Langspielplatten Revue | August 2013
Posted on 1 September 2013 | No responses
Huch, das war also dieser August. Der 2. Teil des Sommerlochs. Gefehlt hat mir ganz klar die Zeit zum hören neuer Platten. Wenn ich nicht arbeiten war, war ich tatsächlich unterwegs und nicht an der heimischen Klangkonsole. Da habe ich sicherlich schon schreibintensivere Auguste erlebt. Bin mal gespannt wie das im September, bekanntermaßen eines der releasestärksten Monate des Jahres, werden wird.
Nun denn, es ist genügend bermerkenswerte Musik erschienen. Ich fasse zusammen.
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Epidemic – Somethin For The Listeners
Epidemic sind ein Boom Bap infiziertes Hip Hop Duo aus Florida, das sich des fröhlichen 90er zitieren verschrieben hat. Für alle denen das ganze hippe Geschraube der heutigen MPC Generation auf den Sack gehen sollte, ist diese hoch relaxte Scheibe eine echte Empfehlung. Recht freundliche Rap Platte, die jeden früh-herbstlichen Sonntag retten könnte und man getrost den Tag über im Schlafanzug durch die Bude schlurfen darf.
Somethin For The Listeners erschien als 2×12″ in weiß-grauem Vinyl mit 15 Tracks am 8. August auf Mic Theory
Tracklist:
A1 Intro 0:44
A2 Rhyme Writers 3:23
A3 Bringin‘ It Back 4:18
A4 Patience 3:03
A5 Cool Out 3:16
B1 Check It Out 4:33
B2 They Don’t Know 3:48
B3 Poisonous Love 4:52
C1 Mic Masters 4:23
C2 Esco’s Crates (Interlude) 1:16
C3 Monday To Sunday 4:24
C4 One Life 5:25
D1 The Ocean 4:19
D2 UNIversALL 7:13
D3 Nothin‘ Matters 3:33
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Lewis Parker – The Puzzle Episode Two: The Glass Ceiling
Wer mehr Tiefe und Komplexität benötigt, dürfte mit der Weiterführung von Lewis Parkers Puzzle Serie gut bedient sein. Der unfassbare Alleskönner parkt gerne großspurig in vordester Front und tischt seinen Hörern eine kraftvolle und endfunkyge Monsterplatte auf. Die Beats strotzen nur so vor Saftigkeit, Strings und purem Old School. Textlich und flowtechnisch habe ich an Parkers angenehmer Stimme auch nichts auszusetzen. Verdammt sichere Bank.
The Puzzle Episode Two: The Glass Ceiling erschien als 2×12″ mit unglaublichen 29 Tracks am 5. August auf KingUnderground Records. 200 Exemplare erschienen in blauem und transparentem Vinyl inklusive Bonus 10″. Über den derzeitigen Preis verliere ich besser kein Wort.
Tracklist:
A1 The Glass Clouds (Intro)
A2 The Glass Ceiling (Main Theme)
A3 World On My Shoulders
A4 Puzzle (Skit)
A5 Ariel View
A6 Big Themes For Lil Losers
A7 Alone In Glass (Skit)
A8 Summer With Asakala
B1 Shark
B2 Face Of Illusion (Zu Link)
B3 Chameleon
B4 Robbery
B5 Alone Thoughts
B6 Excursions
B7 Hard Endeavour
C1 Drum Drama (Skit)
C2 Words For The Boss
C3 Behind Backs
C4 Espionage Ring (Skit)
C5 The Facts Remain
C6 Face Of Illusion
C7 Vibrato Illusion
C8 Truth Sydrome
D1 Walking On A Razor (Part 2)
D2 Glass Survival (Link)
D3 Game Of Survival
D4 Hand Of Jokers
D5 Race With The Devi
D6 Glass Beat (Link)
D7 Worldwide Assassination
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Myron & E With The Soul Investigators – Broadway
Ich horche ja derzeit wieder mehr alten Früh-60er Soul/Rhythm & Blues. Das die Neo-Fraktion seit ein paar Jahren wieder prächtig funktioniert weiß man auch nicht erst seit Aloe Blacc’s Major Deal. Das kalifornische Duo Myron & E haben sich mit Nicole Willis’s Hausband The Soul Investigators zusammengeschlossen und eine hervorragende Kaffee & Kuchen Platte hingezaubert. Alles ist eher entschleunigt und nur selten wird die Uptempo Karte ausgespielt. Wem seit Jahren der Funk und die Seele in der Musik fehlt, greift guten Gewissens zu dieser Reise zurück auf eine gut gepflegte Afro-Frise.
