8tracks: September 2012

Posted on 2 Oktober 2012 | No responses

Schwer zu sagen ob es an mangelnder Qualität oder an mangelnder Zeit gelegen hat. Der September war irgendwie mager. Die Housequote von 40% ist immer noch irre hoch, der Gewinner der LP Fraktion heisst ganz klar Kid Koala und irgendwie haben sich The Raveonettes mit ihrem Album Observator eingeschlichen, welches übrigens nicht von mir rezensiert wurde. Warum eigentlich nicht? Merkwürdig!

My Farourite Records – September 2012 from Tobfunker on 8tracks Radio.


Loscil ‎– Sketches From New Brighton

Posted on 28 September 2012 | No responses

Wenn die Zeit gekommen ist in der ich mir centiliterweise Amaretto in den Kakao kippe, heißt das nichts anderes als „Willkommen im Herbst“. Dann bin ich auch besonders anfällig für diese kleinen, muckeligen Ambientalben die ich sonst nur in irgendwelchen ‚k“-Mixen wahrnehme. Will gar nicht wissen wie viele Loscil Tracks bereits an mir unbemerkt vorbei gerauscht sind. Das neue Album habe ich aber erwischt…

Seit über 10 Jahren produziert der Kanadier Scott Morgan unter seinem Pseudonym Loscil abstrakte, sehr minimalistische aber dennoch höchst spannende Ambient Tracks. Dabei konnten die wenigsten Werke auf Vinyl genossen werden und erschienen in erster Linie als CD oder MP3. Das neueste Werk Sketches From New Brighton allerdings gibt es seit ein paar Tagen zum Glück auch als Doppel LP.
Die dort versammelten 9 Tracks überzeugen in erster Linie durch ihre behutsame und unaufgeregte Art. Loscil erscheint mir nicht gerade ein Platzhirsch zu sein, der brumpftend durch die Glitch-Wälder galoppiert. Es ist eine ganz eigenartige Stimmung die dem Hörer viel Aufmerksamkeit, ein gesundes Ohr und möglicherweise auch etwas Vorkenntnisse in Sachen Ambient abverlangt.
Als ganzes gesehen ist das Album eine fantastische Reise in eine trostlose aber gleichzeitig trostspendende Welt, die dem Coverartwork auf erschreckende Art und Weise ähnlich sieht. Natürlich nicht in jeder Lebenslage anwendbar, sollte man eher genau abwägen wann man diese Scheibe abspielen sollte. Und wenn der Zeitpunkt genau passt, dann darf auch der Amaretto fließen. In Strömen.

Sketches From New Brighton erschien als 2×12″ am 25. September auf Kranky.

Tracklist:
A1 Khanahmoot
A2 Hastings Sunrise
B1 Second Narrows
B2 Container Ships
C1 Coyote
C2 Collision Of The Pacific Gatherer
C3 Cascadia Terminal
D1 Fifth Anchor Span
D2 Prairie Trains

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Auf die 12″ (12)

Posted on 25 September 2012 | 2 responses

…und das in 2012. Tätäää!
Diese Ausgabe steht voll im Zeichen des Opfers das ich für meine Midlife Crisis aufbringen musste. Nämlich das mir unfassbare gute Houselabels durch die Lappen gegangen sind. Natürlich musste der ganze Kram der letzten 2 Jahre einfach sein, aber so ein wenig mehr Aufmerksamkeit wäre doch schon schön gewesen. In jedem Fall gewinnt House in diesem Jahr den Tobi-Rettungs-Schirm Award.

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Andrés – Second Time Around (La Vida 002)

Er schon wieder. Die La Vida 001 letztens noch in einem verbotenen Kölner Plattenladen gesichert, jetzt schon den Nachschub im Decks Warenkorb. Obwohl vielleicht etwas schwächer und eigentlich aufgrund des Tempos voll unsexy, kann man einem Kauf als Detroit House Groupie kaum entgehen. Ist das jetzt noch Mafia oder schon Sekte. Man munkelt.

 
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Fabio Monesi/Kastil ‎– Split Grooves EP – Part 1 (Wilson Records 003)

Früh-90er House wird bald in punkto Nervigkeit Nu Disco ablösen. Bis dahin sollte man sich noch schnell die wirklichen Perlen dieser Retrogrütze zulegen. Wilson Records from da UK ist da mit Sicherheit noch zu den Sahnestücken zu zählen. Aber diese Kickdrums der insgesamt 4 Tracks wirbeln ja einem auch derartig die Pickel aus den Poren das man eigentlich schon den ersten Satz wieder vegessen hat. Was nervt da nochmal…ach dieses Nu Disco…ja, stimmt!

