[Tobfunk-21] Condensation
Posted on 21 November 2011 | 2 responses
Achtung: 4/4!
Nein, das ist natürlich nicht die Fortsetzung von Original Street Techno. Allerdings holz ich in der zweiten Hälfte schon gut was weg. Ein bisschen Acid gibts auch in die Ohren, aua aua!
So, dann viel Spass beim Kondenswasser wegwischen und bei Minute 41 kurz mal die Ohren zu halten. Let’s gö!
Download.zip (Mix, Tracklist, Cover)
Auf die 12″ (3)
Posted on 18 November 2011 | 1 response
So, ich bin das Wochenende jetzt erstmal schön bei den Schwiegereltern: Kekse backen/Kekse essen. In diesem Sinne: Mjam!
Achja, ich hätte da noch was…
—————-

Oliver $ – Granulated Soul (play it down 010)
Ein ganz schön feister Fuchs dieser Oliver Siebert. Eine seiner Produktionen aus diesem Jahr hat bereits einen Wantlistwert von 127. Dabei mopst er gerne mal von seinen Posterboys Heard, Parrish und natürlich Moodymann. Nur bewahrheitet sich auch hier: Gut gemopst ist die halbe Miete. Diese Platte hat zweifelsohne Hitcharakter.
Release @ Discogs
—————–

Ekkohaus & Santos Resiak – Thanx But No (deep series 036)
Bedauere, keine Griechenwitze auf Lager! Ekkohaus kenne ich noch aus Netzklang Tagen und ich vermute mal das dieser Mann so ziemlich jeden Stil produzieren würde der ihm Umsatz beschert. Santos Resiak sagt mir hingegen gar nichts. Scheint mir aber auch so’n kleiner Minimal-Knilch zu sein. Egal, die 2 hinteren Tracks sind’s…guter Deep House zum (sorry, muss jetzt sein!) Pita mampfen, hihi.
Release @ Discogs
————————

Jason Grove – Lost Cuts 1 (wax classic 001)
Ob der Franzose ist? Keine Ahnung. Das Label ist es jedenfalls. Jason Grove hat sowieso eher ein „O“ im Nachnamen vergessen. Denn diese vorzügliche 4-Track EP groovt einfach unheimlich gut. Allein A2 würde ausreichen um ein Pfadfindertreffen in eine Tanzhölle zu verwandeln. Wer Oldschool House und der Klangwelt von Sound Stream nicht abgeneigt ist darf gerne mal ein Ohr riskieren.
Release @ Discogs
——————–

Vakula – Leleka 001
Dieser ukrainische Fleißkärtchensammler vom Dienst macht mich immer stutziger. Jetzt scheinbar mit eigenem Label. Natürlich handgestempelt, handnummeriert und wahrscheinlich auch handgegossen. Keene Ahnung. Trauen tut er sich aber ne Menge. Teilweise eine echt fiese Platte. Und dann noch im zweifarbigen Design. Da wird einem ja schon beim zusehen schlecht…
Release @ Discogs
——————–

OCP – Delta City (aim 006)
Die analogen Cops sind unterwegs um jeden zu verhaften der sich des Tanzens verweigert. Dies dürfte bei dieser Platte sowieso völlig unmöglich sein. Die Kickdrum auf A1 dürfte so manchem Abrissunternehmen als effektiver Bio-Sprengsatz dienen. Ansonsten müsste ich schon ein wenig länger überlegen wann ich zuletzt eine solche detroit’eske Platte gehört habe. Das kann man schon mit dem Wort „Kaufpflicht“ in Verbindung bringen.
Release @ Discogs
——————-

John Heckle – Hard Sleeper (signal MMXI.IV)
Das Chicago und Detroit Nachwuchssorgen haben ist ja allseits bekannt. Dabei fördert doch Mathematics in letzter Zeit ausgiebig unverbrauchte Knöpfedreher. John Heckle z.B., dessen Platten in ein paar Jahren sicherlich ne gute Kapitalanlage sind. Dieser exzellente 2-Tracker auf dem kleinen Signal Label sicherlich auch. Ganz großer Stuff!
Release @ Discogs
——————-

Levon Vincent – Impressions Of A Rainstorm (novel sound 006)
Diese Platte kam laut Decks am 8. November raus und hat bei Discogs schon nen Wert von 123/56? Is klar, oder? Ich weiss auch ehrlich gesagt gar nicht wer Levon Vincent ist, scheint mir aber ne ganz schön talentierte Fließmaus zu sein. Und wer solche Strings (wie auf der A-Seite) zaubert hat sowieso rein gar nichts zu befürchten. Kühle, und dennoch sehr warme Platte. Paradox aber wahr.
Release @ Discogs
——————