Broadway erschien als Einzel-LP mit 9 Tracks am 2. August auf Stones Throw.
Tracklist:
A1 Turn Back 4:45
A2 On Broadway 4:59
A3 If I Gave You My Love 3:23
A4 Everyday Love 4:23
A5 I Can’t Let You Get Away 4:24
B1 Cold Game 3:50
B2 Do It Do It Disco 4:49
B3 Back N Forth 4:29
B4 Going In Circles 6:50
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Ben Lukas Boysen – Gravity
Nun stürzen wir uns aber kurz ein mal von der Fröhlichkeit in die tiefste Depression. Letztendlich ist es aber völlig egal ob man noch die letzten warmen Sonnensprenkler sich auf der Haut gönnen möchte oder nicht, Ambient/Noiselabels wie Ad Noiseam müssen natürlich ganzjährig releasen. Der schon gut etablierte Berliner Komponist Ben Lukas Boysen jedenfalls, macht seine Sache genau richtig. Seine teils warmen, teils auch sehr distanzierten Kompositionen sind von Schwermut und Mystik geprägte Ambient Perlen, die in ihrer schimmernden Klarheit einen sehr großen Raum einnehmen können. Die unterschiedlichen Klangteppiche leben von Kurzweiligkeit und einem recht wandlungsfähigen Spektrum an Sounds. Muss man sich Zeit für nehmen, muss man mögen. Ansonsten bleibt einem nur die Stop Taste.
Gravity erschien als Einzel LP (+ CD) mit 8 Tracks am 5. August auf Ad Noiseam.
Tracklist:
1 Only In The Dark 3:30
2 Nocturne 1 3:52
3 To The Hills 8:18
4 You’ll Miss Us One Day 3:17
5 Gravity 6:16
6 Eos 2:39
7 Nocturne 2 7:24
8 The Behinian Gospel 6:27
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Steve O‘ Sullivan – Bluetrain Retrospective
Vor ein paar Wochen habe ich mich noch über die Reissue-Compi von Steve O‘ Sullivan’s Mosaiclabel gefreut – und was soll ich sagen: Bumms, da kommt bereits die nächste Labelschau. Der für viele weitaus spannendere Ableger Bluetrain hat nun auch noch ein paar hoffnungslos überteuerte Schätze auf diesen Sampler gepresst. Gerade die Dub Techno/Rod Modell Fraktion dürfte sich über diesen Schritt sehr freuen. Gehörte Bluetrain doch zu den taschengeldraubensten Investitionen im ganzen Plattenregal. Zwar hätten es sicherlich auch ein paar Tracks mehr sein können, aber man nimmt die Feste ja so wie sie fallen. Ich sage Danke!
Bluetrain Retrospective erschien als 3×12″ mit 10 Tracks am 8. August auf Sushitech.
Tracklist:
A1 Moving Forward
B1 Midnight Creeper (Extended)
B2 Where’s Burt? (Short Edit)
C1 Inside Out
D1 Special Edition (Reshape)
D2 Version Blue (Edit)
E1 Stripped
E2 Diminishing Returns (Bluetrain Special Edition Dub)
F1 Don’t Rush The Dub
F2 Give I Strength (Remastered)
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Echo 106 – Choco & Cherry
Wie es Electro geht weiß ich nie so recht. Habe ich doch eine Ansammlung solcher Klänge im Regal, die man an einer Hand abzählen kann. Die Gebrüder Echo 106 aus der Schweiz jedenfalls legen es auf ihrem Debütalbum darauf an das ich vielleicht doch mal wieder zuschlage. Choco & Cherry ist allerdings auch nicht unbedingt das typische Futter für Dopplereffekt Fetischisten. Echo 106 orientieren sich an heutigen Standards, klingen dafür aber erstaunlich analog und nerven in keinster Weise mit anbiedernder Nostalgie. Nicht das mir so etwas was ausmachen würde, ich verspüre neuerdings aber die immer mehr aufkommende „es muss klingen wie damals“ Debatte als überholt. Nein, Echo 106 klingen einfach zeitlos gut. Und genau darum geht es doch. Um die zeitliche Nicht-Zuordnung elektronischer Konstrukte. Das ist den Beiden erstaunlich gut gelungen. Chapeau!
Choco & Cherry erschien als 2×12″ mit 11 Tracks am 22. August auf Mathematics Recordings.
