8tracks: August 2011
Posted on 2 September 2011 | No responses
Meinem Genörgel zum Trotz muss ich sagen das der August gar nicht sooo schlimm war. Obwohl ich hier und da bei der Zusammenstellung etwas schummeln musste.
Rock kommt übrigens ganz schlecht weg. Der Sieger heisst Hip Hop. Aber das war ja sowieso klar.
InI – Center Of Attention
Posted on 29 August 2011 | No responses
So, für den Monatsabschluss springen wir nochmal ein klein wenig zurück in die Vergangenheit um eine besonders verwirrende Geschichte zu erzählen.
Die 4-Mann Rap-Combo InI kam in ihrer aktiven Zeit in den 90ern irgendwie nie so richtig in die Pötte. Trotz tatkräftiger Beatbastel-Unterstützung von Pete Rock gab es neben einer offiziellen 12″ nur ein Album und das kam spät…sehr spät.
Denn die Story hinter einem der wohl besten Hip Hop Alben der 90er ist nicht nur verwirrend sondern geradezu grotesk.
Warner Ableger Elektra sollte Center Of Attention bereits 1997 rum in die Läden bringen, nur irgendwie muss da ein sesselpupsener Major-Hai etwas dagegen gehabt haben. Somit brachte Rock das Ganze einfach 2 Jahre später inoffiziell raus und das war auch ganz gut so.
Denn die LP erfüllt so manchen Traum eines jeden Rap-Kid das einen möglichst gechillten Sonntagnachmittag verbringen möchte. Die Beats so derartig relaxt das einem Slum Village wie flegelhafte Stresser vorkommen. Die Text sind lyrisch erhaben und immer klug und sorgsam performt. Ein von der Industrie verkannter Meilenstein der heute nach einem anständigen Reissue schreit.
Denn jetzt wirds erst richtig kompliziert:
Puh, also: Center Of Attention erschien das erste Mal 1999 inoffiziell mit der Katalognummer PR1200. Dort enthalten waren zunächst nur 12-Tracks. Im selben Jahr erschien ein Bootleg der LP mit gefaktem Loud Records (Sony-Sub) Label unter dem Titel The True Elements. Dort waren dieselben Tracks enthalten wie auf der PR1200 nur das nicht nur die Reihenfolge sondern auch die Namen der Tracks teilweise abweichend waren.
2000 veröffentlichte Pete Rock auf dem Elektra Imprint Soul Brother Records dann eine Version der Platte mit einem kurzen Introtrack und dem zusätzlichen Song No More Words. Die Trackreihenfolge war auch wieder eine andere und es gab zum ersten mal ein richtiges Picture-Cover (s.o.).
Dann endlich, 2003: Pete Rock darf via !K7/Rapster Records Center Of Attention offiziell releasen. Mit Don’t You Love und Microphonist Wanderlust sind auch noch 2 weitere Tracks hinzugekommen. Ironischerweise ist das die teuerste Veröffentlichung. Als am erschwinglichsten erweist sich die 1999er Pressung (PR1200).
Achja, ne Instrumental Version gibts auch. Natürlich inoffiziell.
So, jetzt raucht mir der Kopp…
Tracklist: (Soul Brother Pressung)
A1 Intro (H.I.M.) (0:11)
A2 No More Words (4:04)
A3 Step Up (4:45)
A4 Think Twice (4:45)
A5 Square One (3:55)
B1 Life I Live (4:30)
B2 Kross Roads (4:31)
B3 To Each His Own (5:24)
C1 Fakin‘ Jax (5:34)
C2 What You Say (4:21)
C3 Props (4:33)
D1 Center Of Attention (4:45)
D2 Grown Man Sport (4:36)
D3 Mind Over Matter (4:23)
Release @ Discogs
Release @ FilesTube
‚k“ – Geezers Need Excitement
Posted on 27 August 2011 | No responses
Diesen Mix poste ich UNGEHÖRT, but i trust him!