 
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HNNY ‎– For The Very First Time (Local Talk 015)

Wie belustigt man eigentlich derzeit House Nerds? So: „Ich habe vom Label Local Talk erst vor circa 4 Wochen erfahren!“ Bumms! Der Shitstorm ist im Gange. Keinen Meter mehr ohne das einem die eigene Inkompetenz in den Nacken geklatscht wird. Das schwedische Label steht seit mehr als 2 Jahren für konsequenten Old School House und ist sich um Nachpressungen auch nicht zu schade. Sympatisch, weil der derzeitige limited-Wahn einfach nur ganz große Moppelkotze ist. Aus HNNY’s EP sticht besonders der lange B-Seiten Track, der sich ganz im Sinne von Kenlou’s Sensational Beats wähnen darf. Klöppel Klöppel!

 
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Secret Society – Our Society (1Trax 068)

Aber genug des gehypes. Völlig bondenständige Dance Produktionen findet man zwischen dem ganzen Chi-Troit Dschungel fast gar nicht mehr. Dabei geht es doch eigentlich nur um den richten Groove der dich durch die Nacht schickt. Den, der nie aufhört langweilig zu werden. Der völlig unaufgeregte 3-Tracker dieses mysteriösen Projektes macht hier alles korrekt. Vernünftiger Schunkel-House für Junge Union Darkrooms. Ähm, weisst was ich mein?

 
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Kammerton ‎– Take Me For Granted EP (Housewax 005)

Kammerton klingt eigentlich eher wie ein früherer Kompakt Act, desssen Platten mittlerweile bei Woolworth für 50 Cent zu bekommen sind. Ne, der Typ hier kommt aus Montenegro und steht seit 3 EP’s für einen etwas trippigeren Houseentwurf. Auf dem Berliner Housewax Label darf er sich auch gern mal etwas langsamer geben und deswegen ist die B-Seite auch weitaus verdubbter. Hu, not bad!

 
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Unknown – Crue 1 (Crue 01)

Wäre 1995, hätt‘ ich dieses unfassbare Brachial-Brett sicherlich im WOM gekauft. Aber wer weiss, vielleicht sind ja auf dieser schicken farbigen 10″ längst vergesse Plastic City Demos zu hören. Anders kann man sich die Echheit der 2 Tracks kaum erklären. Nein, das ist unmöglich solch einen Sound heutzutage zu produzieren. Es MUSS alt sein, es muss!

 
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Les Sins ‎– Fetch / Taken (Jiaolong 004)

Aber das hier ist neu, keine Frage! Progressiv groovender House, verziert mit vielen Breaks und eingehüllt von dicken Wobbelwolken. Klar, muss UK sein. Kein anders Land kann so was. Die A-Seite isses! Macht sich wahrscheinlich gut neben SBTRKT im Regal.

 
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VA – Houseville Of Skylax 2 (Skylax 129)

Auch Skylax habe ich mich viel zu Wenig oder fast gar nicht gewidmet. Natürlich ist der Ausstoß enorm und Geld macht man in 10 Jahren auch nicht mehr damit. Aber allein schon wegen diesen 2 John Heckle Tracks auf der A-Seite muss man mal mit seinem Plattendealer ernsthaft über eine Anschaffung reden. Der Mann ist halt einfach unglaublich. Also der Heckle.

 
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Perseus Traxx – Transitional Shifts (Snuff Trax 008)

Ähnlich scheppernden Chicago Groove bastelt auch Nigel Rogers aka Perseus Traxx. An Fließ kaum zu überbieten ist auch seine 8. Maxi wieder mal ein Fest für biertrinkende Retro-Boys. Die deepe Acidnummer auf B1 fördert hier besonders den Schweißtransport. Da nützen auch keine Achselpads!

 
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Andreas Gehm ‎– What’s On Ur Mind EP (Mathematics 064)

Und nun zum Schluss mein Freund, Kupferstecher und Fuckbuddy Andreas „Elec Pt. 1“ Gehm. Seine dritte EP auf Mathematics begründet auch den Start seiner baldigen Livepräsenz in Deutschlands Tanzlokalen. Und ich sach euch: Da bleibt kein Auge trocken, kein Electro-Opa feucht und kein Bauchnabel fusselfrei. Gehm walzt euch alle platt um anschließend noch mit dem Bügeleisen die letzten Falten wegzudampfen. Whats on HIS mind, damn fuck?

 
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Kid Koala – 12 Bit Blues

Posted on 23 September 2012 | No responses

Eine harte Woche mit einer guten Portion Demotivation liegt hinter mir. Die Plattennews waren jetzt auch nicht sooo der Knaller. Aber was ist das…? Ein lustiger Turntable-Nerd aus Kanada kehrt zurück. Und er hat vielleicht sein bestes Album seit seinem Debüt abgeliefert. Ja echt jetzt.