Tracklist:
A1 Choco & Cherry
A2 Crossmod Regentanz
A3 Pale Scale 2
B1 Alternate Sun Rays
B2 Dark Strings
B3 Prawn
C1 Subliminal Acid
C2 Don’t Cross The Railways
C3 Verify
D1 Ear Drop
D2 Sucidu
D3 Simple Chord Prog
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Andreas Gehm – Black Pukee
Und wie es Acid geht brauche ich eigentlich nur Andreas Gehm zu fragen. Sein lang ersehntes Debütalbum erschien nun auf dem Electro Label Solar One und ist wie zu erwarten war eine intensive Reise in den Kopf seines Erschaffers. Gehm weiß halt wo die Sinuskurve die Ecken hat. Die Tracks sind direkt vom Liebhaber für Liebhaber und begeben sich selbst in die Gefilde von Deepness und Hitraketen. Hinzu kommen diese ungreifbar guten und satten Kicks, die wie es scheint direkt aus der Vergangenheit ins Heute gebeamt wurden. Glückwunsch Männi, hässe joot jemaat!
Black Pukee erschien als 2×12″ mit 12 Tracks am 9. August auf Solar One Music.
Tracklist:
A1 Gehm Technique
A2 1000 Miles
A3 Shake Your Acid
B1 Xpress URself
B2 The Fyrst Time
B3 It Feels So
C1 I Dont Dare
C2 The Road Not Taken
C3 Acid House Music
D1 In My Dreams
D2 Cologne Dayz
D3 Gehm Over
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Woog Riots – From Lo-Fi To Disco!
Meine unangefochtenen Sympathisanten ist dieses skurrile Duo aus Frankfurt. Woog Riots existieren schon etwas länger und haben sich die letzten Jahre von einer klassischen Folk Band zu einer humorvollen und doch irgendwie auch sehr politischen „Electro-Pop“ Kombo entwickelt. Das könnte den ein oder anderen vielleicht abschrecken, ist aber völlig unberechtigt da die Beiden (Dame & Herr) eine sehr charmante 80er Synth Pop Note mit immer noch einem gewissen Klecks Folk verzieren und sich textlich dabei augenzwinkernd einem Rundumschlag hingeben. Das wohl fröhlichste und unterhaltsamste Indie Pop Album seit Monaten. Sind live sicherlich ne Konzertkarte wert, die 2 Bekloppten.
From Lo-Fi To Disco! erschien als Einzel LP mit 14 Tracks am 14. August als Self-Release. Cooler gehts ja wohl nicht.
Tracklist:
A1 From Lo-Fi To Disco!
A2 My Andy Warhol Poster
A3 Counterculture (First Take)
A4 Too Funk To Drug
A5 Uranus
A6 Sounds And Visions
A7 Why Are You A Skinhead Now?
B1 Take The Skinheads Bowling
B2 We Are Not Houston
B3 Fortune Teller Hotline
B4 Attentato
B5 Friends Of Mine
B6 Jungbrunnen
B7 Under The X-Mas Treeee
(Juno Player soon)
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Braids – Flourish//Perish
Ein letztes elektronisches Zucken gibt es mit der kanadischen Indie/Elektronik Kapelle Braids, die mit ihrem 2. Album den Sprung in noch subversivere Gefilde versuchen. Die verschachtelten Tracks plockern in einem Spagat aus psychedelischem Post Rock und elektronischem Gefrickel. Hinzu kommt die Zuckersüße Mädchenstimme von Sängerin Katie Lee. Natürlich bürgt solch eine Kombinatione auch für gewisse Risiken, die da lauten Überdrüssigkeit, Langeweile und das völlige Einlullen des Hörers. Braids schaffen es aber ein sehr homogenes und spannendes Album abzuliefern und sich den Gefahren geschickt in einem Klangslalom zu entledigen. Ein bisschen fühlt es sich an wie eine Mitt-90er Björk LP. Keine so schlechte Referenz.
Flourish/Perish erschien als 2×12″ mit 10 Tracks am 19. August für den europäischen Markt auf Full Time Hobby.
Tracklist:
A1 Victoria
A2 Fruend
A3 December
B1 Hossak
B2 Girl
C1 Together
C2 Ebben
C3 Amends
D1 Juniper
D2 In Kind
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Julia Holter – Loud City Song
Den Abschluss bildet eine Sängerin die ich erst seit zwei Wochen kenne. Das dürfte den gut geschulten Musikexperten sicher verwundern, gehört doch Julia Holter seit ein paar Jahren zu größten Hoffnungen der Indie Szene. Holter ist nicht die klassische Singer/Songwriterin, sondern orientiert sich eher an Elementen des Chansons, der modernen Klassik und einer gewissen Avantgarde und entwickelt daraus ihren ganz eigenen Songentwurf. Das ist manchmal richtig dadaistisch und dennoch häufig so erschreckend routiniert, das es einem mehr als eine Gänsehaut bereitet. Ein irgendwie ungreifbares und nahezu unbeschreibliches Album voller Gegensätze und so manchem Hitmoment. Wenn man es versteht. Ich verstehe, so glaube ich.