Quell – Perception EP
Posted on 25 August 2011 | No responses
Hey House, wie geht’s? Ich weiss, ich hab dich geraume Zeit links liegengelassen und ich weiss auch gar nicht mehr so genau was bei dir eigentlich so abgeht. Aber eins weiss ich: Du bist im Jahr 2011 ganz schön oldschoolig geworden.
Und jetzt nicht nur so Spät-80er Acid House Romantik, nein, auch die deepe Früh-90er Zeit dringt wieder in deine Klangsphären vor.
Dieses Jahr ganz besonders heftig wie mir auffällt.
Der Russe Quell veröffentlicht nach einer ganzen Reihe MP3-Releases zum ersten Mal auf Vinyl, und das zur richtigen Zeit. Weil seine Perception EP klingt so als wäre 1991, NU Groove auf dem Höhepunkt und so Leute wie Pierre, Bobby Konders oder Jovonn in irgendeiner Form an diesem prunkvollen 4-Tracker beteiligt.
Allesamt großartig deepe Schieber. Nostalgie pur!
Perception EP erschien letzte Woche bei Argy’s Label These Days.
Tracklist:
A1 Lights Out (6:23)
A2 Track Four (5:14)
B1 Joy (6:17)
B2 You (6:33)
Hassaan Mackey & Apollo Brown – Daily Bread
Posted on 23 August 2011 | No responses
Schön isses doch wenn man sich direkt heimisch fühlt. Und schön isses auch wenn der Monat endlich mal…jo, ihr wisst schon.
Ich wurde völlig aus der Lethargie herausgerissen als ich über das wahrscheinlich beste August-Album stolperte. Holla, was ist das?
Apollo Brown setzte mit seiner Crew The Left auf Gas Mask 2010 erfrischende Akzente in der Hip Hop Szene und katapultierte mich im April diesen Jahres mit seiner Instrumental-LP Clouds endgültig in den Beat-Heaven.
Jetzt gibt es Nachschub, noch nicht mal ein halbes Jahr später.
Zusammen mit dem New Yorker MC Hassaan Mackey legt Brown ein 15 Tracks schweres Album hin. Und das fetzt einiges weg.
Browns Beats sind zwar keine hochmoderne Innovation aber stets ein präziser Schlag in die Magengrube des Funks. Saubere, klare Filets voller Wucht und Wärme. In Kombination mit Mackeys kräftig heller Stimme jagt auf Daily Bread eine Bombe die nächste. Hits, Hits, Hits. Der Hörer mittendrin. Something, Megaphone und The Note sind meine Fav’s. Aber eigentlich ist alles Killer. Woha!
Daily Bread erschien Anfang August via Mello Music Group auf CD und erscheint Ende des Monats auch auf Vinyl. Zu der regulären 2×12″ gibt auch eine Bonus 7inch mit zwei zusätzliche Remixen.
Tracklist:
01. Daily Bread Intro
02. Volume
03. Something
04. Dollar Bill Hill
05. Elephants
06. Different World
07. Weak Won’t Do
08. The Trenches (Feat. Sean Born)
09. Tell Me
10. Mackey’s Lament
11. Heroes
12. Megaphone
13. Higher (Feat. Finale)
14. The Note
15. Like A Diamond
7-inch:
– The Trenches (Apollo Brown Remix)
– Elephants (Oddisee Remix)
Release @ Discogs
Release @ FilesTube
Kan Kick – Rummage To Royalty
Posted on 19 August 2011 | No responses
Verdammt, ich wusste doch das ich etwas vergessen habe.
Ich will auch gar nicht so weit ausholen wie sonst, da sich eh schon 3/4 der Hüpf Hop Blog-Cummunity den Mund zerrissen hat. Aber deren Leser sind schliesslich auch gar nicht meine Zielgruppe. Is ja auch jedes Mal deprimierend anzusehen wie bereits im Mai über ne Platte geschrieben wird die erst im Juli erscheint. Meine Klientel hört schliesslich 20 bis 25 Genres auf einmal, ist das klar?!111elf
Ähm ja, abgeschweift.
