Auf die 12″ (6)

Posted on 16 März 2012 | No responses

Was ist eigentlich mit euch Maxis los? Eine gewisse Startproblematik hat ja jedes Kalenderjahr, aber das ich ganze 2 Monate brauchen würde um 7 gute Platten aufzustöbern hätte ich jetzt auch nicht gedacht.
Tja, dann mal los!
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Burial – Kindred EP (hyperdub 059)

Ok, hier isser ihr Freaks! Euer Dubschritt-Held & Meister. Dabei ist noch nicht einmal die klassische A-Seite der Hit, sondern vielmehr die 2 ravig angehauchten Klöpper auf der Flip. Die klingen als ob man Rolf Meier Bode gezwungen hätte Downbeats im Keller zu produzieren. Wäre 1994 die Sensation gewesen. Ist es heute aber genauso.

 
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Jacques Greene – Concealer (vase 01)

Als Sensation dürfte bestimmt auch Jaques Greene gelten. Der bekommt von allen „wichtigen“ Schreiberlingen demnächst nen dicken Post-Dubstep Stempel drauf und wird dann zwischen James Blake und Jamie Woon ins Regal verfrachtet. Greene ist aber noch ein wenig schlauer als seine Genre-Kollegen und zimmert auf der B-Seite einfach noch nen jackigen Housebeat dazu. Schwupps, sind alle verwirrt und wissen gar nicht mehr was se schreiben sollen. Haha, guter Mann!

 
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Kim Brown – Spring Theory EP (just another beat 006)

Just noch ein Beat. Das Houselabel mit dem gemütlichen Release-Rhythmus meldet sich zurück, und natürlich geht nix schief. Mal wieder völlig unbekannte Menschen mit Tracks die so souverän klingen als hätten sie schon alle Generationen miterlebt. Unglaublicher 2-Tracker. Wie machen die das nur immer?

 
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Saine – Drifter EP (must have records 001)

Ein Finne mit 3 Alben im Rücken von dem ich noch nie gehört habe? Naja, kommt vor. Auf der A-Seite gibt er eher den Moody/Parrish, auf der B lässt er eher den Europäer raushängen. Beides scheint er gut zu lösen denn ich wippe mit. Das reicht aus!

 
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VA – Eyepatched Volume 1 (eyepatched records 2012001)

Der belgische Banshee Worx-Ableger Eyepatched released zum ersten mal nach einigen digitalen VÖ’s auch auf Vinyl und kloppt ne nette 4-Track Houseplatte raus. Ungefährlicher, deeper Sound mit Chords, Filmsamples und niedlichen Beats. Keine Neuerfindung des Rads, aber sicherlich eine Platte die man bei längeren Sets immer parat hat.

 
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Omar-S Presents Aaron „Fit“ Siegel – Tonite (fxhe-aol)

Mit Omar-S muss man immer rechnen. Wobei der Knüller in erster Linie auf der B-Seite zu finden ist. Der Detroit Mix von „Tonite“ hat echt alles: Früh-90er Piano Loop, wildes Getröte und 1A Hand’s up Flair. Tanzen, schwitzen, gut fühlen. Fuck Yeah!

 
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Humandrone – My Racoon (snuff trax 006)

Der Japaner Takaaki Shibuya wird sicherlich noch ne große Nummer. Seine Beats jacken wie Bolle und seine Acidlines klingen zu keiner Sekunde hölzern oder künstlich aufgebauscht. Besonders beim B2-Track Paranoia wird dies deutlich wo einem die Mike Dearborn Gedächtnis-Sneares um die Ohren fliegen. Dazu diese Rechteck-Line im Nacken, top!

 
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…and thats it!
Auf die 12″ (1-5)


Desolate – Celestial Light Beings

Posted on 12 März 2012 | No responses

Guten Morgen Welt! Es gibt übrigens eine neue Burial EP. Kindred heisst sie, und klingt auch ganz toll. Aber jeder 2. Musikblog schreibt über sie, wie langweilig!
Kommen wir nun zu etwas völlig anderem recht ähnlichem. Sven Weisemann’s Desolate Projekt meldet sich zurück.