Loud City Song erschien als 2×12″ (180g Vinyl) mit 9 Tracks am 14. August auf Domino.
Tracklist:
A1 World
A2 Maxim’s I
B1 Horns Surrounding Me
B2 In The Green Wild
C1 Hello Stranger
C2 Maxim’s II
D1 He’s Running Through My Eyes
D2 This Is A True Heart
D3 City Appearing
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Raffertie – Sleep Of Reason
Posted on 15 August 2013 | No responses
Dubstep Producer sind auch nicht mehr das was sie mal waren. Früher noch beinharte Schrauber Bastarde gewesen, die einem den Bass über den Nacken walzten, heute nette Schmuseonkel die uns den James Blake machen. Gleiches Schicksal für den Briten Raffertie.
Damals auf Planet Mu oder On The Brink noch schön alle Wobbel Klischees erfüllt, heute bei Ninja Tune einen auf ambitionierten Schlaumeier machen. Und das beste ist: Das gefällt mir sogar noch besser!
Nach gut 8 Maxis traut sich Raffertie an das Album Format und ist damit bei seinem neuen Label natürlich bestens aufgehoben.
Sleep Of Reason ist auch tatsächlich eine für den Künstler völlig neue Epoche seines Schaffens geworden. Der Dancefloor und die Erhaschung des Effekts sind nebensächlich geworden. Raffertie sorgt eher für die Umpflügung eines vermeintlich innovativen Popsongs. Eben so wie es James Blake vor kurzem auf Overgrown gemacht hat, nur eben ein Stück weit hypeloser. Das kann nur von Vorteil sein, denn trotz der Zurückhaltung spart Raffertie nicht an der gewissen Prise Hittauglichkeit. Als einen ganz wichtigen Moment erachte ich One Track Mind, ein unschuldig wirkendes Bömbchen, welches sich in einer faszinierenden Synth-Schraube verliert um seinen Hörer völlig losgelöst gen Himmel schauen zu lassen. Dies wirkt zwar mit den anderen Tracks verglichen als ein eher verwöhntes Einzelkind unter ernst guckenden Waisen, fügt sich aber nahtlos in das atmosphärisch starke Gesamtbild der Platte ein. Eine ausgesprochen erwachsene und zugleich sehr spannende LP. Dicker Tip!
Sleep Of Reason erschien als 2×12″ mit 13 Tracks am 1. August in weißem Vinyl auf Ninja Tune.
Tracklist:
A1 Undertow
A2 Rain
A3 Build Me Up
B1 Gagging Order
B2 Touching
B3 One Track Mind
C1 Last Train Home
C2 Trust
C3 Principle Action
D1 Known
D2 Window Out
D3 Black Rainbow
D4 Back Of The Line
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MAW – Leave The Flow
Posted on 9 August 2013 | 2 responses
Ich bin ja jetzt so’n Muckibudengänger geworden, der sich im Schlabbershirt mit Ohrstöpseln auf den Höllenstepper begibt und schwitzt wie Charlton Heston auf der Galeere in Ben Hur. Der nötigen Bewegung einen passenden Rhythmus zu verpassen, kann man a) auf 90er Euro Dance zugreifen oder b) tatsächlich auch mit Instrumental Hip Hop einen etwas gemütlicheren Weg wählen. Letzteres passt sowieso gerade sehr gut, da es im noch jungen August bereits einen Haufen guter Genre Kost auf dem Plattenmarkt gibt.
Bei der heutigen Schwitzsession begleitete mich der finnische Producer MAW- (mit Bindestrich hinterm W, total wichtig!) und seinem Debüt Album Leave The Flow. Die Tracks rumoren schon etwas länger im Netz herum und haben es jetzt durch DJ Vitamin D’s Label Cold Busted auch auf Vinyl geschafft.
Die Tracks auf Leave The Flow zeichnen sich durch eine angenehme Frische aus, die so mancher Spezi sicherlich Boom Bap schimpfen würde. Ich drop eher einfach mal die Schlagworte Funk, Jazz und und knappe Cuts. Letzteres ist wirklich das herausragendste Element der Platte. Die Schnitte sind präzise kleine Winkel die jedes Stück durch geschickte Dynamik in ihrer Geradlinigkeit aushebeln. Ich finde so etwas können nicht allzu viele ohne gleich zu nerven. Dieser krasse Finne kann’s. Echt schöne Platte.