Carpet Tunnel Syndrome von Kid Koala hat mich vor 12 Jahren derartig beeindruckt, das ich wieder an die Kunst des Djayen geglaubt habe und das damalige Millenium vielleicht doch nicht ganz so schlimm fand. Eric San’s Turntable-Artistik machte halt schon immer was her. Zerhackte Stimmen, zersratchte Beats und völlig schräge Unsinnigkeiten. Auf späteren Werken empfand ich das irgendwie weniger erfrischend. Vielleicht war er einfach nie ein Album Künstler, sondern eher der Clown, der hinter 10 Decks die beklopptesten Wunder vollbringt. Das sehe ich aber irgendwie, nachdem ich die neueste Scheibe gehört habe, etwas anders. Es wurde ein Konzeptalbum. Und das passt mit einem Mal ganz wunderbar.

Kid Koala verwurstet auf 12 Bit Blues Perlen des Rhythm & Blues und Country-Folks und trifft dort meinen derzeitigen Hauptnerv für originelle Beatkonstrukte. Der schrägste Funk seit langem schlängelt sich hier aus den Lautsprechern. Natürlich verziert das Koala Kind alles mit fiepigen, seufzenden und klagenden Fingerübungen die einen wirklich staunen lassen. Ich persönlich hätte dem Mann kaum so ein Comeback im Langspielsektor zugetraut. Aber ich lass mich wirklich gerne überraschen.
Blues in your face – Balls in your mouth!

12 Bit Blues erschien am 20. September als Doppel LP auf Ninja Tune. Die Erstpressung ist mit einem Bastelset für einen Mini-Plattenspieler und der dazugehörigen Flexidisk zum abspielen ausgestattet. Kein Witz!

Tracklist:
A1 1 Bit Blues (10,000 Miles) (4:01)
A2 2 Bit Blues (3:28)
A3 3 Bit Blues (2:56)
B1 4 Bit Blues (3:54)
B2 5 Bit Blues (4:37)
B3 6 Bit Blues (4:27)
C1 7 Bit Blues (4:32)
C2 8 Bit Blues (Chicago To NY To LA) (4:10)
C3 9 Bit Blues (2:16)
D1 10 Bit Blues (2:08)
D2 11 Bit Blues (3:14)
D3 Denouement (1:37)


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Axoneme – AXNM EP

Posted on 17 September 2012 | No responses

Durchgearbeitet, aber sowas von! Keine Zeit, keine Zeit. Vielleicht auch etwas nutzlos über eine streng limitierte Platte zu schreiben die schon vor zwei Wochen raus kam. Aber ein Versuch ist es wert.

Von der Rasanz des Ausverkaufs eines Fauxpas Releases habe ich ja schon häufiger erzählt. Sven Weisemann’s Desolate Produktionen erschienen dort, und waren nach nur wenigen Wimpernschlägen auch wieder verschwunden.
Ob das bei der 9-Track EP des mysteriösen Duos Axoneme auch der Fall sein wird bleibt abzuwarten. AXNM ist nicht immer eine Platte die dem aktuellen Zeitgeist entspricht. Sie driftet oft ab in ein Genre an das sich so mancher nur noch schemenhaft erinnern kann: Trance.
Damit meine ich keineswegs den Trance der anno 1994 auf Doppel CD Compis Kaufhäuser und Kinderzimmer überschwemmte, sondern vielmehr die sphärisch und mystisch anmutenden Elektronik-Kompositionen der späten 80ern und frühen 90ern. Sprich 808 State, Future Sound Of London oder Boards Of Canada.
Auch wenn AXNM in Downbeat, Post-Dubstep und Ambient Gefilde vordringt überwiegt der temporeichere Gedanke und ein düsteres, treibendes und ausgesprochen tanzbares Klangbild. Sicherlich eher als Liebhaber Album anzusehen, schafft es die EP leider nicht so ganz mich davon zu überzeugen. Zu verwaschen und speziell wirkt das Ganze auf mich.

Die AXNM EP erschien am 3. September in giftgrünem Vinyl auf Fauxpas Musik. Die Platte ist auf 333 Exemplare limitiert. Auf dem Digital Release sind mit der Originalversion von Callin Out und einem Edit von Eavesdrop zwei weitere Tracks enthalten.

Tracklist:
A1 Axoneme
A2 Ad Astra
A3 Fallback
A4 Anthony Drawn feat. Graciellita – Callin Out (Axoneme Remix)
B1 Eavesdrop
B2 Sidelines
B3 Fall Back

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Kid Sundance – Kid’s Colour

Posted on 7 September 2012 | 2 responses

Raimond Gesthuizen ist ein wahres Hip Hop Urgestein. Der gebürtige Niederländer ist DJ seit Mitte der 80er und gehört wohl in seinem Land zu den gefragtesten Experten seiner Genre-Zunft. Mittlerweile hat er sich unter seinem Künstlernamen Kid Sundance bis in die Staaten durchgekämpft und bereits 2 Singles mit Dudley Perkins aufgenommen. Nun, nach einer langen Schaffenszeit hinter Decks und Rappelkisten, serviert er uns seine erste Beat LP.

