Kings Of Convenience – Quiet Is The New Loud
Posted on 26 Mai 2010 | No responses

Ihr wisst ja: Bei guter Musik spielt Zeit keine Rolle. Was zählt ist das man sie erlebt und begreift. Das Releasedate ist sekundär. Ein gutes Beispiel dafür hätte ich auch gerade zufällig parat.
Neulich bei einem Mini-Grillfest bei Freunden lauschte ich einen Moment der Musik die im Hintergrund lief. Zuerst dachte ich das wären Simon & Garfunkel. „Aber nein, das sind die Kings Of Convenience„.
Und ich ganz schlau: „Achso hier, Erlend Øye, und so…jaja ist klar, ne“ Bla! :)
Dabei hätte ich bis vor ein paar Tagen gesagt KOV wären ne Hip Hop Band oder so…
However. 2001er Debüt CD Quiet Is The New Loud ausgeliehen, schön cremig auf den MP3 Player gezogen und dann ab mit der S-Bahn durchs verregnete Köln düsen. Ich glaube einen besseren Zeitpunkt kann es für dieses tolle Akustikrock-Album kaum geben. Jeder Song ist so derartig sanft und zurückhaltend das um einen herum alles weitaus relaxter und stressfreier erscheint.
Eine LP aus einem Guss wie man so schön sagt. Kaufempfehlung!
Joanna Newsom – The Milk-Eyed Mender
Posted on 22 Mai 2010 | 1 response

Wenn mir jemand vor 3 Jahren prophezeit hätte ich würde 2010 einen Blogeintrag über eine Harfe spielende Folksängerin mit Goldkehlchenstimme verfassen, dem hätte ich sicher ironisch schnaubend einen Vogel gezeigt.
Gut, nun also zu meinem Album der Woche. Es stammt von einer Harfe spielenden Folksängerin mit Goldkehlchenstimme.
Die 1982 in Kalifornien geborene Joanna Newsom brachte mit ihrem 2004 erschienen Debütalbum The Milk-Eyed Mender das Feuilleton zum Seufzen.
Äusserst sanfte Klänge (neben Harfe manchmal auch Piano), lyrische Texte und obendrauf noch diese Stimme. Geradezu kindlich und doch von einer so fesselnden Erhabenheit das beim Hören die Zeit stehenbleibt.
Ich denke es ist nicht jedermanns Sache. Ich liebe es aber.
Was ist das da auf meinem Arm?…es kribbelt…
St Germain – Tourist
Posted on 19 Mai 2010 | No responses

Es gibt ja Platten die kennt man schon ewige Zeiten und liebt sie dazu auch noch abgöttisch. Nur besitzen tut man sie nicht. Aus welchen fadenscheinigen Gründen auch immer.
Ludovic Navarre’s zweites St Germain Album Tourist ist so ein seltsamer Fall. Ich liebe jeden verdammten Track auf dieser Platte nur irgendwie tummelt sich die Doppelvinyl statt in meinem Expedit in meiner nicht kleiner werden wollenden Discogs Wantlist…
Gerade heute noch in der S-Bahn gehört und irgendwo zwischen Hansaring und Bahnhof Ehrenfeld bei Rose Rouge in derbste Nostalgie verfallen.
Es ist aber auch ein Jammer mit dieser bis vor kurzen vorhandenen Kaufhemmschwelle gegenüber LP’s.
Bis Ende des Jahres isse im Sack…ich schwörs, beim Moodymann!
Lieblingsfilm am Dienstag (3)
Posted on 18 Mai 2010 | No responses
Sich US-Filme in der deutschen Synchronfassung anzusehen ist ja immer etwas uncool. Solange aber der Hauptprotagonist von Andreas Fröhlich gesprochen wird ist mir das herzlich egal. Neben Bob Andrews von den drei ??? leiht Fröhlich auch dem grossartigen Ethan Hawke seine Stimme. Für mich persönlich war Hawke’s schauspielerischer Höherpunkt Ende der 90er in Andrew Niccol‘s Sci-Fi Meisterwerk Gattaca. Dabei verzichtet der Film auf eine übertriebene Darstellung von technischem Forschritt. Vielmehr steht im Fokus die wissenschaftliche Leistung auf dem Gebiet der Eugenik und die daraus resultierende Diskriminierung an Menschen mit weitaus schlechteren Erbanlagen.
Neben dem klein gehaltenden futuristischen „Schnick Schnack“ lässt der Film noch sehr viel Raum für eine Liebesgeschichte und einen alten Zwist unter Brüdern.
Die sich perfekt in die Bilder einfügende Musik stammt von dem englischen Komponisten Micheal Nyman.
httpv://www.youtube.com/watch?v=u9fcHHOCBDg
VA – Black Man’s Cry: The Inspiration Of Fela Kuti
Posted on 17 Mai 2010 | No responses

Über meine letzten Platteneinkäufe habe ich in letzter Zeit ja eher seltener etwas geschrieben. Das liegt natürlich daran das die Zeit der fetten Einkäufe derzeit auf Eis liegt.
Dennoch nutze ich natürlich jeden erdenklichen Finanzstrohhalm um ihn direkt für schwarzes Gold rauszuhauen…hihi.
Wärmstens empfehlen kann ich euch derzeit diese knuffige 4×10″ Box auf Now Again. Dort befinden sich 15 rare bzw. unveröffentlichte Afrobeat/Funk Tracks von Musikern u.a. aus Ghana, Nigeria oder Trinidad. Die Compilation ist eine Verneigung vor dem Godfather des Genres Fela Kuti. Neben den vier Vinylscheiben befindet sich in der Box noch ein recht informatives Booklet über Kutis Karriere als Musiker und seinen Einfluss den er auf andere Künstler des Afrobeats ausübte.
Der Neupreis beträgt zwar happige 45 Euro, dafür bekommt man aber einiges an enorm guter und vor allem exotischer Musik geboten. Gerade für Afrobeat-Einsteiger (wie mich) eine gute Investition.
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Boub & Ben G – Right On #377
Posted on 13 Mai 2010 | No responses

Toll dieser „Jesus Christus“. Er hielt nicht nur Unmengen an schmerzhafter Pein am Karfreitag aus, sondern er war auch befähigt 40 Tage nach seiner wundersamen Wiederauferstehung gen Himmel zu äh fahren (laufen, sich zu beamen?). Wie auch immer. Aufgrund dieser ausergewöhnlichen Fahigkeit ist heute Feiertag und ich kann heut mal wieder so richtig faul in der Bude gammeln.
Zur Untermalung gibt es die 377. Ausgabe der RightOn.FM Radioshow. Diesmal zusammengestellt von Boub & Ben G die eine hörenswerte Mischung aus Funk, Afrobeat & Disco auflegen.
SLS – Der Film
Posted on 11 Mai 2010 | No responses
Um euch mal zu zeigen welchen schamlosen Schabernack wir bei unserer sonntäglichen DJ-Sause so treiben hat unser Grafikmaster Stefan Gubatz einen hervorragenden Film zusammengestellt.
Das ganze zeigt die Sunday Live Sessions vom Mai letzten Jahres bei Catweasel daheim.
Starring: Knusper, ‚k“, Barnabas, Sanomat, Cat, Dirk, Bier und ich.
Viel Spass!
Sunday Live Sessions from Stefan Gubatz on Vimeo.