Leave The Flow erschien als Einzel LP mit 14 Tracks am 6. August auf Cold Busted.
Tracklist:
A1 Flow: Entrance
A2 Momo’s Third Invocation
A3 One For Hachio
A4 Aura
A5 Interlude: Yraal Region
A6 Maekyss River
A7 Wyndia Square
B1 Interlude: Dauna Region
B2 Baby Tiger
B3 Theme For Meryleep
B4 Interlude: Urkan Region
B5 Myria Station (Metro Level)
B6 One For Deis
B7 Flow: Exit
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Langspielplatten Revue | Juli 2013
Posted on 3 August 2013 | No responses
Willkommen in der Schwitzhütte Köln Gremberg. Hier habe ich mal wieder die heißesten Scheiben des Monats aufgelistet. Auch wenn es aufgrund des Sommerlochs ein paar weniger als sonst sind, kann man guten Gewissens von einer soliden Einkaufsliste sprechen.
Ja, bitte kaufen sie folgendes:
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G&D – The Lighthouse
G&D, das sind Dudley Perkins und Georgia Anne Muldrow. Das ist natürlich schon so ne kleine Elefantenhochzeit, aber zeitgleich auch bereits schon das 2. Album der beiden. Dabei stammen die Produktion der Tracks allesamt aus eigener Feder. Was bei solch einem pompösen Aufwand echt erstaunlich ist. Die Tracks sind angenehm soulig, manchmal etwas ausgefallen und im Ganzen betrachtet frisch und catchy. Ist kein Meilenstein, aber einfach gut zu hören. Reicht oder?
The Lighthouse erschien am 4. Juli als 2×12″ mit 17 Tracks auf SomeOthaShip Connect.
Tracklist:
A1 Intro
A2 Lighthouse ft. LMNO & Shana Muldrow
A3 Soulclap
A4 Fam Bam
B1 Electric
B2 Power
B3 Stand
B4 No More War
C1 Timeline
C2 A Fonk Supreme Vs. The Chemtrail Agenda
C3 Popstopper
C4 What
D1 Dance
D2 Emo Funk
D3 Muthadear
D4 The Word
D5 Majesty
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Eric Lau – One Of Many
Noch viel viel souliger treibt es der Kollege Eric Lau, der ja schon so etwas wie eine richtig große Produzentenhoffnung ist. Sein neues Album ist auch gleich eine breit gefächertes Konzept LP geworden. Das besteht in erster Line in der Vokalisierung seiner recht bodenständigen Beats. An das Mikro gehen unter anderem Rahel, Oddisee und eine Dame namens Georgia Anne Muldrow. Lau wird dabei nie ausfallend, sondern packt den Beat in seiner grundierten Souligkeit. Sicherlich kann man das Ganze „nette Bügelmusik“ schimpfen, aber hey: Was gibt es schöneres als bei 30 Grad seine Hemden zu bügeln und dabei Eric Lau zu hören? Also!
One Of Many erschien als 2×12″ mit 14 Tracks am 8. Juli auf Kilawatt.
Tracklist:
A1 Many
A2 Here
A3 Lily Of The Desert
B1 Rise Up
B2 Everytime
B3 The Gathering
B4 For You
C1 Guide You
C2 Closer
C3 We All Are
C4 Not Alone
D1 Divine
D2 Where To Go Now
D3 One
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Subes – Thrill From The Pill
Sommermusik funktioniert ja bekanntermaßen im Sommer am besten. Deswegen gibt es mit Subes die perfekte Ergänzung der kürzlich besprochenen Dusty LP. Hinter Subes steckt das niederländische Duo Greg Wilmot and Pieter Ubbels, die sich dem Fusion Genre verschrieben haben. Und da Fusion ein in sich völlig absurder und beknackter Begriff ist muss man das Ganze etwas mehr differenzieren. Subes stehen für die Zerfransung des Bossa- und Latin Jazz Stils in Verbindung mit einem starken Downtempo und Easy Listening Einfluss. Mir fiel als erstes Waldecks Meisterwerk Ballroom Stories als direkter Vergleich ein. Nur das Subes eine völlig instrumentalisierte Schiene fahren. Dies tun sie mit sehr viel offensichtlicher Hingabe zu den Vorbilder Stilen. Auch hier kann man ganz toll bügeln oder sonstige Hausarbeit erledigen. Eis essen würde auch noch gehen. Ich mag’s!