The Invisible Insurrection war im letzten Jahr nicht nur eine große Überraschung, sondern auch eine recht stabile Investition. Bei Discogs steht sie derzeit bei 55 Euro, und ich besitze sie natürlich immer noch nicht. Ist doch klar…*seufz*

Vielleicht order ich ja die neue Scheibe Celestial Light Beings rechtzeitig. Wäre schön, weil das 180 Gramm schwere Gerät ist wie es scheint noch einen Tacken besser als der Vorgänger. 10 wundervolle Tracks befinden sich auf dem Langspieler, die miteinander verglichen schon eine gewisse Ähnlichkeit haben, dies aber zu keinem Zeitpunkt störend erscheint. Denn alles hier ist erste Sahne. Weisemann’s behutsame Art Sounds und Beats zu entfalten, sie auszubreiten auf dem fliegenden Ambient-Teppich im Dubstep-Reich, das hat schon eine hohe Klasse. Natürlich muss er sich die UK-Vergleiche gefallen lassen, aber wenn in nem Jahr die Vinyl mal wieder im 50er Bereich liegt darf sich der Berliner gerne auch mal ne Burial-Parallele gönnen.
Nicht irre machen lassen! Weiterschrauben!

Celestial Light Beings erscheint heute als limitierte Einzel-LP auf Fauxpas Musik.

Tracklist:
A1 Ambrosia
A2 Desolation
A3 Teariness Of Lemnia
A4 Farewell #3
A5 Risen
B1 Synaesthetic
B2 Se7en
B3 Florescence
B4 Farewell #4
B5 Exclusion Of Light

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Bowerbirds – The Clearing

Posted on 11 März 2012 | No responses

Eine weitere von mir neu entdeckte Band bildet den 2. Teil des Supa-Dupa-Pop-Rock-Weekend-Double-Feature. Bowerbirds heißt sie. [insiderwitz]Oder wie Herr Gleß sagen würde: Bowerpirds. [/insiderwitz]

Die drei netten Klampfenzupfer aus North Carolina bringen auch alles mit was man so als gemütliche Lagerfeuer-Folkband so haben muss. Nen bärigen Vollbart, einen akkuraten Seitenscheitel und zwei wunderhübsche Zöpfe. Also äh, natürlich ausgewogen über die Bandmitglieder verteilt.
Bowerbirds 3. Studioalbum The Clearing hat weitaus mehr Art Rock Elemente als die beiden Vorgänger. Neben Streicherelementen kommt noch das überraschend dezente Akkordeon von Sängerin Beth Tacular dazu. Diese spielt allerdings bei Bowerbirds eher die zweite Geige. Die meisten Songs werden stimmlich von Philip Moore getragen. Ihm gehören auch ganz klar die besten Momente der Platte. Die finden sich in Walk The Furrows, Overcome With Light und Death Wish. Insgesamt hätte ich mir Songs mit mehr Wucht gewünscht. Oftmals wirken Bowerbirds nämlich wie scheue Rehe, die versuchen über einen relativ niedrigen Zaun zu springen und kurz vorm Ziel die Kehrtwende einläuten. Das ist ein wenig Schade.

The Clearing erschien am 6. März als Einzel-LP im schicken Klappcover auf dem immer wieder zuverlässigen Dead Oceans Label.

Tracklist:
A1 Tuck The Darkness In
A2 In The Yard
A3 Walk The Furrows
A4 Stick The Hem
A5 This Year
A6 Brave World
B1 Hush
B2 Overcome With Light
B3 Sweet Moment
B4 Death Wish
B5 Now We Hurry On

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Tennis – Young & Old

Posted on 10 März 2012 | No responses

Seid ihr bereit für das ultimative Supa-Dupa-Pop-Rock-Weekend-Double-Feature? Nein? Egal, haha!

Auch wenn ich mir derzeit etwas mehr dreckigen Hip Hop oder endlich mal wieder richtig guten House wünsche, schickt mir das Schicksal einen Indierock-Bouncer nach dem anderen in die Wohnstube. So ist das halt…

Bei singenden Paaren fallen mir unter anderem Cindy & Bert, Sunny & Cher, 2Raumwohnung und natürlich Zlatko und Jürgen ein. Tennis aus Denver kannte ich allerdings noch nicht. Dabei hat sich das Ehepaar Alaina Moore und Patrick Riley einen besonders schönen und vor allen Dingen passenden Bandnamen ausgesucht.
Im letzten Jahr feierten sie mit ihrem Debütalbum Cape Dory durchaus einen ersten Achtungserfolg. Diese Woche erschien ihr zweiter Langspieler Young & Old der sich weitaus klarer und unbeschwerter gibt als Cape Dory. Denn während auf der ersten Platte noch eher auf Lo-Fi Rock gesetzt wurde steuern Tennis mit ihrer Musik straight gen Pop. Natürlich mit stetiger Gefahr in die Radio-Rotationsfalle zu treten. Denn Alaina Moore’s Stimme hat durchaus Vergleichswerte mit Cardigans Sängerin Nina Persson. Und welch tragische Züge die Band nach dem 4. Album annahm muss ich wohl kaum erwähnen.
Tennis sind allerdings noch völlig unverbraucht und sollten  auch keineswegs die Eingängigkeit scheuen. Die Songs sind alles lupenreine Hits voll frischer Fröhlichkeit mit lecker Schlagsahne. Ein paar Beat-Elemente der frühen 60er, etwas Easy Listening und der gewisse Schuss Strand-Pop sorgen für garantierte Grinsemomente.
Wer die gute Laune auf die Spitze treiben möchte sollte Traveling, Robin und High Road hintereinander hören. Dann dürften die Wörter Hass, Mordlust & Vergeltung endgültig aus eurem Wortschatz gestrichen worden sein.

