[Tobfunk-24] Here’s Your Rave, Now Be Brave!!
Posted on 23 August 2012 | 1 response
Ihr wollt den guten alten Tobi zurück? Den ollen stompy Brachialo-DJ? Nichts lieber als das. Habe ich derzeit doch soviel Lust auf House wie schon seit gefühlten 5 Jahren nicht mehr.
Das macht sich auch bei der Spieldauer von 2 Stunden und 8 Minuten bemerkbar. Es gibt ein freudiges Wiedersehen mit Szene-Honks wie DJ Sneak, Paul Johnson, Kerri Chandler, Rick Wade und dem ganzen Rest der Bagage.
Seid tapfer!
Download.zip (Mix/Tracklist/Cover)
Traxman – The Best Of Dance Mania (The Basement Trax Mix Vol. 4)
Posted on 22 August 2012 | No responses

Oh ja. Ich war ja schon immer so ein kleiner Schmutzfink der zu den wirklich dreckigen Sachen hingezogen gefühlt hat. Das Überüberüberlabel Dance Mania spielt somit also in meinem Plattenschrank eine besonders zentrale Rolle.
Eines der Trägers dieser rauen, versauten und kompromisslosen Sounds ist Cornelius Ferguson aka Traxman. Auf dessen SoundCloud Account gibt es einige ausgezeichnete Paradebeispiele für den tonnenschweren Funkfaktor der einzelnen Releases.
Der Basement Trax Mix Vol. 4 ist eine atemlose Achterbahnfahrt durch das puffige Gefühlsghetto des Booty House.
Dirty. Bitch. Shake. Yo. Azz!
V.A. – Jukebox Jam – Blues And Rhythm Revue
Posted on 20 August 2012 | 2 responses
Köln, Mitte August. Bei unerträglichen 37 Grad durchstöbere ich derzeit einen Flomarkt nach dem anderen. Klar. ich habe Urlaub, einen unerheblichen Betrag Restgeld auf’m Konto und einfach Lust aufs Diggen. Aber mal ehrlich, was ist da los? Woher diese plötzliche Motivationen nach 7″inches zu suchen? Ja, Sie haben richtig gehört.
Dafür verantwortlich ist eine hervorragende Reissue-Compilation mit allerhand seltenen RnB, Soul und Funk Songs der späten 50er und frühen 60er. Bei ihrem erscheinen vor einem 3/4 Jahr für mich noch völlig uninteressant, trachte ich nun mit einem Mal nach den seltesten Singles die wahrscheinlich je veröffentlicht wurden.
Dankenswerterweise releaste das Londoner Label Jukebox Jam vor 2 Jahren eben diese Rare Grooves auf 7″inch und krönte das Ganze am Ende mit einem Gesamtrelease als Doppel Zwölf.
Wer einmal bei Discogs nach den einzelnen Songs sucht, wird schnell begreifen wie unverschämt selten manche Platte wirklich sind. Als Beispiele wären die Beiträge von Big Maybelle, Frances Burr oder auch Arthur Griswold zu nennen, deren ursprüngliche Veröffentlichung einfach nicht zu finden ist.
Hinzu kommt der unglaubliche Schmutz und die raue Kantigkeit die in diesen Produktionen steckt. Die Rhythmen in ihrer Wucht sind schier unglaublich und die Stimmgewalt ihrer Interpreten suchen in der heutigen Zeit Ihresgleichen.
Ich bin sehr froh diesen Sampler kennengelernt zu haben und kann es kaum erwarten ihn auf meinem Teller begrüßen zu dürfen. Ich fühle mich, ganz ohne Pathos, ein Stück weit verändert. Das tut gut. Wann ist der nächste Flomarkt?
Jukebox Jam – Blues And Rhythm Revue erschien als 2xLP mit einem ausführlichen Booklet am 16. Dezember 2011 auf Jazzman.