Thrill From The Pill erschien als Einzel LP mit 10 Tracks am 10. Juli auf 339 Records in orangefarbendem Vinyl.
Tracklist:
A1 Let’s Get Over It
A2 There Goes The Speaker
A3 Perhaps Because
A4 Oh No..
A5 Jelly
B1 Bolobo
B2 Closing The 13th Floor
B3 Thrill From The Pill
B4 Cool Hot And No Dixie
B5 Flamici
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Steven Tang – Disconnect To Connect
Das Albumformat wurde auch im Techno Sektor die letzten Jahre wieder interessanter. Steve Tang hat sich nach gut 7 Maxis und dem dazugehörigen Fame auch an dieses Format heran gewagt. Seine Debüt LP besticht durch glasklaren Sound, einer kosmischen Rhythmik und der nötigen Note DJ-freundlichkeit. Die einzelnen Tracks sind so wunderbar wonnig und warm das man sich wünschte ein Kenny Larkin hätte so etwas mal die letzten 15 Jahre abliefern müssen. Steve Tang hingegen zeigt wie es richtig funktioniert. Detroit Techno at it’s best!
Disconnect To Connect erschien als 2×12″ mit 9 Tracks am 16. Juli auf Smallville.
Tracklist:
A1 Interstice
A2 Disconnect To Connect
B1 Some Solace
B2 Eternal
C1 Heat Burst
C2 It’s Percieved As Sound
D1 Sunspot
D2 Potential Light
D3 Brink Of Dawn
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Ashley Eriksson – Colours
Zum Ausklang die schon fast traditionelle Singer/Songwriter Fraktion. Wobei ich an dieser Stelle mal anmerken muss, das es Frauen bei mir in dieser Hinsicht viel einfacher haben. Frauenstimmen sind halt schöner.
Ashley Erikson erfüllt auch direkt alle Kriterien. Sie stammt aus nem Kaff an der Westküste, hat ne Zuckersüße Stimme wie direkt aus Twin Peaks gebeamt und macht ebensolche Musik. Musik von Elfen – für Elfen. Selten sind ihre Songs fröhlich, oftmals mystisch und in Moll gehalten. Ist natürlich wie so oft von der eigenen Stimmung abhängig. In melancholischen Momenten also absolut empfehlenswert.
Colours erschien als Einzel LP mit 13 Tracks am 22. Juli auf Calvin Johnsons Label K.
Tracklist:
A1 March Of The Conch
A2 Why Are You So Hepless?
A3 West Of The Mountain
A4 Arguably
A5 Ett Stilla Regn
A6 Good Storm
A7 Colours
B1 Bury The House
B2 Mother Nature’s Promise
B3 Sunset
B4 Humming In The Dark
B5 Organ Magic
B6 In The Stubborn Eyes Of A Demon
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Tja, das war es schon. Ich geh jetzt weiter schwitzen…
Auf die 12″ | Juni/Juli 2013
Posted on 31 Juli 2013 | No responses
Ein kleiner Graben entstand mit einer Liste die nach 2 Monaten eigentlich gar nicht so lang wurde wie befürchtet. Tja, House ist bei mir in diesem Jahr doch wieder etwas zurückgewichen. Woran das liegt weiß ich auch nicht. Vielleicht an der eigenen Sichtweise innerhalb der musikalischen Phasen. Vielleicht aber auch an den Produktionen selbst. Aber hört selbst.
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Moodymann – ABCD (KDJ)
Fangen wir doch einfach mal mit dem Sparschweinplünderer höchstpersönlich an.
Die Grenze von EP’s und LP’s scheint bis zum heutigen Tag immer noch nicht ganz offensichtlich zu sein. Herr Dixon Jr. jedenfalls verlangt ab 5 Tracks einen Albumpreis von seinen freeky Fans. Das wird bezahlt weil es ja wieder mal ein absoluter Geniestreich sei. Aber was bei Detroit ’67 noch funktioniert hat, geht beim 7-Tracker ABCD nicht ganz auf. Mehr als die Hälfte ist fern von galaktischer Qualität. Zuviel.
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Kai Alcé – World Causes (NDATL)
Musikalisch besser und preislich humaner gestaltet das Kai Alcé. Seine Platten auf NDATL kosten normal viel und bringen nach 2 Jahren auch ne Menge an Wert auf die Waage. Dabei klingen die Produktionen weitaus bodenständiger und dennoch mindestens genauso genial. Ob Chord-, Deep- oder Acid House – hier bleibt niemand wunschlos zurück. Gekauft!