Kan Kick, der sympatische MPC-Vergewaltiger, dessen Fans fanatischer sind als die von gesponserten YouTube Selbstdarstellern. Das heisst was.
Der Mann ist produktiv, keine Frage, und sein neustes Werk gefällt mir wirklich ausgesprochen gut. Abwechslungsreicher Instrumental Scheiss. Janz weit vorn!
Rummage To Royalty erschien Ende Juli als Einzel-LP auf dem Melting Pot nahe stehenden Label D’Akkord Records. Daher stammt auch das unten aufgeführte Mixed-Snippet von Hulk Hodn.
Tracklist:
A1 ‘tro
A2 Monk Clap
A3 Straw Flames
A4 Ancestry
A5 Puff 1 For The World
A6 Roots, Trees, Leaves, Flowers, Plants
A7 De La Fuente
B1 Laserbeam (Beat Tape)
B2 The Seed OF Class Greed
B3 Tumble Weed In O.X.
B4 O.X. Trinity Pt. 2
B5 St. Ides 40 OZ & MD 20/20
B6 Wonderful Yum Yum
B7 Palestine / ‘tro
Damu The Fudgemunk – How It Should Sound Vol. 1 & 2
Posted on 17 August 2011 | No responses
Forschen, Forschen, Forschen! Und an die Leser denken! Wenn der August schon nicht will, blätter ich halt n paar Monate zurück, kein Problem. Aha, wen haben wir denn da? Damu The Fudgemunk? Verdammte Hacke, wer ist das nun schon wieder?
*Discogs check*
…oh fuck…
Naja gut, soviele Platten hab ich jetzt nicht verpasst, der Kerl aus Washington hat sich bisher eher auf virtuellen Tonträgern verewigt. Völlig egal, ich leg jetzt los!
Auf jeden Fall ist der letztjährige Doppelschlag vom Herrn Fudgemunk wieder Mal ein feines Stück Beatbastelei wie ich es derzeit einfach nur liebe! Ultrafunky, analog und kurzweilig. Dabei klingen seine Konstrukte witzigerweise eher nach Blockhead oder Bonobo, nur halt weniger ausgebreitet. Denn während die Ninja Tune Kollegen sich auf das 8minütige Epos versteifen, kommt Damu The Fudgemunk einfach direkt auf den Punkt und gleitet nach 120 Sekunden einfach geschickt zum nächsten Rappler.
Insgesamt ne wunderbare Platte mit vielen kleinen schönen Momenten.
How It Should Sound erschien 2010 zuerst auf CD und als zweigeteilte 12″ auf Redefinition Records. Im April 2011 kam dann das Ganze nochmal als Doppel-Zwölf.
Tracklist:
A1 Start Here
A2 Another Introduction
A3 Tea Tyme
A4 Clap & Form Your Soul
A5 Figment
A6 Home Seek Home
A7 Straight From The Harp
B8 Rock Climbing (Byte 1)
B9 Its Called Chill Out
B10 Gone With The Sunset
B11 Bills Be Gone (Pawt 2)
B12 Only One Me
B13 Judgement Day
B14 Dream Catcher
C15 How It Should Sound
C16 You Know Who!
C17 Movin‘ On
C18 Not So Young Anymore (Byte 2)
C19 Fabrega’s Discotecas
C20 Gestation
C21 Don’t Fail Me Now
D22 Man With Bindle (Pawt 1)
D23 Hogs On The Hill (Pretty Sneaky)
D24 At Your Request (Spinna VS Joc)
D25 It Wasn’t On Earth
D26 Boomerang Luck
D27 Gettin‘ & Steppin‘
Release @ Discogs
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