Tracklist:
A1 Rose Mitchell – Baby Please Don’t Go
A2 Mr. Sad Head – Hot Weather Blues
A3 Big Maybelle – I’ve Got A Feelin‘
A4 Bunker Hill – You Can’t Make Me Doubt My Baby
A5 Jay Swan – You Don’t Love Me
B1 Jack Tucker – Crazy Do
B2 Little Arthur Matthews – Whale On You
B3 Etta James – Nobody Loves You Like Me
B4 Ervin Rucker – Baby You Were Meant For Me
B5 Frances Burr – I Say No, No More
C1 Mike Robinson – Lula
C2 Big Tiny Kennedy – Country Boy
C3 Little Esther – Hound Dog
C4 Roy Brown – Mr. Hound Dog’s In Town
C5 Otis Blackwell – Let The Daddy Hold You
C6 Eunice Davis – Get Your Enjoy’s
D1 Marga Benitez – Geechie Goomie
D2 Vernon Dilworth – Shorty
D3 Terry Timmons – Got Nobody To Love
D4 Jeannie Barnes – Can’t Get You Off My Mind
D5 Arthur Griswold – Pretty Mama Blues
D6 Ben Harper – I Can’t Takit No Longer
Release @ Discogs
Release @ Spotify
Buy it on vinyl!
Batsauce – Starcrossed (LP Edition)
Posted on 14 August 2012 | No responses
Der Urlaub naht, und die Intention die Postingrate zu erhöhen gleicht mit. Hinzu kommt die Lust auf Neues, der wieder erstärkte Forscherdrang und die anhaltende Lust auf Beats, Beats Beats.
Davon hat der in Berlin lebende Britt Traynham aka Batsauce ne Menge auf der Pfanne. Und ich sach euch: Die Pfanne enthält richtig krosses, ölig glänzendes Fett. Hm mjam!
Nach einigem Wirbel den er über SoundCloud und sonstigen MP3 Plattformen verursacht hat, darf man seine breit angelegten Rappler auch endlich in Vinyl geritzt bestaunen.
Allerdings fehlen auf Starcrossed im Gegensatz zum ebenfalls kürzlich erschienenen CD Release ganze 5 Tracks, was natürlich ein paar Abzüge in der B-Note zur Folge hat.
Ansonsten kullern hier ausgesprochen pralle und Funk beladene Hip Hop Beats dem Hörer aus den Boxen, die vielleicht stellenweise sich als etwas zäh entpuppen, allerdings im Gesamteindruck ein positives und recht freshes Fazit hinterlassen. Da geht sicher noch mehr. Der Anfang ist gemacht. Warum nicht direkt alles auf Vinyl kam werden wir wohl nie erfahren.
Starcrossed erschien als Einzel-LP am 1. August auf Galapagos4.
Tracklist:
A1 What You Need
A2 Ichiban
A3 Beyond
A4 Love Notes II
A5 Chiefin
B1 Space, Not Time
B2 Bang Bang
B3 Ain’t With That
B4 Hallucinations
B5 I’m Gone
Release @ Discogs CD Edition
Release @ Spotify
Buy it on vinyl!
Jimmy Cliff – Rebirth
Posted on 9 August 2012 | No responses
Altherren Comebacks haben ja auch immer irgendwie einen faden Beigeschmack. Können solche Versuche sich wieder in die Musikwelt zurück zu begeben auch an einem Prozess von Gestrigkeit und schlimmstenfalls unfreiwilliger Komik scheitern. In der nahen Vergangenheit waren aber auch positive Beispiele zu verzeichnen.
Erst Gil Scott-Heron mit seinem tollen I’m New Here, dieses Jahr dann Bobby Womack’s The Bravest Man In The Universe.
Jetzt folgt mit Jimmy Cliff eine der größten Reggae Legenden überhaupt.
Seit den späten 60ern releasete Cliff einen unüberschaubaren Reigen an Langspielern. Ein Haufen Grammy’s, goldene Schallplatten und sonstiger Preiskrempel zieren seine Behausung. Sein Überhit „I Can See Clearly Now“ zum Film „Cool Runnings“ nistete sich in meiner frühen Jugend fest in meinem Gehörgang ein.
Eigentlich war Cliff nie wirklich weg. Seine letzte Platte kam gerade mal vor 8 Jahren raus. Eine Lächerlichkeit bei dieser erschlagenden Diskographie.
Nun erschien mit Rebirth sein gefühltes 50. Album.
