alle als Sieger. Einen richtigen Matchwinner gab es irgendwie nicht. Ob das nun gut oder schlecht ist…hm, entscheidet selber:

01. Still Corners – Strange Pleasures
02. VA – Jukebox Jam Vol. 2
03. Dexter – The Trip
04. VA – Peru Maravilloso: Vintage Latin, Tropical And Cumbia
05. Valerie June – Pushin‘ Against A Stone
06. VA – Enjoy The Experience – Homemade Records 1958-1992
07. L’Orange ‎– The Mad Writer
08. Mop Mop – The Isle Of Magic
09. Even Drones – Two
10. VA – London Is The Place For Me 5 & 6

und für alle Spotify’er gibts alle Alben komplett :)

(Even Drones und Mop Mop sind allerdings dort nicht verfügbar!)

…and that’s it!
Frohe Weihnachten euch allen und einen guten Rutsch ins neue Jahr.
Wir sehen uns 2014, in neuer Frische. Versprochen!


Ich…ich…lebe…noch…ächz!

Posted on 15 Dezember 2013 | 1 response

Tja, guten Tag alle miteinander.
Seit dem 13. September ist auf diesem Blog absolute Totenstille. Meine neue Jobposition frisst derzeit meine sonstige Lebenszeit völlig auf, so dass ich nach getaner Arbeit froh bin es überhaupt noch aufs heimische Sofa zu schaffen und zum entspannen die Flimmerkiste anzuschalten.
Trotzdem war ich noch in der Lage neue Musik zu finden und diese anzuhören. Natürlich würde ich auch gerne mal wieder darüber schreiben, aber die Motivation dazu ist derzeit irgendwie im Keller. Meine Jahrescharts werde ich trotzdem noch anfertigen und für das nächste Jahr habe ich mir als Vorsatz genommen mich dem Blog wieder regelmässiger zu widmen. Mit neuen Platten, Mixen und allen drum und dran.
Chaka Chaka!

In diesem Sinne…Ohren steif halten!

Da Tobfunka


Betty Ford Boys – Leader Of The Brew School

Posted on 13 September 2013 | No responses

bettyfordboys bettyfordboys_back

Ja Moment, kürzere Texte heißt aber nicht das ich einfach mal meine liebste Rappelkisten Boygroup einfach in die Langspielplatten Revue verschiebe. Nene, so nicht!
Die Leader’s Of The Brew School heißen Dexter, Brenk Sinatra und Suff Daddy und diese fantastischen Drei haben sich nach einem aus dem Ruder gelaufenen Saufgelage entschlossen mal eine ganze LP zusammen zu machen. Daraus entstand dieser liebevoll gestaltete Wust aus Beats, Samples und Zitaten. Natürlich geht hier wenig schief und ich kann mittlerweile sogar sagen wer bei welchem Track Hand anlegte, so gut kenn ich die 3 Tünnisse inzwischen. Sichere Bank. War klar.

Leader Of The Brew School erschien als Einzel LP mit 16 Tracks am 30. August auf Melting Pot. Achja, bei den ersten 100 Exemplaren gab’s nen Schnaps dazu, wen wundert’s…

Tracklist:
A1 The Time Has Come (4 Us To Be One)
A2 Hero Heroin
A3 Icky
A4 Papa Was (A Junky), Too
A5 Everyday
A6 Tell Her
A7 Westcoast Shizznit
A8 Slippin
B1 Legalize Every Mf Thing
B2 Hold Up
B3 Making Love Good
B4 Coco Puffs
B5 I Need A 40
B6 Snow Soul
B7 Till The Wheels Fall Off
B8 Drinkin Hennessy


on Discogs
on Spotify
on Vinyl


U-God – The Keynote Speaker

Posted on 13 September 2013 | No responses

u-god_keynotespeaker u-god_keynotespeaker_back

Die Zeit wird knapper, die Texte Kürzer. Hier mal schnell die Platte der Woche.

