Guru Guru Guru!
Posted on 26 März 2010 | 2 responses
Nein, keine Sorge! Dies wird kein Eintrag über irgend ne deutsche Krautrock Band. Aber endlich komme ich mal dazu über meine liebste US-Rap-Combo zu schreiben.
Während ich deutschen „Sprechgesang“ bereits mit 12 Jahren konsumierte brauchte ich für den „Real Shit“ aus Amiland etwas länger. Das es dann Ende der 90er endlich mal gefunkt hat ist vor allem Guru & DJ Premier aka Gang Starr zu verdanken. Als 1998 ihr Album Moment Of Truth rauskam war ich wie infiziert. So coolen, unkonventionellen Hip Hop hab ich zuvor noch nie gehört. Kein oberflächliches gequatsche, keine dicke Hose. Einfach nur fucking F.U.N.K.Y.!
Dann wurde natürlich alles nachgeholt, die früheren Alben Step In The Arena, Hard To Earn, Guru’s Jazzmataz Projekt usw.
Eine kleine Auswahl meiner All-Time Gang Starr/Guru Favs:
Ausserdem möchte ich euch diesen klasse Tribute Mix von Kabus Kerim nicht vorenthalten:
Gang Starr @ Discogs
Guru @ Discogs
Die frühe Vision einer Doku Soap
Posted on 25 März 2010 | No responses
Der Monty Python Sketch „Most Awful Family Award“ ist zweifelsohne einer der besten Werke der Truppe. In Anbetracht auf das Fernsehprogramm der Neuzeit kann man das Ganze als erschreckend visionär einstufen.
Frauentausch anno 1974.
httpv://www.youtube.com/watch?v=Z62ikGqIuUY
Hamburger Schule am Dienstag (6)
Posted on 23 März 2010 | No responses
Konnte ich früher mal komplett auswendig…
httpv://www.youtube.com/watch?v=IEbehEzy3Jk
Hexstatic @ Solid Steel Radio Show – 19.03.2010
Posted on 19 März 2010 | No responses
Ich habe derzeit ja eine gewisse Affinität zum britischen Ninja Tune Label, dessen Soundcloud Account ich regelmässig beobachte. Dort kam vor einigen Stunden ganz frisch die neue Ausgabe des Solid Steel Podcast.
Dieser kommt diesmal vom grossartigen 2-Mann Projekt Hexstatic, dessen 2000er Album Rewind ich bereits seit einiger Zeit suche.
Die 60minütige Show ist voll von gebrochener Digital Madness die einem mal richtig gut den Kopf durchschüttelt. Wem das du heftig ist darf auch zu Min. 28 vorskippen, dann geht es auch etwas gemässigter zu. Denke so kurz vorm Wochenende genau das richtige.
Lets Polka!
Download (81Mb)
Luke Vibert – Big Soup
Posted on 17 März 2010 | 1 response
Als ich vorhin meinen Arbeitsplatz verließ um Richtung Eigenheim zu schlendern passierte etwas nachdem ich mich schon lange gesehnt habe. Ich zog auf der Strasse meine dicke Winterjacke aus und klemmte sie mir auf meinen Fahrradgepäckträger. Mit diesem Handlungsritual vollzog ich den Startschuss für einen hoffentlich lange anhaltenen Frühling, meiner liebsten Jahreszeit.
Als dazu passenden Soundtrack habe ich mir seltsamerweise das stellenweise etwas unbequem zu hörende Album „Big Soup“ des Briten Luke Vibert ausgesucht. Unbequem weil neben den für die späten 90er typischen Downbeat Sound auch teilweise bizarrere Klangwelten aus den Rillen prasseln. Auch gibt es oftmals Parallelen zu Viberts Plug Project, das ebenfalls in den End-90ern für experimentellen DnB stand.
Big Soup wurde leider nach 1997 nie nachgepresst. Somit muss man für die Doppelvinyl derzeit gute 20 Pfund latzen.
Aber es lohnt!
Hamburger Schule am Dienstag (5)
Posted on 10 März 2010 | No responses
Jetzt muss ich aber auch so konsequent sein und Tocotronic erwähnen.
Ihr wisst schon, diese immer so griesgrämig guckenden Milchbubis mit den abenteuerlichen Frisuren.
Aber um mal die Zitronen zu zitieren:
„Es ist erschreckend wie gerne ich manche Zeitungen lese obwohl ich sie eigentlich hasse!“
…und so ist das auch irgendwie mit Tocotronic.
httpv://www.youtube.com/watch?v=vW4l8GZnOeg
Platte des Monats: Blockhead – The Music Scene
Posted on 5 März 2010 | 3 responses
Also, was steckt hinter der Nummer 1 meiner Frühlingscharts…
Tja, also irgendwie isses sehr schade das ich das hervorragende Label Ninja Tune ab der Jahrtausendwende nicht mehr so richtig beachte habe. Mir wäre sicherlich der New Yorker Artist James Anthony Simon aka Blockhead mit seinem 2004er Album Music By Cavelight aufgefallen…
Somit reihe ich mich 6 Jahre später in eine 144er Wantlist bei Discogs und hoffe auf eine baldige Repress.
Der Grund aber warum ich überhaupt auf Blockhead kam war die VÖ seines mittlerweile dritten Langspielers The Music Scene.
Was mich selber am meisten fasziniert hat ist die Tatsache das ich nach dem ersten durchskippen bei decks nicht lange gefackelt habe und diese LP orderte.
Was daran so faszinierend ist? Es handelt sich eben nicht um 4/4 House oder hallig-kühlen Dub Techno. Dieser kongeniale Blockhead Bas(s)tard produziert lupenreinen psychodelischen Downtempo Shit!
Und eben nicht so direkt an DJ Shadow und Konsorten erinnernd, sondern völlig eigenwillig funky, dreckig und …ja, saufett, ich wiederhole: FETT!
Das Zusammenspiel von Beats, Samples und Melodien stimmt einfach. Die komplette A-Seite durch hab ich ne Gänsehaut-Flatrate.
Auf der anderen Seite befindet sich zwar so mancher Durchhänger aber dies fällt bei dem geschickten Tracklisting kaum ins Gewicht.
Wer sich mal ernsthaft von dem ganzen House- und Discokrempel erholen möchte sollte hier zugreifen!