Natürlich ist Jimmy Cliff kein Horace Andy und auch kein Cornell Campbell. Cliff ist immer auch auf den Hit aus der gefälligst im Ohr bleiben soll. Er zwinkert auf Rebirth gern auch mal in Richtung Pop, ohne sich aber hinter der Maske der Gefälligkeit zu verstecken.
Die 13-Track LP ist natürlich aber insgesamt eine klassische Reggae Platte die man bereits nach erstmaligem Durchhören lieb gewinnen kann. Zu eingängig und catchy sind die einzelnen Hooks, als dass man sie so schnell vergessen könnte.
One More, Guns Of Brixton, Rebel Rebel und die Funkbombe Outsider sind meine Highlights.
Rebirth erschien am 7. August als Einzel-LP auf dem zur UMG zugehörigen Label Sunpower.
Tracklist:
A1 World Upside Down (3:10)
A2 One More (3:26)
A3 Cry No More (3:18)
A4 Children’s Bread (4:16)
A5 Bang (4:43)
A6 Guns Of Brixton (3:38)
B1 Reggae Music (3:55)
B2 Outsider (2:58)
B3 Rebel Rebel (3:03)
B4 Ruby Soho (2:53)
B5 Blessed Love (4:18)
B6 Ship Is Sailing (3:06)
B7 One More (Alt. Version) (3:31)
Release @ Discogs
Release @ FilesTube
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[Tobfunk-23] This Is What Makes Us Girls
Posted on 7 August 2012 | 1 response
Ich weiss doch auch nicht so genau warum das jetzt so lange gedauert hat bis ich mich wieder an die Teller begeben habe. Plattenkaufpause hin oder her. Es ist ja nicht so das ich hier nicht genügend rumstehen habe.
Wer Reboot The Silence mochte, wird auch an diesem zuckersüßen Mädchenmix gefallen finden. Musik für Baumwolltaschenträger, bärtige Herren und biertrinkende Damen.
Rock on!
36 – Hypersona (Remastered)
Posted on 6 August 2012 | No responses
Der August beginnt überraschend gehaltvoll. Auch wenn folgende Platte eigentlich schon 3 Jahre auf dem Buckel hat. Aber wir Vinylfreunde haben uns an das Warten gewöhnt. Ich jedenfalls.
Wie man sich als Musikproduzent nach vorne bringt ist sicherlich auch immer von einem selber abhängig. Der Brite Dennis Huddleston hat wahrscheinlich den unbequemsten Weg genutzt indem er seine Tracks auf seinem eigenen Label releaste. Die Produktionen seines 36 Projektes erschienen bisher ausschließlich als MP3 und CD. Letzteres immer in höchst edlen Verpackungen. Nun dürfen wir seine Werke neu gemastert auch auf Rille gepresst hören.
Hypersona hieß der Startschuss für 3six Recordings. Ein mit 12-Tracks umwerfendes Ambient und Glitch Album. Huddleston streut hier geschickt eine mir schon lange nicht mehr begegnete Milde in die langen Soundteppiche, denen nur wenige disharmonische Störfaktoren begegnen. Geradezu rauschhaft legen sich die Klangströme ineinander um von Pianoarkkorden, die aus Schauermärchen entstammen könnten, wieder zersetzt zu werden.
Selten wird es düsterer auch Hypersona. Aber selbst dann zerrt mich diese Platte in ihren Bann. Schon lange keine so gute Ambientscheibe mehr gehört.
Hypersona erschien mit neuem Coverartwork als Einzel-LP am 30 Juli auf 3six Recordings. Es existiert auch eine Edition in weißem und eine in transparentem Vinyl. Diese Pressungen sind allerdings auf jeweils 100 Stück limitiert.
Tracklist:
A1 Signal (1:32)
A2 2249 (2:54)
A3 Inside (5:22)
A4 Intercept (0:54)
A5 The Box (4:55)
A6 Nephyr (5:31)
B1 Beacon (3:04)
B2 Hypersona (5:46)
B3 Juliet (3:04)
B4 Dream Window (2:01)
B5 Forever (5:27)
B6 Untitled (0:50)
Release @ Discogs
Release @ FilesTube
Buy it on vinyl!