Young & Old erschien Anfang März als Einzel-LP (inkl. Download-Code) und CD auf Fat Possum Records.

Tracklist:
A1 It All Feels The Same
A2 Origins
A3 My Better Self
A4 Traveling
A5 Petition
B1 Robin
B2 High Road
B3 Dreaming
B4 Take Me To Heaven
B5 Never To Part

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Lord Echo – Melodies

Posted on 6 März 2012 | No responses

Und während ich gestern noch mit Grillfest-Anleihen kokettierte, schütte ich heute schon auf wilden Open Air Festivals heißen Bräuten Bier in den üppigen Ausschnitt. Ja, es darf getanzt werden. Gerne im Freien!

Zu Musik aus Neuseeland fiel mir bisher eigentlich nur Fat Freddy’s Drop ein. Aber soweit davon entfernt ist Lord Echo auch nicht. Lord Wer? Echo! Oder auch Mike August. Oder auch Mike Fabulous. Der Mann hat nicht nur viele Namen, sondern produziert auch A lot of stylez!
Sein bis vor kurzem nur auf CD erhältliches Album Melodies sprüht nur so vor Wärme & Dynamik. Das Repertoire erstreckt sich von Dub & Funk über Disco & House bis zu Cosmic und Afrobeat. Verdammt denkt ihr jetzt, das geht??? Ja, verdammt, der Typ isn abgefucktes Genie. Wieso kannte ich den bisher nicht…
Wang East, Sword Cane und das anbetungswürdige Thinking Of You sind die ultimativen Anspieltips!
Absolut astreine Scheibe und sowas von Pflichtkauf!

Melodies erschien 2010 als Bandcamp Mp3-Release und CD via Economy Records. Die Vinyl-Veröffentlichung als limitierte 2×12″ erfolgte Anfang März auf Wonderful Noise Production und kostet bei hhv.de stolze 30 Ocken.

Tracklist:
A1 Rhythm 77
A2 Blueberry Jam
A3 Wang East
B1 The Book Keeper
B2 Thats Right
B3 Terabu
C1 Honest I Do
C2 Cosmic Echos
C3 Miracle Dance
D1 Sword Cane
D2 Thinking Of You

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Micatone – Wish I Was Here

Posted on 5 März 2012 | No responses

Okay, ich läute heute offiziell den scheiß Frühling ein! Mir völlig egal ob ihr noch friert, es wird gegrillt, ins Freibad gegangen und laut Soul gehört! Ja-wooohl!
Also gut, lasst das mit der Freibad-Grillfete weg. Soul hören reicht!

Nach 7 Jahren bringt die wundervolle Band Micatone ihr 4. Studioalbum in die Läden. Die recht üppigen Soundfiles unten im Juno-Player versprechen eine überdurchschnittlich gute Platte. Micatones galten früher als Vorzeige Nu-Jazz bzw. Future Jazzband. Auf Wish I Was Here zeigt die fünfköpfige Kombo nun weitere Seiten ihres Könnens. Das 12-Track Werk umfasst neben Funk & Soul auch Beat- und Blues-Anleihen. Das ist nicht nur sehr abwechslungsreich sondern klingt auch enorm erfrischend. Auch wenn den langsamen Passagen der LP etwas die Magie fehlt machen die sich in der Überzahl befindenden Mid-Tempo Soulnummern einiges an Boden wieder gut. Somit darf sich schon mal an die Grillparty-Soundtrack-Planung begeben werden. Micotone sind dann am Start!

Wish I Was Here erschien am 2. März als Einzel-LP (inkl. Download-Code) und CD auf Sonar Kollektiv.

Tracklist:
A1 Handbrake
A2 Asian Man
A3 Souvenir
A4 Save Me
A5 Break My Heart
A6 Dizzy Day
B1 Pearl Diving
B2 Sweet Pain
B3 Just A Boy
B4 Wish I Didn’t Miss You
B5 Gun Dog
B6 Dirty Town

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8tracks: Januar/Februar 2012

Posted on 2 März 2012 | No responses

Nicht das ihr denkt ich hätte die monatliche Inventur vergessen. Aber so richtig ab gings ja eh noch nicht in Zwanzigzwölf. Aber wenigstens so’n bisschen, mh?

Tobi @ 8tracks


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