Catweasel – Inside Out

Ich freue mich ja über jeden DJ der die sogenannte “100 BPM-Konsequenz” besitzt. Stefan “Catweasel” Gleß (oder auch “Borno-Gleß”) hat das natürlich voll drauf. Besitzt er doch das bestsortierteste Plattenregal der Welt.
Sein neuester Mix ist dementsprechend ultra-straight slowed down Disco in seiner reinsten bzw. editiertesten Form. Knapp 87 Minuten kickts wie Hulle. Fein!

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Fullrange – My Good Old Discoveries

Wow! 25 Beiträge letzten Monat, nicht schlecht! Obwohl ich ja für den September das Gefühl mit mir trage das es etwas weniger werden könnte.
Dennoch starte ich einfach mal direkt am 1. mit einem recht gelungenen Fremdmix des Kanadiers Fullrange dessen musikalische Selektion mir an so einem kühlen Vormittag sehr angenehm erscheint. Unter anderen geben sich Jamie Lidell, Bonobo und Lauryn Hill die Klinke in die Hand.

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Mark E – Beats In Space Radio – 24.08.2010

Sonntags droht man ja immer mit der Couch zu verwachsen. Da ich mir sowieso schon den ganzen Vormittag lang suizid’eske Musik reingezogen habe (es wird ja schliesslich kühler draussen), wird es wohl Zeit sich etwas mehr zu bewegen. Disco Edit Superstar Mark E hilft dabei und startet seinen Mix bei Beats In Space auf WNYU mit Bobby Konders’ Poem Track. Was danach folgt ist nicht minder groovy und geht teilweise richtig gut nach vorn. Ein sehr schönes Set mal wieder…

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CocoRosie – Grey Oceans

Ja ich weiss, das Cover sieht wirklich scheusslich aus (besonders die Schrift, uhaaa!). Aber zum Glück ist das hier ein Musik- und nicht ein Designblog, puh!
Denn die Musik auf dieser Platte ist grossartig, obwohl ich nach gut 4 Wochen einen zweiten Höranlauf brauchte um es zu begreifen. Aber der Reihe nach…
Die beiden Schwestern Sierra und Bianca Casady gründeten 2003 ihre Band Cocorosie, die musikalisch zwischen Art Pop, Folk und Elektronika-Gefrickel angesiedelt ist. Im Mai kam bereits ihr 4. Album Grey Oceans heraus, dessen eigentliche Fulminanz man tief unten suchen muss. Denn nicht gerade selten geht es auf dem Langspieler um Leben und Tod. Die Atmosphäre ist dicht, der Gesang klingt als ob Joanna Newsom versucht Björk zu verschlucken und dann ist da noch das neue Bandmitglied Gael Rakotondrabe, dessen Klavierspiel einem kurzzeitig das Jenseits durch den Kopf schiessen lässt.
Dennoch sollten alle Emokids die Klinge schön in der Kommode lassen und sich sämtliche 11 Tracks zu Gemüte führen. Grey Oceans ist das zärtlichste und zugleich brutalste Album 2010, soviel steht fest. Das polarisiert natürlich höllisch, oder soll ich lieber sagen himmlisch? However. Vor dem entgültigen Urteil unbedingt mehrmals hören!

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The Revenge – Lost In Music/Shack Up

Hey, auf Ratschläge von Freunden hör ich auch! …also ab und an wenigstens. Jüngstes Beispiel: Das!
Der Brite Graeme Clark produziert als The Revenge bereits seit einigen Jahren feinste Disco Edits. Besonders seit seiner Version von Hot Chocolates Cadillac liegen ihm die CBS Lemminge (höhö) zu Füssen.
Als mir dann am vergangenen Wochenende Kollege Gleß die neue Disco Deviance untergeschoben hat isses nun auch um mich geschehen.
Der Hit ist die A-Seite, wo Sister Sledge gezeigt wird wo die wahre Discokugel hängt. Natürlich simpel konstruierte Slowdown Zappelmukke, aber sowas von funktional das einem der Afro von der Kopfhaut rutscht.

 
 

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Madvillain – Madvillainy

Musikalische Aufarbeitung in den “00er Jahren” zu beginnen ist gar keine so verkehrte Idee. Erstmal muss man nicht ganz so tief in den historischen Abgründen wühlen und an die jeweiligen Scheiben zu gelangen ist auch keine Sache die einem das letzte Hemd kosten würde. Derzeit grab ich mich ja durch den Hip Hop Komposthaufen der auch nach 2000 überraschend fresh erscheint.
2004 kam sowas wie der letzte richtig grosse Paukenschlag auf den Markt. Ein Album was Genrefans und Kritiker dazu brachte sich überglücklich in den Armen zu liegen. Bei mir derzeit in Hardcore-Rotation.
Madvillain ist das gemeinsame Projekt von Daniel Dumile aka MF Doom und Otis Jackson Jr. aka Madlib (schon wieder er!).
Aber die zwei haben sowieso mehr Pseudonyme am Start als Unterbuchsen im Pax-Schrank. Die Diskographie übersteigt so manch greisen Old-School MC und ich bekomm langsam Angst vor dem was noch kommt.
Madvillainy ist ein durchweg grosses Album was immer mit den Stimmungen spielt. Zum Einen richtige “feel good” music wie bei Raid und zum Anderen wird man gnadenlos von den zwei Schizos in den tiefsten Abgrund geschickt wie bei Shadows Of Tomorrow.
Die Rhymes haben Flow, die Beats haben Bass, Samples und sonstige Erheiterungen tun ihr Übriges.
So, ich bestell den Scheiss jetzt und dann mach ich nomma nen schönen Köpper in den Komposthaufen, ok?

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Chicagodeep – Deeply Fixiated

Jeder eifrige Discogsnutzer ist sicherlich schon mal über Victor Aguinaga gestossen, dort besser bekannt unter chicagodeep.
Egal welche Platte aus holy Chi-Town bzw. Motor-City man anklickt, er hat sie!
Bei SoundCloud bietet er bereits längere Zeit seine exzellenten Housesets zum Download an.
Der neuste Streich Deeply Fixiated gefällt mir besonders gut. Nice, chillin’ Stuff. Und natürlich sowas von deep…you wouldn’t belive!

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