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Erdbeerschnitzel – Cushion EP
Erdbeerschnitzel war, so glaube ich, ein alter Tracks-Veteran aus dem guten alten Technoforum. Zu seinen bisherigen Platten kann ich nicht allzu viel sagen. Bei dieser EP auf Delsin jedenfalls gewinnen die äusserst innovativen und sehr atmosphärischen Beats, die immer etwas von einer gewissen Schrägheit geprägt sind. Die Sneare der A-Seite pflockt einem gut ins Mark. Gut so!
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Leonid – Midas EP (Photic Fields)
Leonid kennt man von zwei Platten auf Sistrum. Seine Welt ist das deepere Detroit, versehen mit einer leichten Metallik und einem unterschwelligen Grummeln. Was man ebenfalls heraushört ist diese Sehnsucht als Techno noch mit Intelligenz gleichgesetzt wurde und kein möglichst ratterndes Dampfwalzen Monster. Sympathische Platte.
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Mono Village – Fixation EP (Hotmix Records)
Mono Village ist ein Sideproject vom Japaner stereociti. Während die A-Seite noch nicht allzu viel spannendes bietet kommt man beim langen B-Seiten Track auf seine Kosten. Area 1917 ist einer dieser hypnotischen Acid Techno Dinger denen man auf dem Tanzboden nie wiederstehen konnte und den Nachhauseweg doch noch ein paar Minuten verschob. Der Kaufgrund!
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Zoo Look – Take It Down (Show And Tell)
Wers klassisch modern mag kann zu Beats des fleißigen Zoo Look Projektes abzappeln. Viele Old School Zitate und mit B1 einen kleinen Hit. Kommt ja nicht oft vor aber der Track könnte echt von damals sein. Für Cajual Nostalgiker.
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Andy Ash / Circular Rhythms – Dub 2 (Scenery)
Split EP auf dem noch neuem Scenery Label aus Liverpool. Wobei Andy Ash natrlich der dickere Name ist. Sein 2. A-Seiten Track weiß auch direkt zu überzeugen in seiner leichten Ravigkeit. Dazu ein ausgesprochen satter Beat wie aus dem DJ Skull Baukasten, toll! Der unbekannte Kollege auf der B-Seite legt noch nen Zahn zu und schüttet uns ne nüchterne Säure Nummer ins Öhrchen. Is nett!
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Shyam – Lost Memories (Nimble Music)
Shyam wird glaub ich so’n neuer Hypeact. Ist erst seine 2. Plastikplatte aber die einzelnen Tracks strahlen schon eine gewisse Ambition nach mehr aus. A1 ist ein bedrohlich pumpender Open Air Schunkler, der auf den Poller Wiesen von Herrn Hawtin gespielt wahrscheinlich zu einer erhöhten Teilenachfrage führen könnte. Das der Mann noch mehr kann zeigt der funk-geprägte Rest. Was da wohl noch kommt?
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Cloudface – Devonian Garden (Mood Hut)
Wir sind übrigens schon so weit fortgeschritten das man analogen Sound wieder als Innovativ bezeichnet. Cloudface ist mir völlig unbekannt. Er klingt aber wie ein alter Hase der angefrustet über die Masse an Durchschnittsproduktionen sich wieder an seine Maschinen gestellt hat. Die erste Platte auf dem bisherigen Digital und Kassettenlabel (!) Mood Hut zeichnet sich durch eine eindrucksvolle Sorgfalt, Eleganz und gaaaanz viel Liebe aus. Selbst ein Ambienttrack am Schluss klingt wie ein Blueprint aus der goldenen Profan Zeit. Ganz weit vorne!
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Dominick Martin – Knee Soul (The Nothing Special)
Der Ausklang ist dieser frische Geheimtip des ehemaligen DnB’lers Dominick Martin. Seine Roots kann er selbst hinter einem Housebeat nicht verbergen. Martin jazzt jede Kick, jede Sneare fröhlich an und lässt den Hörer erstaunt mitwippen. Wer das ambitionierte im House vermisst kann hiermit glücklich werden.
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Soweit die Maxis. LP’s morgen. Hoffentlich.
Omar-S – Thank You For Letting Me Be Myself
Posted on 30 Juli 2013 | No responses
Da können noch so viele Pappnasen einen auf Retro machen, noch so Deep sein oder noch so den Minimalismus zerstampfen. An Produktionen eines Omar-S kam die gesamte Houseriege die letzten Jahre einfach nicht heran.