Ich war ja nie so der Wu-Tang Anhänger und könnte auch nie im Leben alle 9 Mitglieder aufzählen. Das es überhaupt 9 sind weiß ich nur weil ich’s gerade bei Wikipedia gelesen habe, muha.
U-God ist jedenfalls Mitglied Numero 8 und vielleicht nicht unbedingt gerade das Populärste. Seine früheren Alben kenn ich überhaupt nicht und kann deswegen keinen Vergleich zu seiner neuen Scheibe The Keynote Speaker ziehen. Was ich allerdings sagen kann, ist das das 19 Track Monster ne sehr hittige und kurzweilige Angelegenheit ist. Die einzelnen Stücke bieten überbordende Hip Hop Kost mit einem gut gelauntem MC, netten Interludes und natürlich ner dicken Schüppe Beats. Kein Wunder, wurden auf der LP bis zu 8 Producer (u.a. RZA) ran gelassen. Checkt unbedingt Fame, das ist der Hit der Pladde.

The Keynote Speaker erschien als Doppel 12″ mit 19 Tracks am 12. September auf Soul Temple Entertainment.

Tracklist:
A1 Vortex Of My Mind (Skit) feat. Vivian Scarlett
A2 Keynote Speaker
A3 Heads Up feat. Jackpot & GZA
A4 Inferno (Skit)
A5 Fire feat. Jackpot & Method Man
B1 Fame feat. Styles P
B2 Skyscraper
B3 Heavyweight
B4 Colossal Cosmos (Skit) feat. Vivian Scarlett
B5 Stars
C1 Golden Arms
C2 Room Keep Spinning
C3 Zilla
C4 Get Mine
D1 Mt. Everest feat. Inspectah Deck & Elzhi
D2 Tranzform
D3 Journey feat. Kool Keith


on Discogs
on Spotify
on Vinyl


Angele David-Guillou – Kourouma

Posted on 7 September 2013 | No responses

angeledavid-guillou_kourouma angeledavid-guillou_kourouma_back

Juten Tach! Dieser Blog bröckelt mir gerade genüsslich durch die Wurstfinger, da es in naher Zukunft zu einer radikaler Veränderung kommen wird auf die ich all meine Konzentration legen muss. Deswegen sage ich jetzt schon mal voraus das das vergangene Sommerloch sich auf ungewisse Zeit verlängern wird. Die Langspielplatten Revue wird es trotzdem geben. Oder aber ich schreib einfach nicht mehr so ellenlange Texte…wie diesen hier. In der Körze liegt die Wööörze…gell?

Anyway. Da das Wetter nun gen Herbst kippt und sich langsam eine kühlere Melancholie einschleicht, macht mein Musikverständnis wieder platz für Klänge fernab des Halli Gallis. Da kann es auch gerne mal Modern Classical, Piano Ambient und was weiß ich wie man dieses Geklimper hier nennt. Hab ich Musikwissenschafft studiert? Nein!

Über die französische Sängerin und Songschreiberin Angele David-Guillou musste ich zuerst einmal einiges an Recherche unternehmen, kennt man sie hierzulande so gut wie überhaupt nicht. David-Guillou war involviert bei der Indie Band Piano Magic und hatte mit ihrem Post-Folk/Elektronik Projekt Klima sich so etwas wie eine eigene Spielwiese kreiert.
Nun gibt sich Angele David-Guillou ohne viel Schnick Schnack völlig entblößt und gönnt sich nur ein bisschen Piano mit Strings. Daraus ist Kourouma entstanden. Ein phänomenales Album.
David-Goullou achtet hier peinlichst darauf ihre Stimme nicht überproportional einzusetzen und lässt hauptsächlich ihre zarten und melodiös präzisen Kompositionen sprechen. Die Stimmung die diese Stücke ausstrahlen erinnerten mich sofort an Yann Tiersen’s Amelie Soundtrack. Es sind diese kleinen, sprunghaften Momente die einen ein Lächeln über die Gänsehaut huschen lassen. Dies schafft David-Guillou mit Bravour. Ganz tolle Platte. Eines der Geheimtips 2013.

Kourouma erschien als Einzel-LP (180g Vinyl) am 3. September auf Village Green.

Tracklist:
A1 Anti Atlas
A2 Hesperides
A3 But Now I Am Joyful
A4 And The Grass Was Singing
A5 Our Garden
A6 Ubari Sand See
B1 Kourouma
B2 Kuril
B3 Dream Of Leonor Fini
B4 Accalmie
B5 L’enfer C’est Les Autres
B6 Contrescarpe II


Discogs soon
on Spotify
on Vinyl


« newer postsolder posts »