Lieblingsfilm am Dienstag (4)
Posted on 8 Juni 2010 | No responses
Es ist äusserst schwierig einem Nicht-Amerikaner den Humor des in den 70er Jahren aktiven Komikers Andy Kaufmann zu erklären. Vielleicht eine etwas radikalere Mischung aus Helge Schneider und Stefan Raab. Aber selbst das ist immer noch weit weg von diesem 1984 gestorbenen Showgenie.
Hilfreich wäre es deswegen sich die Verfilmung von Kaufmanns Karriere in Milos Forman’s Meisterwerk Der Mondmann (Man On The Moon) anzusehen.
Jim Carrey spielt Kaufmann nicht nur äusserst beeindruckend er sieht ihm auch zum verwechseln ähnlich. Neben Carrey ist der Film noch mit Danny DeVito, Courtney Love und dem umwerfenden Paul Giamatti hochgeradig besetzt.
Wer subversiven Humor mag wird Der Mondmann lieben. Ganz klar in meiner All-Time Top 5.
httpv://www.youtube.com/watch?v=mfgZO_V-X4E
Orsii – Swinging In Spring
Posted on 8 Juni 2010 | No responses

Kaum resigniert der Juni vor einer respektlosen Wolkendecke empfinde ich es als notwendig mir fix einen Jazzmix reinzuziehen.
Was den positiven Nebeneffekt hat euch mal die höchstsympathische Britin Orsii vorzustellen. In regelmässigen Abständen released sie via Mixcloud ihren eigenen Podcast Little Miss Sunshine auf dem Belgischen Laid Back Blog.
Ihre Mixe zeichnen sich durch eine beeindruckende Stilvielfältigkeit aus. Da können schon mal Funk, Indierock, Blues oder eben Jazz aufeinandertreffen.
Letzteres gibt sie in Swinging In Spring zum Besten. Hier reihen sich in die Tracklist namhafte Künstler wie zb. Frank Sinatra, Billie Holiday oder auch Ella Fitzgerald ein.
Für einen wunderbaren Start in den Tag.
Swinging In Spring by Orsii on Mixcloud
José González – Veneer
Posted on 7 Juni 2010 | No responses

Ich bin wahrlich kein Experte für Akustikintrumente aber der schwedische Singer/Songwriter José González sollte sich doch mal seine Gitarre stimmen lassen. Aber wie bei so mancher „verpappten“ Theo Parrish Sneare muss das wohl so klingen.
González‘ Debütalbum Veneer kam 2003 zuerst in einer geringgepressten Version auf Imperial Recordings raus und dann 2 Jahre später nochmal auf (man höre und staune) Peacefrog. Ähnlich wie die von mir kürzlich gelobten Kings Of Convenience verzichtet González auf irgendwelchen Schrammelrock-Schnickschnack und minimalisiert alles auf seine Stimme und die dazu abgeranzte Gitarre.
Wie jesacht: Dat muss so!
A Tribe Called Quest – The Low End Theory
Posted on 7 Juni 2010 | No responses

Hip Hop holt mich immer wieder ein. Völlig egal wie oft ich ein Pop, Indierock oder Electronika-Album unterwegs oder zu Hause höre. Irgendwann kommt der Zeitpunkt wo mich der Drang nach „zugetextet werden“ überkommt.
Kürzlich habe ich mal wieder festgestellt was für ein ausserordentliches Potiental A Tribe Called Quest hatten und haben.
Ihr 1991 erschienenes Album The Low End Theory gehört wohl zu ihren besten Werken überhaupt. So cool und lässig catchen Beats & Rap’s, so wunderbar „durchhörbar“ und sommerlich ist das Ganze.
Finest Shit!
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Tokimonsta – Cosmic Intoxication
Posted on 3 Juni 2010 | 1 response

Wo wir doch schon mal beim Thema „Powerfrauen“ (Aaargh! Was fürn abgedroschener Begriff!) sind, könnt ich natürlich jetzt über Lena Mayer-Landrut’s erstaunlich gutes Debütalbum „My Cassette Player“ schreiben. Da ich aber zum einen den enormen Hype um dieses hochgeradig coole Mädel nicht noch weiter voran treiben möchte und auch ein wenig Angst Respekt vor den Blutsaugern Anwälten von Universal Music habe, erwähne ich stattdessen eine meiner neu angekommenen Scheiben.
Nach langer Zeit auch mal wieder eine 12″.
Sie stammt von Jennifer Lee, die unter ihrem Pseudonym Tokimonsta auf dem Label Ramp Records ihr Debüt feiert.
Ob es an der guten Luft in Los Angeles liegt das die Dame ein wenig nach Flying Lotus klingt bleibt reine Spekulation. Auf jeden Fall rocken die 6 Tracks alle völlig unterschiedlich auf ihre Weise los. Wobei Smoke & Mirros mein Favorit ist.
Achja, und hochgeradig cool ist das Mädel auch. Ohne Hype.
Wahnsinn auf 2 Beinen
Posted on 30 Mai 2010 | No responses
Ok, genug rumgehypt. Ich schweige und geniesse nun.
httpv://www.youtube.com/watch?v=gBj7P0SoKdQ
Orgone – The Killion Floor
Posted on 27 Mai 2010 | No responses

Kurz vor dem zu Bett gehen schieb ich euch noch kurz diese umwerfend-funkige Afrobeat Scheibe unter die Nase.
Die aus Los Angeles stammende Kombo Orgone jammt bereits seit rund 10 Jahren um dem Globus. Die mehrköpfige Band kombiniert geschickt Soul, Funk & Afrobeat und lässt somit kaum ein Hinterteil kalt.
Sommermukke pur!
Aus ihrem 2007er Album The Killion Floor konnte ich rund 6 Tracks in voller Länge zum Anhören auftreiben.