Omar-S – der Unantastbare, das Phänomen, der arrogante Freeq.
Fernab von seinen Stadtgeschwistern Dixon Jr. & Parrish hat er sich in einem eigenem Paralleluniversum von eben diesen zwei Dominatoren schon lange emanzipiert. Nein, er hat sie auch niemals wirklich gebraucht.
Omar-S hat immer alles allein gemacht. Hat seinen kleinen FXHE Labelkosmos nie verlassen. Hat fleißig geschraubt, gestempelt, ja sogar vielleicht selber eingetütet. Seit 10 Jahren produziert der kleine Mann aus Motor City uns die dollsten Platten mit den verschrubbelsten Beats und den stümperhaftesten Samples. Und wir liebten ihn immer. Auch wenn Alex Smith einen gehörig anner Klatsche hat. Der Mann lebt House, seinen House. Das muss man ernsthaft anerkennen.
Sein im März veröffentlichtes CD-Album Thank You For Letting Me Be Myself gibt es nun endlich auf auf Vinyl. In zwei Doppel 12″ Editionen natürlich, damit man dem Kollegen auch freundlichst sein Feierabendbier finanzieren kann. Und wir Groupies kaufen’s selbstverständlich alle!
Achja, die Mukke auf den Platten ist natürlich auch toll. Deep, furztrocken und supercatchy. Aber das war eh klar. Brauch ich eigentlich nicht erwähnen, gell?
Die Vinyl Edition von Thank You For Letting Me Be Myself erschien in zwei Doppel Zwölfen am 3. Juli bei FXHE und werden zusammen gekauft Kosten von circa 40 Ocken verursachen. Zahl ich gern!
Tracklist:
A1 I Just Want
A2 Air Of The Day
B1 Be Yoself
B2 Rewind
C1 The Shit Baby
C2 Hellter Shelter
D1 Amalthea
D2 Tardigrade’s
E1 Thank You For Letting Me Be Myself
E2 Ready My Black Asz
F1 Messier Sixty Eight
F2 Dumpster Graves
F3 She’s Sah Hero Nik
G1 Broken Bamalance Horn
G2 Force FED The Meds!!!!!!
H1 It’s Money In The ‚D‘
on Discogs (Master)
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Dusty – Mood Matters
Posted on 27 Juli 2013 | No responses
Mit Restalkohol blogge ich am besten. Im größten musikalischen Sommerloch aller Zeiten sowieso.
Apropo Sommer…den hätt‘ ich tatsächlich mit dabei.
Aber eigentlich bringt ihn der Münchener Christoph Doepke mit. Der Betreiber des leichtfüßigen Lounge Labels Jazz & Milk Recordings steht seit ein paar Jahren für unverkopfte Musik jenseits des komplizierten Grooves. Auf Jazz & Milk tummeln sich illustre Gestalten des Kaffeehaus Sounds. Und ich bin ganz ehrlich: Ich habe nie etwas gegen diesen Begriff einzuwenden gehabt. Die Entscheidung nette Musik für nette Leute im Hintergrund dudeln zu lassen dürfte einem Dank dieses Pseudo Genres nie leichter gefallen sein.
Doepke selber hat nun mit seinem Pseudonym Dusty sein mittlerweile 2. Album veröffentlicht. Nach 3 Monaten des CD-Releases auch endlich auf Plastik. Vielen Dank.
Dabei schießen bereits nach den ersten Takten von Mood Matters mir die Glückshormone durch die Gefäße. Dusty taucht tief ein in einen Stilbrei aus Jazz, Latin, Bossa, Deep House und Downtempo. Das ist keineswegs mit einer negativen Behaftung versehen, sondern eine ausgesprochen gelungene und zutiefst lebhafte Mischung die bei solch einer Hitze natürlich voll aufgeht. Mood Matters hat mir in seiner Dynamik so manche laue Balkonnacht versüßt. Eine tolle Sommerplatte die jede Gartenparty auf ein hohes Spasslevel hieven wird. Wo ist der Caipi?
Mood Matters erschien in der 14-Track Vinylversion als 2×12″ am 22. Juli auf Jazz & Milk.
Tracklist:
A1 All There Is
A2 Seventy Three
A3 Mood Matters
B1 Danse Macabre
B2 Longing Lingers
B3 It’s Time
C1 Colors Per Minute
C2 Southern Spirits
C3 Still Keepin‘ It Raw
C4 Reascend
D1 Under The Same Drum
D2 Lost In Andalusia
D3 Cultura
D4 Mozafrique
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