Wolfgang Voigt – Dä Hellije Zinter Mätes/Siebengebirge (protest 06)
Und zum Schluss der bekloppte Wolle. Der ja in diesem Jahr wie ich finde ein fulminantes Comeback hingelegt hat. Als hätte es 1999-2009 nie gegeben. Gerade auf dem Profan-Sub Protest treibt er es enorm bunt und bewegt sich immer wieder zwischen unfassbar tanzbaren Beats und ganz schlimmen Anti-Ravesignalen die dem Ganzen eine gewisse Unhörbarkeit verleihen. Nun gibts es zum Sankt Martin noch nachträglich eine urkölsche Hymne im Gaga-Schaffelgewand. Sollte in jeder staatlich geprüften Klapsmühle zum Tanztee serviert werden.
Alaaf & Over!
David Lynch – Crazy Clown Time
Posted on 17 November 2011 | No responses
Ja natürlich, ich liebe David Lynch. In seinen Filmen entdeckt man bei mehrmaligem Sehen immer wieder Neues. Seine Soundtracks (mit Angelo Badalamenti zusammen) gehören für mich zum Besten was in punkto Filmmusik möglich ist. Aber kann das auch ganz ohne Kamera funktionieren?
Zusammen mit Tontechniker Dean Hurley schuf Lynch sein erstes rein musikalisches Soloalbum Crazy Clown Time.
Was dort in die 68 Minuten Spiellänge gepackt wurde könnte in ein paar Jahren sicherlich auch in einem weiteren verstörenden Meisterwerk des Regisseurs untergebracht werden.
Lynchs Liebe zu psychodelischen Blues-Gitarren kommt auch hier voll zur Geltung. Fans werden sich sicherlich schnell heimisch führen.
Eine Ausnahme bildet die leicht poppige Vorab-Single Good Day Today, die aufgrund dessen auch einen recht ohrwurmartigen Charakter hat. Anders geht es schon bei Strange and Unproductive Thinking zu, wo sich Lynch in einen vocoderisierten Endlos-Monolog etwas verfängt. Es überwiegen allerdings eher seine typischen Soundarrangements wie man sich z.B. aus Mulholland Dr. oder Blue Velvet kennt. Nicht jeder Track überzeugt, aber mit genügend Fantasie kann sich ein jeder ein düsteres Bild dazu basteln, und dann stimmt’s schon wieder. Es ist alles im Kopf bei dem Mann.
Crazy Clown Time erschien Anfang November als 2×12″ (inklusive Download-Code) und CD auf dem britischen Label Sunday Best.
Tracklist:
A1 Pinky’s Dream
A2 Good Day Today
A3 So Glad
A4 Noah’s Ark
B1 Football Game
B2 I Know
B3 Strange And Unproductive Thinking
C1 The Night Bell With Lightning
C2 Stone’s Gone Up
C3 Crazy Clown Time
D1 These Are My Friends
D2 Speed Roadster
D3 Movin‘ On
D4 She Rise Up
Release @ Discogs
Release @ FilesTube
9th Wonder – The Wonder Years
Posted on 15 November 2011 | No responses
Erkenntnis der Woche: Hey, es muss doch nicht immer Boom Bap sein.
Patrick Douthit, Ex-Member der Rap-Combo Little Brother, rastloser Beatbastler und Vollblut-Producer hat es endlich mit seinem Projekt 9th Wonder zum Soloalbum gebracht. Mit ins Boot hat er sich unzählige Hip Hop Kollegen geholt die auf dem 16-Tracker The Wonder Years wirklich gute Arbeit leisten.
Wenn man sich die Namensliste so ansieht trifft einem erst einmal der Schlag: Da liest man Talib Kweli, Blu, Reakwon, Erykah Badu und viele andere. Nahezu jeder Track mit jemand anderem besetzt. Das gibt der Platte auch irgendwie einen Compilation-artigen Charakter. Was natürlich mit 9th Wonder’s hoch präzisen Beats wieder auf die Gleise der Wiedererkennung gerät. Und dort liegt für mich auch die Stärke der Platte. Douthit’s Produktionen sind sehr kompakt gehalten und enthalten weniger Samples und mehr Dynamik. Das kommt besonders gut in Tracks wie z.B. Enjoy, Hearing The Melody oder auch Piranhas zur Geltung.
Schwachpunkte gibt es eher in den souligen Passagen der Platte, wo es mir dann streckenweise einfach zu schwülstig wird.
Insgesamt aber eine wirklich mehr als solide Hip Hop Platte.
The Wonder Years erschien auf dem noch recht neuen Label It’s A Wonderful World Ende September zuerst nur auf CD. Die 2×12″ kam dann endlich Anfang November in die Stores.
Tracklist:
A1 Make It Big
A2 Band Practice pt.2