Das mit einem Trackumfang von 17 recht kurzen Cuts bestückte Kid’s Colour legt zuerst mit einer recht jazzig, smoothen Grundstimmung los. April Sun und Urban Rain deuten auf eine entspannte Angelegenheit in punkto Instrumental Hip Hop hin. Allerdings hat der Mann noch einiges mehr an Bandbreite wie vermutet. Das Electro-Funk artige Tech City und das ebenso kratzig derbe Monster The Diesel lassen hier durchaus auch mal das Tanzbein schwingen. Aber auch in düstere und weitaus abstraktere Gefilde lädt uns das Sonnentanz Kind ein.
Leider neigen manche Tracks aber eher zu einer schleppenden Entwicklung und blenden sich trotzdem nach drei Minuten wieder aus. Da hätte ich mir mehr Mut zu einer längeren Spielzeit gewünscht um den einzelnen Stücken mehr Entfaltung zu bieten. Da der Anteil an Samples eher gering ist, fehlt auch manchen Tracks das gewisse etwas. Das letzte Drittel würde ich als völlig uninteressant einstufen. Für die A-Seite gibt es dennoch Daumen hoch.

Kid’s Colour erschien am 3. September als Einzel-LP auf Fremdtunes. Das Coverartwork würde übrigens im Rahmen eines Wettbewerbes zum ausmalen freigegeben. Nette Idee.

Tracklist:
A1 April Sun
A2 Urban Rain
A3 Tech City
A4 No News
A5 Pure Love
A6 People
A7 Shuttle Airlines
B1 The Diesel
B2 Cod & Turtle
B3 Clarks‘ Revenge
B4 Bacon
B5 Cuban Clap
B6 Cold Night
B7 Escape Plan Go!
B8 Breaker 1/9
B9 Unknown Territory
B10 Illness

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The Doppelgangaz – Beats For Brothels Vol. 2

Posted on 3 September 2012 | 1 response

Solche Geschichten von Platten die man einfach vergessen hat sich zu kaufen, und die dann später überall Out Of Stock sind, kennt man zuhauf. Ich erzähle sie euch auch regelmäßig. Sie stammen von Desolate, Mirel Wagner und ganz aktuell von den Doppelgangaz. Diese 2 Kapuzenrapper haben mich im letzten Jahr mit ihrer LP Lone Sharks äußerst verzückt. Das Ganze war auf 500 Stück limitiert, und bumms, war alles alles aus den Stores verschwunden. Repress nicht in Sicht. Au weh!
Hoffentlich funktioniert das bei der neuen Scheibe Beats For Brothels Vol. 2 etwas besser. Diese kam in der letzten Woche raus und scheint diesmal ausreichend vorhanden. Also, ich hoff’s jedenfalls.

The Doppelgangaz sind ganz wie bei Lone Sharks ihrem Auftrag unaufgeregtem Old School Hip Hop neu aufzubereiten verpflichtet. Dabei überwiegt diesmal eher ihre instrumentale Seite. Aber vereinzelt wird sich auch ans Mic begeben.
Die Beats sind auf der neuen Scheibe vielleicht sogar eine Spur ausgefeilter und wagen sich stellenweise auch in komplexere Gefilde. Besonders angetan haben es mir das etwas düstere Black Cloak Lifestyle, der klassische Boom Bapper Prolapse und der angenehm kratzige Raptrack Schemes. Insgesamt gesehen ist es aber schwierig Lieblinge auszumachen. Das Gesamtpaket stimmt einfach. Gutes, großes Kino. Zuschlagen!

Beats For Brothels Vol. 2 erschien am 27. August als 2xLP und Bandcamp-Release auf Groggy Pack Entertainment in Kooperation mit hhv.de.
Im Oktober gibt es übrigens schon wieder Nachschub. Dann erscheint mit The Ghastly Duo ein neu veröffentlichtes Album von 2009 das erste Mal auf Vinyl. Vorab ordern ist bereits möglich.

Tracklist:
A1 Trembling Fever 1:18
A2 Eye 2:20
A3 Reign Dance 3:03
A4 Last Breath 1:37
A5 Whole Wide World 3:11
B1 Caipirinha 1:30
B2 Adorn 3:05
B3 Black Cloak Lifestyle 3:20
B4 Prolapse 3:04
B5 D. Flutie 2:41
C1 91% 3:03
C2 What Am I 3:04
C3 Befoul 3:20
C4 Frequency Levels 2:52
D1 Schemes 3:37
D2 Sick Perv 2:45
D3 Cover Blown 3:13
D4 Cotard Delusion 3:12

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