A3 Enjoy
A4 Streets of Music
B5 Hearing The Melody
B6 Loyalty
B7 Now I’m Being Cool
B8 Never Stop Loving You
C9 Piranhas
C10 Peanut Butter & Jelly
C11 One Night
C12 Your Smile
D13 No Pretending
D14 20 Feet Tall
D15 That’s Love
D16 A Star U R
Release @ Discogs
Release @ FilesTube
Jonti – Twirligig
Posted on 11 November 2011 | No responses
Alaaf miteinander.
So richtig skurrile Momente hatte 2011 ja bisher noch nicht bieten können. Allerdings wird folgender junger Mann da sicherlich noch ein Wörtchen mitreden wollen.
Im fernen Australien haust der geheimnisvolle Jonti, dessen Diskographie noch nahezu jungfräulich ist. Beim Hören seines Erstlingswerks kann man aber sicher sein von diesem Kerl in Zukunft noch mehr zu hören.
Ein umfangreiches Soundgewebe erwartet einen auf dem 14-Tracker Twirligig. Angefangen bei den Beach Boys, über psychodelischen Easy Listening bis hin zu seltsamen Hip Hop Entwürfen zitiert sich Jonti durch die Pop-Avantgarde und baut sich so Stück für Stück sein eigenes Klang-Imperium. Das klingt streckenweise auch mal ganz schön beknackt, hat aber immer Charisma und die nötige Liebe zum Detail. Das gerade mal 33 minütige Album überzeugt mit seinem Ideenreichtum und macht Neugierig auf weiteres Material. Fans von Bibio oder Baths sollten auf jeden Fall mal einen Blick riskieren.
Twirligig erschien Ende Oktober als Einzel-LP auf Stones Throw Records.
Tracklist:
A1 Hornets Nest (2:09)
A2 Nightshift In Blue (4:15)
A3 Nodlews Way Home (2:03)
A4 Spooky Sport (2:45)
A5 Koi Moons Daughter (1:21)
A6 Firework Spraying Moon (1:53)
A7 Cyclic Love (2:30)
B1 Batmilk (2:25)
B2 Twirligig (2:56)
B3 Begone Slumber (2:04)
B4 Frightened Mice (Dots) (2:11)
B5 Snickers Hiss (1:46)
B6 Solar Smoking Dogs (Lucia) (2:52)
B7 Passaros (1:58)
Release @ Discogs
Release @ FilesTube
[Tobfunk-20] A Bag Full Of Snears
Posted on 9 November 2011 | 1 response
Ihr mochtet Unformed Hop Shapes? Das trifft sich gut. TF-20 ist ebenfalls eine Hip Hop-lastige Zusammenstellung mit diversen lauschigen Ruhepunkten, kleinen derberen Sticheleien und einer fast unmerklichen Jazznote.
28 Tracks in knapp 70 Minuten.
Ich wünsche ein abwechslungsreiches Hörvergnügen!
Download.zip (Mix, Cover, Tracklist)
Max Tannone feat. Ghostface Killah – Ghostfunk
Posted on 7 November 2011 | No responses
Schreibblockade im Novemberurlaub? Haha, so etwas gibt es doch gar nicht, oder doch? *schauder*
Insgeheim hab ich ja eh schon die Jahrescharts im Kopf, also bitte liebes Restjahr, nur noch Grütze releasen!
Hoho…nichts da! Nimm das!
Aaargh…ist das funky!
Remixer und Mash Up’per Max Tannone ist mittlweile bekannt für seine waghalsigen Manöver. So kombiniert er gerne auch mal Gegensätzliches und zeigt damit das das nicht immer so gegensätzlich sein muss.
Bestes Beispiel ist seiner Zusammenarbeit mit dem legendären Ghostface Killah dessen Rap-Karriere bis weit zurück in die Mitt-90er reicht. Auf der kürzlich erschienenen Ghostfunk EP sind 10 Tracks zu hören die kontrastreicher nicht sein könnten. Max Tannone Beats strotzen nur so mit Funk-, Afrobeat und Psychorock-Zitaten. Dazu Gostface’s aufbrausender Flow der mir zwar nicht immer zusagt, allerdings durch den unglaublich hohen Groove-Faktor der Beats wieder ausgeglichen wird. Gerade im Mittelteil der Platte (The Same Girl, Danger 500, Psychodelic Woman) zeigt sich die wahre Stärke des gewagten Konzepts. Von diesem Herrn Tannone würde ich in naher Zukunft gern mehr hören.
Ghostfunk erschien als 12inch-Bootleg Anfang November und liegt preislich im angenehmen 10 Euro Bereich. Die Mp3’s kursieren bereits seit Juli auf Tannone’s Homepage.
Tracklist:
A1 Make It N.Y.
A2 Dem Back
A3 Mighty Agho
A4 The Same Girl
A5 Three Lords
B1 Danger 500
B2 Astro Easy Love
B3 Psychodelic Woman
B4 Breakthrough Kids
B5 Funky Criminology
Discogs soon
Release @ FilesTube










